Vegane Kosmetik – wir wollen keine Tierversuche, Palmöl oder künstliche Zusatzstoffe

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Vegan leben heißt mehr als nur kein Fleisch zu essen oder keine Milch zu trinken. Veganer achten auf viel mehr als nur das. Neben Kleidung ist vor allem Kosmetik ein wichtiges Thema beim Veganismus, was vielen Laien oft nicht bewusst ist. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Hersteller vegane Kosmetik im Angebot haben und warum auch das pflanzliche Palmöl schädlich für unsere Flora & Fauna ist.

Was heißt vegan leben?

Viele glauben, dass Vegan der neue Food-Trend ist. Was die wenigsten jedoch wissen, ist, dass dahinter nicht einfach eine Art Mode steckt, sondern eine Lebensphilosophie, die sich über sämtliche Bereiche des Alltags erstreckt. Vegan zu leben heißt nicht, stumpf einem Trend zu folgen, sondern sich für das Wohl der Tiere, der unterdrückten Arbeiter und nicht zuletzt der Umwelt einzusetzen. Es bedeutet nicht einfach nur, keine tierischen Lebensmittel zu sich zu nehmen, sondern genau zu recherchieren, wie der Ernte- oder Herstellungsprozess einzelner Bestandteile eines Produktes abläuft und wie sich dieser auf andere Bereiche auswirkt. Dazu gehört natürlich auch, keine Pelz- oder Lederkleidung zu tragen, im Bio-Supermarkt einzukaufen und auf tierversuchsfreie Kosmetik zu achten.

So schädlich ist Palmöl für Tier und Umwelt

Doch auch pflanzliche Rohstoffe können schädliche Auswirkungen auf Tier und Umwelt haben. Palmöl beispielsweise ist der am häufigsten verwendete Rohstoff für Produkte auf Ölbasis. Zu erkennen ist es an den Bezeichnungen „pflanzliches Öl“ oder „vegetabiles Fett“. Palmöl steckt in Margarine, Schokolade, Pommes Frites, aber auch in Kosmetik. Kaum eine Hautcreme, Seife, Körperlotion oder Sonnenmilch kommt mehr ohne das billige Öl aus.

Der große Nachteil an Palmöl ist, dass für die Plantagen großflächig tropische Wälder gerodet werden. Palmölplantagen bedecken mittlerweile zwölf Millionen Hektar Landesfläche weltweit. Wälder sind jedoch wichtig für den Abbau von CO2 und die damit verbundene Bildung von Sauerstoff. Darüber hinaus bedrohen die riesigen Monokulturen die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.

Vegane Kosmetik ohne Tierversuche und Palmöl

Glücklicherweise gibt es inzwischen genug palmölfreie Kosmetikalternativen auf dem Markt. Zwei bekannte Hersteller von biologisch verträglichen Kosmetika sind Annemarie Börlind und Dr. Hauschka. Ihre Pflegeprodukte kommen gänzlich ohne Palmöl oder Palmkernöl aus und sind in großer Rücksicht auf Tier und Natur produziert worden.

Eine weitere vegane Kosmetikmarke ist Logona, einer der Pioniere der Naturkosmetik. Das Besondere an Pflegeprodukten von Logona ist, dass die Firma auch rein pflanzliche Cremes im Sortiment hat, die zu 100 Prozent in Deutschland entwickelt und hergestellt werden. Zudem findet man in ihrem Sortiment eine große Auswahl an veganen und glutenfreien Produkten, die zwar dermatologisch getestet wurden, für die aber keine Tiere leiden mussten.

Auch Nagellack kann tierische Bestandteile aufweisen

Ihr solltet ferner wissen, dass nicht nur Körperpflegeprodukte wie Cremes und Shampoos tierische Bestandteile enthalten können. Sogar Nagellack kann auf Kosten von Tieren produziert werden. Beispielsweise sorgt der Farbstoff Karmin, welcher übrigens auch in Lippenstift enthalten ist, für einen schönen roten Farbton. Karmin ist aber nichts anderes als eine große Menge zermahlener Schildläuse. Darüber hinaus sorgt oft ein Bestandteil namens Guanin für einen eleganten Schimmerlook-Effekt im Nagellack. Guanin wird allerdings wiederum aus Fischschuppen gewonnen.

Vegane Nagellacke gibt es beispielsweise beim Naturkosmetik-Anbieter Sante. Dieser vertreibt vegane und biologische Naturkosmetik, welche komplett ohne Tierversuche auskommt. Außerdem befinden sich in seinen Haarpflegeprodukten keine Silikone, sondern nur natürliche Inhaltsstoffe und Düfte.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem kleinen Wegweiser ein wenig durch den Naturkosmetik-Dschungel helfen und wünsche euch nun viel Spaß mit euren neuen veganen Produkten.

Eure Sabrina

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