Pickelalarm – Tipps gegen unreine Haut

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Lästige Pickel zu den ungünstigsten Zeitpunkten kennen wir vermutlich alle. Und natürlich möchten wir sie so schnell wie möglich wieder loswerden und unsere reine Haut zurück. Aber Achtung: vorschnelle Rettungsversuche führen oft auch dazu, dass alles nur noch schlimmer wird. Doch was soll man am besten gegen Pickel tun? Hier erfahrt ihr, was ihr schon vorbeugend gegen unreine Haut tun könnt und welche Produkte gegen Pickel empfehlenswert sind.

 

Wie entstehen Pickel eigentlich?

anti pickel gel

Pickel entstehen  – ganz einfach erklärt – dadurch, dass unsere Poren verstopfen. Wenn zu viel Öl produziert wird, Schmutz oder zu viel Schweiß in die Pore gelangt, kann der Talg nicht austreten und es entsteht ein Mitesser. Je mehr Talg gebildet wird und die Pore verstopft, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass eine Entzündung entsteht – in Form eines geröteten und eitrigen Pickels. Die Ursachen für die lästigen Hautunreinheiten können dabei ganz unterschiedliche sein. Wir alle hatten wohl in der Pubertät mit dem ein oder anderen Pickel zu kämpfen. In Phasen solcher hormoneller Umstellungen, beispielsweise auch in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren, wirkt sich die körperliche Veränderung häufig auch auf die Haut aus. Weitere Auslöser können psychische Belastungen, wie Stress oder Trauer, sein. Nicht zuletzt spielen aber auch hier die Gene eine Rolle. Menschen, die von Natur aus eher fettige Haut haben, sind in der Regel auch anfälliger für Pickel und andere Hautunreinheiten. Doch einiges habt ihr auch selbst in der Hand. Achtet zum Beispiel darauf, ausreichend zu schlafen, zu trinken und euch ausgewogen zu ernähren. Denn auch diese Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei unreiner Haut.

 

Tipps zur Vorbeugung

ReinigungsschaumNeben den bereits genannten Aspekten, auf die ihr selbst Einfluss habt, gibt es auch noch ein paar vorbeugende Maßnahmen, die es den Pickeln schwer machen. Die richtige Hautpflege ist dabei besonders wichtig. So solltet ihr euer Gesicht täglich mit einem milden Reinigungsschaum, beispielsweise dem „Anti-Blemish Solutions“ von Clinique, pflegen und anschließend mit einer Creme, die zu eurem Hauttyp passt, mit Feuchtigkeit versorgen.

Ca. einmal in der Woche kann zusätzlich auch eine Maske oder ein Peeling verwendet werden. Dies hilft dabei, alte Hautschuppen zu lösen, wodurch der Talg besser aus den Poren kommt. Aber Vorsicht: niemals ein Peeling auf bereits unreiner Haut anwenden. Durch das Schrubben wird sie nur noch mehr gereizt und zudem werden die Bakterien auf diese Weise einfacher verteilt. Generell gilt: zu viel Pflege und zu viele unterschiedliche Produkte sind nicht gut für die Haut, da diese so zunehmend ihren eigenen Schutz abbaut und aus dem Gleichgewicht geraten kann.

 

Welche Produkte helfen?

Drogeriemärkte und Apotheken bieten unzählige Produkte mit Anti-Pickel-Wirkung. Doch was hilft wirklich und welche Hausmittel gibt es? Wir haben ein paar Mittel und Tipps gegen Pickel für euch. Schnelle Schmerzlinderung, sowie Hilfe gegen die Entzündung und Schwellungen erreicht ihr, indem ihr den Pickel kühlt. Allerdings kann das auch dazu führen, dass die Entzündung erst später an die Oberfläche kommt. Neben dem Kühlen, könnt ihr Teebaumöl auf die unreine Haut auftragen. Ihm wird eine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung nachgesagt. Um die Rötungen möglichst schnell zu vermindern, sind Augentropfen eine temporäre Lösung. Einfach ein paar Augentropfen auf ein Wattepad auftragen und die Rötungen abtupfen. Dies hilft allerdings wirklich nur zur optischen Optimierung, nicht aber gegen die Entzündung. Wenn die Entzündung besonders schmerzhaft ist, kann auch eine Zinksalbe oder Creme mit Hydrocortison auf den Pickel aufgetragen werden. Hierzu lasst ihr euch am besten in der Apotheke beraten.

Wenn ihr lieber ein kompaktes Produkt bevorzugt, das bereits die wichtigsten Inhaltsstoffe enthält, gibt es auch Sticks mit antibakteriellem Wirkstoffkonzentrat gegen Pickel. Der „Purifying Care“- Stick von Annemarie Börlind ist ein solcher und erzielt eine punktgenaue Wirkung. Einfach mehrmals am Tag auf die Entzündung auftragen und einwirken lassen. Alternativ gibt es auch Gel mit Anti-Pickel-Wirkung, so zum Beispiel von Lavera. Die Kombination von Bio-Minze, Zink und Salizylsäure sagt den Pickeln den Kampf an und sorgt für ein schnelleres Verschwinden.

 

Pickel ausdrücken – so geht’s

annemarie börlind

Instinktiv möchten die meisten Menschen am liebsten sofort den Pickel ausdrücken, um irgendetwas für sein schnelles Verschwinden zu tun. Doch oftmals wirkt genau das ins Gegenteil, vor allem wenn wir zum falschen Zeitpunkt und z.B. mit schmutzigen Fingern die Hautunreinheiten versuchen zu bearbeiten. Dreck unter den Nägeln kann die Hautentzündung noch schlimmer machen und durch zu starkes Drücken oder Kanten an den Nägeln können sogar Narben bleiben. Zunächst einmal ist es also wichtig, etwas Geduld aufzubringen, denn Pickel sollten erst ausgedrückt werden, wenn bereits der Eiter sichtbar ist. Wenn sich Pickel zu tief unter der Haut befinden – Finger weg!

Und so geht das richtige Ausdrücken:

  1. Legt ein sehr heißes Tuch oderWattepad auf den Pickel. Die Wärme sorgt dafür, dass sich die Poren öffnen und die Verstopfung somit schneller an die Oberfläche kommt. Dies kann generell hilfreich sein, um den Prozess ein wenig zu beschleunigen.
  2. Um zu vermeiden, dass Schmutzvon den Nägeln in die Haut eindringen, wickelt nun jeweils ein Stück Taschentuch um eure beiden Zeigefinger.
  3. Setzt jetzt mit den beiden Zeigefingern an den beiden Seiten vom Pickel. Wichtig ist hierbei, dass der Druck wirklich von der Seite und von unten kommt, also nicht direkt an der Spitze des Pickels gedrückt wird. Durch sanftes Drücken von beiden Seiten mit einer leichten Bewegung nach oben sollte sich der Eiter lösen.Dieser Vorgang wird nun so lange wiederholt, bis kein Eiter mehr austritt.
  4. Damit keinegroßen Schwellungen oder sogar Narben entstehen, ist es ratsam, nach dem Ausdrücken einen kalten Wattebausch an den Pickel zu halten. Anschließend lasst ihr den Pickel am besten einige Stunden komplett in Ruhe, dann könnt ihr ein wenig Salbe, wie Vaseline oder Zinksalbe, zur Unterstützung des Heilungsprozesses auftragen.

 

 

Pickel richtig abdecken

cover stickManchmal haben wir aber leider nicht die Zeit, zu warten bis die Hautunreinheiten von alleine oder durch entsprechende Produkte verschwinden. Schließlich möchten wir zu einem festlichen Anlass, beim ersten Date oder einem wichtigen beruflichen Termin nicht unbedingt mit Pickeln oder den übriggebliebenen Rötungen durch das Bearbeiten auftauchen. Dann hilft nur noch eins: abdecken. Bereits beim Kauf eines Abdeckstiftes oder speziellen Concealers gibt es allerdings einiges zu beachten. Er sollte „nicht komedogen“ sein, das bedeutet, er enthält keine kosmetischen Substanzen, die die Poren verstopfen. Außerdem ist es empfehlenswert, wenn das Produkt zum Abdecken Inhaltsstoffe enthält, die den Heilungsprozess unterstützen. Dies können Salicylsäure sein oder antibakterielle Wirkstoffe wie Teebaumöl. Der Abdeckstift von Dr. Hauschka beispielsweise, mit seiner Komposition aus antibakteriellem Teebaum- und Manukaöl, Wundklee, Tapiokastärke und Ringelblume, lindert die Entzündung und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Der Farbton sollte in keinem Fall dunkler sein als die eigene Haut.

Bevor die Hautunreinheiten abgedeckt werden können, sollten diese zunächst gründlich gereinigt werden. Dies macht ihr, wie bereits beschrieben, am besten mit einem milden Reinigungsschaum. Nun gilt es mit dem Korrekturstift vor allem die Rötungen zu neutralisieren. Dies könnt ihr direkt mit dem Stift machen oder, wenn ihr eine dickflüssigere Paste habt, mit einem Wattestäbchen. Übermalt nun vorsichtig die Rötungen um den Pickel herum, dabei reicht eine dünne Schicht in der Regel aus. Wenn die Entzündung nicht mehr so stark ist, reicht zum Abdecken auch eine leichte Foundation, idealerweise ölfrei und ebenfalls mit antibakterieller Wirkung, die mit einem geeigneten Puder fixiert wird.

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Sabrina F.

Sabrina F.

Die neugierige Beauty-Bloggerin hat ein Faible für Produkte auf Naturbasis und ist vor allem interessiert an den Menschen, die hinter den neusten Beauty- und Fashiontrends stehen.

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