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Historie

Ein Warenhaus ist Spiegel des aktuellen Zeitgeistes. Durch stetige Erneuerungen und unternehmerische Visionen war Kaufhof seiner Zeit stets voraus. Zufriedene Kunden sind unser Antrieb - seit über 130 Jahren. Die kreative Herausforderung, Traditionen zu bewahren und gleichzeitig Innovationen zu schaffen, prägt unsere Historie.

Vom kleinen Textilgeschäft bis zum modernen Lifestyle-Anbieter war es ein langer Weg, den wir in der Zukunft erfolgreich weiter verfolgen wollen. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise und entdecken Sie die spannende Unternehmensgeschichte der GALERIA Kaufhof GmbH.

World Class Shopping

2009 – Erweiterung der Verkaufsfläche

Die GALERIA Kaufhof im CentrOberhausen meldet einen Rekord. Durch die Erweiterung der Verkaufsfläche auf insgesamt rund 10.500 qm entsteht hier die flächenmäßig größte Warenhausetage in ganz Europa.

2008 – Vorreiter und Motor des Einzelhandels

GALERIA Kaufhof unterstreicht ihre Rolle als Vorreiter und Motor des innerstädtischen Einzelhandels mit den nach Komplettumbau wiedereröffneten Filialen Frankfurt Hauptwache und Hamburg Mönckebergstraße.

2008 – Formwechsel

Im Oktober wird das Unternehmen in GALERIA Kaufhof GmbH umbenannt. Durch diesen Formwechsel erhält Kaufhof die selbe Gesellschaftsform wie alle anderen Vertriebsmarken der METRO Group. Alleiniger Anteilseigner der GALERIA Kaufhof GmbH ist nach wie vor die Metro.

2007 – Direktmarketing-Auszeichnung

Für ihre herausragende Dialogmarketingstrategie wird die GALERIA Kaufhof vom Deutschen Direktmarketing Verband mit dem begehrten, branchenübergreifenden EDDI-Award (Erfolg durch Direktmarketing) ausgezeichnet.

2006 – Flaggschiff Berlin Alexanderplatz

Unter dem Slogan "World Class Shopping" eröffnet die Kaufhof Warenhaus AG am Berliner Alexanderplatz auf 35.000 qm ihr völlig neugestaltetes Flaggschiff. Es ist der Prototyp des neuen Weltstadt-Formats, mit der sich GALERIA Kaufhof von nun an als starke und unverwechselbare Lifestyle-Marke präsentiert.

2005 – Moderner Lifestyle-Anbieter

GALERIA Kaufhof präsentiert sich mit einem neuen, aufmerksamkeitsstarken Werbe- und Kommunikationsauftritt: Ein erster Meilenstein im Rahmen der strategischen Neupositionierung des Unternehmens als moderner Lifestyle-Anbieter.

2005 – Eröffnung der 100. Filiale

Aachen: Eröffnung der 100. GALERIA Kaufhof, die auch den Prototyp der neuen Galeria-Generation präsentiert. Die Einführung der Exklusivmarken Mark Adam New York, Miss H., Redwood und Rover & Lakes stimmt deutschlandweit auf den Start des unverwechselbaren Lifestyle-Konzepts ein.

2004 – Ladenöffnungszeiten

Nach einer Verfassungsbeschwerde der Kaufhof Warenhaus AG fordert das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe den Gesetzgeber zur grundlegenden Neukonzeption des geltenden Ladenschlussrechts auf.

2004 – GALERIA INNO

In der Brüsseler Rue Neuve öffnet das Inno-Flaggschiff als Galeria Inno seine Pforten.

2004 – 125 Jahre Kaufhof

Kaufhof feiert mit Kunden und Mitarbeitern sein 125-jähriges Bestehen.

2002/2003 – Umstellung der INNO-Filialen

Die Inno-Filialen in Belgien werden sukzessive auf Galeria Inno umgestellt.

2001 – Expansion ins Ausland

Kaufhof erwirbt das belgische Warenhaus-Unternehmen INNO S.A. und leitet damit die Expansion ins europäische Ausland ein.

1998 – Kompetenz in Sachen Sport

Das bereits im CentrO Oberhausen erprobte Konzept der Sportarena hält an weiteren Standorten Einzug. Das Sortiment von Sportbekleidung bis hin zu Fitness-Zubehör findet dank fachkundiger Beratung großen Anklang.

1994-1996 – Horten wird Kaufhof

Kaufhof erwirbt die Mehrheit an der Horten AG. Das Galeria-Konzept von Horten wird überarbeitet und modifiziert. Es geht zunächst in Osnabrück und Oldenburg als GALERIA Kaufhof an den Start. Das Warenhausgeschäft von Horten wird auf die Kaufhof Warenhaus AG verschmolzen. Das Konzept der GALERIA Kaufhof entwickelt sich zum Träger der Firmenkonjunktur.

Die Kaufhof Holding AG wird auf die Metro AG verschmolzen.

1989 – Kaufhof Holding AG

Am 1. Januar 1989 wird eine übergeordnete Dachgesellschaft gebildet: Die Kaufhof Holding AG. Als klassisches Warenhausgeschäft wird die Kaufhof Warenhaus AG als eigenständiges Unternehmen aus der bisherigen Kaufhof Holding herausgelöst. Die Kaufhof Warenhaus AG fungiert als führende Tochtergesellschaft dieser Holding.

1988 – Galeria-Konzept

Die Horten AG stellt in Heidelberg und Münster die Prototypen der ersten Galeria-Generation vor.

Nachkriegszeit

Nach der Währungsreform expandiert das Unternehmen in der ganzen Bundesrepublik. Von 1953 an heißt es Kaufhof AG.

1933-1945 – Warenhäuser werden zur Zielscheibe

Die Nationalsozialisten enteignen den jüdischen Betrieb. Die Familie Tietz emigriert ins Ausland und wird später entschädigt. Die Leonhard Tietz AG wird im Juli 1933 in die Westdeutsche Kaufhof Aktiengesellschaft umgewandelt. Während des Zweiten Weltkriegs werden 35 der 40 Warenhäuser durch Bomben zerstört.

1929 – Die "Goldenen 20er"

Im Jahre des 50-jährigen Bestehens umfasste die Leonhard Tietz AG insgesamt 43 Waren- und Kaufhäuser, außerdem eigene Einkaufs- und Fabrikationsbetriebe.

1914 – Unternehmens-Nachfolger

Leonhard Tietz verstirbt am 15. November 1914 im Alter von 65 Jahren. Sein ältester Sohn, Alfred Leonhard Tietz, tritt die Nachfolge im Unternehmen an.

1905 – Neuausrichtung des Unternehmens

Leonhard Tietz wandelt als erster deutscher Warenhaus-Unternehmer seine Firma in eine Aktiengesellschaft um. Insgesamt gewinnt das Unternehmen eine neue Struktur und versteht sich von nun an als Großunternehmen des Einzelhandels. Im Zuge dessen ändern sich die Technik des Verkaufs, der Standard des Angebots, die Warenpräsentation und die Organisation.

1891 – Anziehungskraft der Domstadt

Leonhard Tietz verlegt den Schwerpunkt seines unternehmerischen Schaffens in das wirtschaftlich aufblühende Rheinland. In der Hohe Straße eröffnet er mit 30 Verkäuferinnen und 180 Quadratmetern die erste Kölner Filiale. Sechs Jahre später verlagert er auch den Sitz seines Unternehmens nach Köln.

1889 – Die Anfänge

Zehn Jahre nach der Eröffnung in Stralsund gründet Leonhard Tietz in Wuppertal-Elberfeld die erste Filiale im Westen Deutschlands. Zunächst mit nur drei Verkäuferinnen.

1879 – Jungunternehmer Tietz

Am Anfang stehen eine Idee und eine unternehmerische Tat. Der 30-jährige Kaufmann Leonhard Tietz eröffnet in Stralsund ein kleines Textilgeschäft mit 25 qm Verkaufsfläche. Die Idee des Jungunternehmers: Qualität zu festen Preisen und nur gegen Bargeld. Mit einem Startkapital von 3.000 Talern legt er den Grundstein für ein europäisches Erfolgsunternehmen.
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