Step by Step – Nägel im sommerlichen Ombré-Look

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Bei dem Wörtchen „Ombré“ denken die allermeisten vermutlich zuerst einmal an Haare. Der Ombré-Trend hat sich als Färbemethode vor einigen Jahren so ziemlich überall durchgesetzt – dunkle Ansätze, die zu den Spitzen her immer heller werden.

Aber Farbverläufe sehen nicht nur an den Haaren super aus, sondern auch ganz besonders auf den Nägeln. Und hier kann man sich farblich auch so richtig schön austoben!

Aber das Beste: Der Trend ist tatsächlich sehr viel einfacher umzusetzen, als er aussieht. Wenn man nur weiß wie – deshalb erkläre ich euch in diesem Tutorial Schritt für Schritt, wie’s funktioniert. Also auf geht’s:

1. Unterlack

Misslyn Repair & Care Base Coat

Zu Beginn braucht ihr, wie vor jeder Maniküre, einen schützenden Unterlack. So hält später auch euer fertiges Design länger. Ich habe mich hier für den „repair & care base coat“ von Misslyn entschieden. Und ganz zufällig super passend im 2-Phasen-Ombré-Look. Dieser Unterlack wirkt übrigens zusätzlich kräftigend und beugt splitternden und brüchigen Nägeln vor.

Auftrag Unterlack

2. 3x Farblack

Und jetzt kommt die Farbe ins Spiel. Hierfür braucht ihr mindestens 3 Nagellacke aus der gleichen Farbfamilie. Alle in unterschiedlichen Farbabstufungen, um damit hinterher schöne Verläufe zu zaubern.

Farblacke für Ombré-Design

Ich habe mich für „Peppermint“ von alessandro als hellen, frischen Mintton entschieden. In die Mitte des Ombré-Designs hat es der knallige „Naughty Nautical“ von Essie geschafft und den dunklen Kontrast bildet „Stay Off the Lawn!!“ von OPI – ein wunderschönes Dunkelgrün.

alessandro Nagellack Peppermint

Farbbase

Um später zu verhindern, dass Teile des Nagels unlackiert bleiben und damit das Ergebnis am Ende schön deckend ist, lackiert zunächst einmal alle Nägel in eurem hellsten Ton. Bei Farben, die sehr schlecht decken, empfiehlt sich hier eine weiße Base.

Auch wenn „Peppermint“ super gut deckt, lackiere ich, wie eigentlich immer, 2 Schichten. So verhindert man Streifen und die Nagellackschicht wirkt schön gleichmäßig.

Vorbereitung Nagelhaut

Da es sich leider später nicht verhindern lässt, dass Farbe neben den Nägeln landet, ist es sinnvoll, die umliegende Nagelhaut vorher mit sogenannter Latexmilch zu bepinseln. Die Flüssigkeit trocknet schnell und lässt sich nach dem „Verkleckern“ ganz einfach abziehen. Falls ihr allerdings keine Latexmilch verwenden möchtet, funktioniert ein Wattestäbchen, getunkt in Nagellackentferner auch. Ihr braucht hier nur etwas mehr Geduld.

Make-Up-Schwämmchen Artdeco

Nun benötigt ihr nur noch einen handelsüblichen Make-up-Schwamm, wie zum Beispiel diesen hier von Artdeco. Wichtig ist, dass ihr ein sehr feines Schwämmchen verwendet, damit das Design später gelingt.

Tupfen, tupfen, tupfen

Vorbereitung Auftrag

Und nun ab mit den drei Nagellacken auf das Schwämmchen. Pinselt einfach hintereinander alle Farbtöne auf und achtet darauf, dass der bemalte Bereich am Ende ungefähr der Länge eurer Nägel entspricht. Hier ist es wichtig, dass ihr genügend Farbe aufpinselt – allerdings auch nicht zu viel.

Als kleiner Trick: Nehmt lieber zu viel als zu wenig und tupft einmal auf ein Blatt Papier oder ein Stück Karton, bevor ihr auf eure Nägel geht – so ist all die überflüssige Farbe verschwunden.

Auftupfen des Lacks

Und jetzt geht’s damit auf den Nagel. Rollt einmal mit dem Schwamm von einer Seite zur anderen über die Nagelplatte. Wenn danach noch nicht genügend Farbe auf dem Nagel hängengeblieben ist, tupft einfach noch ein paar Mal drüber – so lange, bis ihr dann mit dem Ergebnis zufrieden seid und die Farben auch schön an den Seiten verteilt sind.

Die dunkelste Farbe an die Nagelspitze zu bringen, macht übrigens am meisten Sinn, wie ich persönlich finde. So könnt ihr nach hinten hin, wo die „Kleckergefahr“ am größten ist, mit weniger Druck arbeiten. Da die Farbe hier ohnehin schon auf dem Nagel ist, muss nicht bis ganz ans Ende gearbeitet werden.

Und nun wiederholt die beiden letzten Schritte Nagel für Nagel. Farbe auf den Schwamm pinseln, eventuell abtupfen und damit den Ombré-Look auf die Nägel rollen/tupfen.

Ausbesserung Nagelränder

Falls ihr Latexmilch verwendet habt, könnt ihr die Folie nun, wenn der Nagellack gut durchgetrocknet ist, ganz einfach mit einer Pinzette abziehen. Ansonsten habt ihr ein wenig mehr Arbeit vor euch. Greift, wie vorhin schon kurz erwähnt, zum Nagellackentferner, tunkt ein Wattestäbchen ein und entfernt damit vorsichtig die verkleckerte Farbe um die Nägel herum.

3. Überlack

Sally Hansen Color Therapy Top Coat

Wie immer kommt nun am Ende noch eine Schicht Überlack über das fertige Design. Zum Beispiel, wie in meinem Fall, dieser „color therapy top coat“ von Sally Hansen.

Auftrag Überlack

Bei Ombré-Designs ist Überlack allerdings ganz besonders wichtig und unverzichtbar – wie ihr seht, verschmelzen die Farben damit besser miteinander und der Übergang wird weich. Außerdem verschwindet die raue Textur, die durch das Tupfen entstanden ist.

Ombré-Design

Und fertig ist das hübsche Ombré-Design. Super einfach und in den unterschiedlichsten Farbkombis umsetzbar. Orange, Pink, Lila und und, und, und. Schnappt euch einfach eure Lieblingsfarbe in 3 Tönen und ran an die Schwämmchen!

Eure Sarah von Farbmelodie

 

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Sarah

Sarah

... lebt unter dem Instagram-Decknamen "Farbmelodie" still und heimlich ihre unstillbare Nagellacksucht aus. 🙂

In drei Worten bin ich: Kreativmensch, traumtänzerisch, ungeduldig.

Mein liebstes Beauty-Produkt ist: Zweifellos Nagellack.

Zu meiner Daily Routine gehört auf jeden Fall: Concealer, um der Frage "Geht es dir nicht gut?" aus dem Weg zu gehen. 😉

Ohne dieses Produkt in der Handtasche verlasse ich morgens auf keinen Fall das Haus: Den Lippenstift, den ich gerade trage (wenn man zum Beispiel zwischendurch mal genascht hat & nachziehen muss. 🙂

Bei diesem Produkt werde ich immer wieder schwach: Bei Nagellacken in ausgefallenen oder besonders hübschen Fläschchen. #nochsoeinverpackungsopfer

Mein größter Beauty-Fauxpas: Selbstgemachte Gelnägel, die ich recht lange hatte, als ich gerade mit dem Bloggen gestartet habe. Sah ganz, ganz furchtbar aus, was mir damals irgendwie entgangen ist.

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