Farbrausch im Frühling

Frühling liegt in der Luft. Die Tage werden endlich wieder länger und das ein oder andere wärmere Lüftchen weht uns auch schon um die Nase. Die ersten Sonnenstrahlen schaffen es endlich, das Grau zu durchbrechen und lösen bei mir wie allen anderen nur eins aus: Frühlingserwachen!

Genau der richtige Zeitpunkt für eine Dosis fröhliche Frühlingsfarben – auch auf dem Teller.

Wenn die Tage wieder länger und wärmer werden, haben wir automatisch Lust auf leichtere, frische Saison-Küche. Auf den Markständen sind bereits die ersten Frühlingsboten zu finden. Frische Kräuter, Kohlrabi, Radieschen, Karotten, Spinat, sogar der erste Rhabarber strahlte mir schon in himbeerrot entgegen.

Was passt da besser als unser Motto Farbrausch?

Die Farben, die uns die Natur bietet, sind schlicht umwerfend. Vom saftigen grün einer Erbsensuppe über das sonnige Orange von Karotten bis zum knalligen Pink von Radieschen. Heute zaubern wir uns den Farbrausch auf unsere Teller und haben richtig Spaß beim Essen. Die bunten Farben finden wir allerdings nicht nur in unserer Suppe, im Brot oder im Dessert wieder. Auch unser Geschirr macht gute Laune! Von Tellern in strahlendem Gelb, bedruckt mit bunten Blumen oder fröhlichen Mustern zu essen, macht gleich nochmal so viel Appetit.

Auch wenn der Frühling kalendarisch erst am 20. März beginnt, ich kann es kaum mehr abwarten. Geht es euch auch so? Ich feiere zum Beispiel Anfang März jährlich eine Frühlingsparty mit Freunden. Der Tisch wird mit frischen Blumen und buntem Geschirr gedeckt und mit buntem Essen und bester Laune vertreiben wir den grauen Winter. Vielleicht habt ihr ja Lust auf eure eigene Frühlingsparty im Rausch der Farben? Die passenden Rezepte hab ich euch schonmal mitgebracht.

Eure Denise von Foodlovin’

Dreierlei PaprikasüppchenPaprikasuppe für den Frühling

Für 4 Personen

  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 350 g rote Paprikaschoten
  • ½ Chili
  • 250 g gelbe Paprikaschote
  • 100 g Ananas
  • 1 Prise Curry
  • 250 g grüne Paprikaschote
  • 100 g grüner Apfel
  • 900 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Sahne
  • 4 Blatt Basilikum
  • Roter Pfeffer
  • Zitronenzesten
  • Salz und Pfeffer

Die Grillfunktion des Backofens vorheizen. Die Paprikaschoten vierteln und entkernen. Die Paprikaviertel mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech legen. Etwa 10 Minuten unter den Grill backen, bis die Haut schwarze Blasen bekommt. Die Paprikaschoten mit einer Zange vom Backblech nehmen und in einen Gefrierbeutel geben, darin abkühlen lassen.

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln, die Chili fein hacken, die Ananas und den Apfel in Stücke schneiden.

Die Paprikaschoten aus dem Gefrierbeutel nehmen und die Haut abziehen. Die Paprika in grobe Stücke schneiden. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Die Zwiebelwürfel dann auf 3 Töpfe verteilen. In den einen die roten Paprikastücke und die Chiliwürfel geben. In den zweiten Topf die gelbe Paprika, eine Prise Curry und die Ananaswürfel geben und in den dritten die grünen Paprikastücke mit den Apfelwürfeln geben. Alles 5 Minuten andünsten. Jeweils 300 ml Gemüsebrühe dazu gießen und aufkochen lassen. Die Suppen einzeln mit dem Pürierstab fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Zum Schluss jeweils ca. 50 ml Sahne hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm oder kalt in kleinen Gläsern servieren. Die rote Suppe mit Basilikum, die gelbe mit rotem Pfeffer und die grüne Suppe mit Zitronenzesten dekorieren.
 

Rote-Bete-Brot mit KräuterbutterRote-Bete-Brot für den Frühling

  • 1 kg Mehl
  • 100 g Walnüsse
  • 100 g Pistazien
  • 600 ml Rote Bete Saft
  • 30 g frische Hefe
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Salz
  • 200 g Butter (Zimmertemperatur)
  • Schale ½ Bio-Zitrone
  • 1 Bund gemischte Frühlingskräuter (z.B. Bärlauch, Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Estragon)
  • Salz und Pfeffer

Das Mehl in eine große Rührschüssel geben. 200 ml rote Bete Saft zusammen mit dem Honig lauwarm (nicht zu heiß!) erhitzen. Die Hefe im lauwarmen Rote Bete Saft auflösen, eine Mulde in das Mehl drücken und den  Saft hineingeben. Mit Mehl vom Rand bedecken und ca. 30 Minuten gehen lassen, bis die Hefe anfängt, Blasen zu werfen. Dann den restlichen Rote Bete Saft und das Salz in die Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig kneten. An einem warmen Ort zugedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Die Walnüsse und Pistazien grob hacken und mit den Knethaken unter den Teig heben. Den Teig nochmals mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig aus der Schüssel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und zu zwei Baguettes formen. Nochmals zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen. Das Brot mehrmals quer einritzen und ca. 30 Minuten bei 200 °C backen. Die Backzeit kann jedoch stark variieren. Das Brot ist fertig, wenn es beim Anklopfen hohl klingt.

Die Butter in einer Schüssel mit der Zitronenschale und einem Spritzer Zitronensaft mischen, gut salzen und pfeffern. Die Kräuter sehr fein hacken und unter die Butter mischen. Die Buttermasse auf ein Stück Alufolie geben und zu einer Rolle formen oder in eine schöne Schale füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen.  Zum lauwarmen Brot genießen.

Grüne Spinat-GnocchiFarbrausch mit den Spinatgnocchi

Für 4 Personen

  • 300 g Spinat
  • 200 g Ricotta
  • 1 Eigelb
  • 40 g Parmesan
  • 140 g Mehl
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze frisch gemahlene Muskatnuss
  • 60 g Butter
  • 1 EL geriebene Zitronenschale
  • ca. 12 Salbeiblätter
  • 60 g Cherrytomaten
  • Salz und Pfeffer

Den Spinat putzen, waschen und gut abtropfen lassen. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Den Spinat darin kurz blanchieren. In ein Sieb abgießen und sofort mit eiskaltem Wasser abschrecken. Den Spinat gut ausdrücken und mit dem Pürierstab oder dem Mixer fein pürieren. Das Spinatpüree in eine große Schüssel geben. Den Parmesan reiben und zusammen mit dem Ricotta, Salz, Muskat, Eigelb, Hartweizengrieß und Mehl zum Spinat geben. Mit dem Handrührgerät oder einer Gabel zu einem Teig kneten.

Den Teig auf eine bemehlten Arbeitsfläche geben und mit gemehlten Händen zu mehreren Rollen mit ca. 3 cm Durchmesser formen. Gleichmäßig große Stücke abschneiden und jeweils mit einer Gabel die typische Gnocchi-Form eindrücken. Die Butter in einer kleinen Pfanne zum schmelzen bringen, die Salbeiblätter darin anbraten. Die Cherrytomaten vierteln und ebenfalls in der Butter schwenken. Salzen unf pfeffern.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Gnocchi vorsichtig ins Wasser geben, die Hitze herunter drehen und die Gnocchi auf kleiner Flamme ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und gut abtropfen lassen. In der Salbeibutter schwenken und mit frisch gehobeltem Parmesan servieren.

Himbeer-Blaubeer-ParfaitHimbeer-Blaubeer Parfait

Für 4 Personen

  • 250 g Himbeeren
  • 250 g Blaubeeren
  • 1 Bio-Zitrone
  • 40 g Puderzucker
  • 300 g Schlagsahne
  • 90 g Zucker
  • 3 Eiweiß
  • 3 Eigelb
  • ½ TL Vanillemark
  • Einige Himbeeren und Blaubeeren und etwas Minze zum Dekorieren

Die Schale der Bio-Zitrone fein abreiben, den Saft auspressen. Je 200 g Blaubeeren und Himbeeren mit je 20 g Puderzucker und 1 EL Zitronensaft fein pürieren. Durch ein feines Sieb streichen. Die Sahne steif schlagen, beiseite stellen.

40 Zucker mit den Eigelben und dem Vanillemark zu einer hellen, dicklichen Creme aufschlagen. Das Eiweiß steif schlagen, dabei 50 g Zucker langsam einrieseln lassen und weiter aufschlagen, bis eine feste glänzende Masse entsteht.

Abwechselnd Sahne und Eiweiß unter die Eigelbmasse ziehen, zum Schluss die Schale der Bio-Zitrone unterheben. Die Masse auf zwei Schüsseln aufteilen, in die eine das Blaubeerpüree geben und locker unterziehen, in die andere das Himbeerpüree dazugeben. Die Blaubeermasse im Kühlschrank kaltstellen.

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auskleiden. Zuerst die Himbeermasse einfüllen und ein paar Blaubeeren darauf geben. Ca. 1 Stunde im Gefrierfach frieren, bis die Masse auf Fingerdruck nur noch leicht nachgibt. Die Blaubeermasse nochmals gut durchrühren, über die fest gewordene Himbeermasse in die Kastenform geben und glatt streichen. Mindestens 5 weitere Stunden kühlen. Vor dem Servieren ca. 5 Minuten antauen lassen. Aus der Form stürzen, die Folie entfernen und das Parfait mit frischen Beeren und Minze servieren.

Yoga und Pilates: was steckt wirklich dahinter?

Egal, wo man sich derzeit umschaut, um die beiden Sportarten Yoga und Pilates hat sich ein echter Hype entwickelt. Von den Hollywood-Stars über hippe Großstädter bis hin zu meiner Oma, scheint sich jeder diesem Trend verschrieben zu haben. Aber machen die beiden Workouts wirklich so fit, entspannt und ausgeglichen wie alle behaupten? Um das herauszufinden habe ich mir die Yogamatte unter den Arm geklemmt und einen Abstecher ins nächstgelegene Studio gemacht. Die Auswahl an Yoga- und Pilates-Studios ist in den meisten deutschen Großstädten riesig – hier das Richtige zu finden stellt alle Neu-Yogis schon vor die erste große Aufgabe. In den meisten Studios, die ich in die engere Wahl gezogen habe, war ein erstes Schnuppertraining kein Problem. Gefällt es, können 5er oder 10er Tickets erworben werden. Alle, die ein Fitness-Studio-Abo haben, sollten aber zuerst ihren Kursplan checken. Yoga und Pilates gehören mittlerweile meistens zu den Angeboten dazu. Zum Ausprobieren ideal! Weiterlesen

Trend-Look 2015: It’s all about denim!

Kein anderes Material wollen wir in dieser Saison mehr: Denim. Und noch eine gute Nachricht: Wir müssen uns nicht mehr in ultraenge Skinny-Jeans zwängen, denn 2015 liegen weite Modelle voll im Trend. Ob Boyfriend-Jeans, Schlaghose oder Blaumannoverall – es wird locker-lässig und das ist gut so! Auch für „Obenherum“ setzt sich Denim in Form von Jeans-Hemden, Jacken und Blazern durch. Selbst bei Wäsche steht der Denim-Look hoch im Kurs. So hat Esprit den Denim-Look sogar für die neue Unterwäsche-Kollektion adaptiert. Die Fashion Weeks in Berlin wie New York machen klar: Um Jeans kommt dieses Jahr niemand herum! Weiterlesen

Stylisch mit 20 – unser Generationen-Look!

Kennt ihr diese Momente vorm Spiegel, in denen man sich fragt, ob das eine Teil wirklich noch zu einem passt? Und damit meine ich nicht die Größe sondern dieses unbestimmte Gefühl, dass eben jenes Top einfach doch erheblich besser zu einer früheren, jüngeren Version von einem selbst passt. Und dann ist da oft noch diese unverschämte Stimme im Hinterkopf, die einem zuraunt, es wäre jetzt langsam auch mal an der Zeit sich „altersgerecht“ zu kleiden. Och nö! Was soll das denn bitte heißen?  Stilvoll geht schließlich immer  – egal in welchem Alter! Man muss nur wissen wie…Zeit also für eine kleine Generationen-Analyse: Wem steht denn nun wann was? Und noch viel wichtiger: was nicht? Die Do’s und Dont’s für jedes Alter werde ich für euch sammeln und heute beginnen wir in den Zwanzigern. Was kann man sich rausnehmen im Alter von 20-29? Und was sollte man sein lassen? Weiterlesen

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Im ersten Teil meines Besuchs auf der Spielwarenmesse in Nürnberg geht es vor allem um die neuen Highlights von LEGO und Playmobil. Nun wird es etwas mädchenhafter. 

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Trend 2015: PastelltöneBis die Tage länger werden und die ersten blühenden Blumen die Welt ein Stückchen bunter machen, müssen wir uns noch etwas gedulden. Nichtsdestotrotz können wir bereits jetzt der Tristesse entfliehen und uns an Strawberry Ice, Custard und Marsala erfreuen. Und nein, ich rede nicht von Zutaten für ein leckeres Abendessen. Die köstlich klingenden Namen sind die Trendfarben der kommenden Saison und schon jetzt in den Regalen vieler Händler zu finden. Weiterlesen