7 Tipps für die gesunde Wintermähne

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Der Winter ist für unsere Haare eine der stressigsten Phasen im Jahr. Heizungsluft trocknet unsere Haare aus und der daraus resultierende Fettmangel erhöht das Schuppenrisiko. Mützen aus oftmals rauer Wolle sind nicht nur nicht gut für die Frisur, sondern strapazieren unser Haar durch die ständige Reibung zusätzlich. Das Resultat: Abgebrochene und trockene Spitzen.

All dies führt dazu, dass wir unsere Haarpflegeroutine der kalten Jahreszeit anpassen müssen. Hier kommen deshalb meine Tipps für die Haarpflege im Winter:

1.     Weniger waschen

Bei Schnee und Kälte sollten wir unsere Haar nicht mehr täglich waschen. Dies entzieht unseren Haaren und vor allem der Kopfhaut nur zusätzlich Feuchtigkeit – die natürliche Schutzschicht wird geschwächt. Außerdem sollten war darauf achten nur lauwarmes Wasser zu benutzen. Heißes Wasser öffnet die Schuppenschicht der Haare und entzieht Fett. Das Resultat: Glanzlosigkeit.

2.     Extraportion Pflege

Im Winter sollten wir unseren Haaren besonders viel Aufmerksamkeit widmen und Zeit in deren Pflege investieren. Um Haar und Kopfhaut nicht zusätzlich zu reizen greifen wir am besten auf ein mildes Shampoo mit Inhaltsstoffen wie Panthenol oder natürlichen Ölen zurück. Das Marlies Möller Softness Daily Repair Rich Shampoo enthält zum Beispiel Passionsblumenöl und ist silikonfrei. Dieses besonders auf der Kopfhaut einmassieren, da sich hier abgestorbene Hautschuppen, Talg und Schweiß ansammeln. Bloß nicht die Haarlängen aufrubbeln!

Weiter sollten wir bei jeder Wäsche einen Conditioner benutzen, der das Haar mit Nährstoffen versorgt und es weich und geschmeidig macht. Besonders in die Längen einarbeiten und für Extraglanz mit kaltem Wasser ausspülen.

Eine Pflegespülung kann man aber auch durch einfache Hausmittel ersetzen. Dazu einfach zwei Teelöffel aufgebrühten Grüntee über zwei Teelöffel Kamillenblüten geben und 10 Minuten ziehen lassen. Abkühlen und über das frisch gewaschene Haar gießen.

Zweimal pro Woche sollte man den Conditioner durch eine Intensivkur oder –maske austauschen. Auch hier helfen Produkte mit Ölen wie die Kiehl’s Olive Fruit Oil Haarmaske. Das Olivenöl schützt die Haare aufgrund des hohen Fettanteils vor dem Austrocknen. Eine ähnliche Kur können wir auch ganz einfach selber machen:

Bananen-Olivenöl-Haarkur gegen trockene und spröde Haare

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und einen Teelöffel Olivenöl dazugeben. Dieses auf eure Haare geben und etwa 10 Minuten einwirken lassen, danach kräftig ausspülen. Auch reines Kokosfett oder Produkte mit Kokosöl sind im Winter perfekt, um die Haare zu entwirren und streichelweich zu pflegen.

Extra-Tipp: Während der Einwirkzeit ein feuchtwarmes Handtuch umwickeln. Dies erhöht die Wirkung der Pflege und die Wirkstoffe können tiefer in die Haare einziehen.

3.     Haaröl immer und überall

Haaröl ist das Hilfsmittel im Winter für ausgetrocknete Haare. Entweder als Tiefenpflege im feuchten Haar oder für zwischendurch. Dazu einfach einige Tropfen in die Hände geben und in die Längen und Spitzen einarbeiten. Dies pflegt euer Haar und verleiht ihm einen tollen Glanz.

4.     Anti-Statik durch Leave-In Produkte

Wer kennt das nicht? Fliegende, elektrische Haare. Leave-In Produkte wie Sprühkuren können hier Abhilfe schaffen, da sie Feuchtigkeit verleihen. Produkte extra gegen Frizz glätten störrisches Haar zusätzlich.

Ist es bereits zu spät, können wir bereits abstehende Haare aber ganz einfach wieder runterholen: Einen Tropfen Handcreme in die Handflächen geben, verreiben und leicht über das Haar streichen. Ein feiner Film verteilt sich darüber und bewirkt, dass die Haare weniger fliegen.

5.     Die richtige Bürste

Bei jedem Bürstenstrich werden Fette von der Kopfhaut in die Längen gezogen. Dies könnt ihr quasi als natürliche Kur für trockene Spitzen nutzen. Trotzdem solltet ihr darauf achten, welche Bürste ihr benutzt, denn die Reibung dieser kann die elektrische Aufladung des Haars verstärken. Besonders Bürsten mit Wildschweinborsten gelten als schonend, da diese in ihrer Struktur dem menschlichen Haar sehr ähneln.

6.     Auf Hitze verzichten

Nicht nur im Winter, aber grade dann sollten wir die Haare so häufig wie nur möglich an der Luft trocknen. Denn grade bei kalten Temperaturen greift die Hitze von Föhn und Glätteisen das Haar noch mehr an.

Wenn es dann doch mal schnell gehen muss die Haare nur bei mittlerer Temperatur föhnen und mindestens 20 cm Abstand zwischen Gerät und Kopf halten. Bestenfalls benutzt ihr auch einen Föhn mit Ionen-Technologie. Dieser verhindert die statische Aufladung eurer Haare durch die Produktion von negativ geladenen Teilchen. Das Resultat: Mehr Glanz und schnelleres, schonenderes Trocknen.

Aber Vorsicht: Man sollte niemals mit nassen oder noch angefeuchteten Haaren aus dem Haus gehen. Bei den derzeitigen Minustemperaturen frieren die Haare ein und können brechen.

7.     Zopf gegen Verknoten

Wenn man sich im Winter dick einpackt, mit Schal, Mütze und Co., kommt es nicht selten vor, dass die Haare verknoten. Das bedeutet zusätzlichen Stress. Schonender ist es deshalb für die Haare, sie in einen lockeren Zopf zusammenzubinden oder in zwei Partien aufzuteilen, die rechts und links über die Schultern fallen.

Auch das Material unserer Fashionaccessoires hat einen Einfluss auf unser Haar. Während Seidenschals besonders schonend für die Haarpracht sind, reiben solche aus Baumwolle sie eher auf.

Extra-Tipp: Gleiches gilt übrigens auch für unsere Bettwäsche. Wenn ihr euren Haaren etwas Gutes tun wollt zieht im Winter Seiden- oder Satinbettwäsche über. Diese rauen das Haar deutlich weniger auf und minimieren das Haarbruchrisiko. Und auch für die Gesichtshaut sind diese Materialien schonender.

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Julia

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