Die richtige Pflege in der Schwangerschaft

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Eine Schwangerschaft ist bis heute eines der größten Wunder, die der weibliche Körper vollbringt. Vor allem wenn der Bauch langsam wächst, spüren Schwangere verstärkt die Bewegungen des Babys und die Vorfreude auf den Nachwuchs wird immer größer. Doch leider bringt eine Schwangerschaft neben den Glücksgefühlen und der Freude auf das neue Familienmitglied die ein oder andere Begleiterscheinung mit sich, auf die wir gerne verzichten würden. Neben der Gewichtszunahme, sind es vor allem die Dehnungsstreifen, mit denen viele Frauen zu kämpfen haben. Mit der frühzeitigen und richtigen Hautpflege in der Schwangerschaft könnt ihr den Streifen allerdings effektiv entgegenwirken.

Wie entstehen Schwangerschaftsstreifen?

Wenn der Bauch wächst und sich die Haut immer weiter dehnen muss, entstehen häufig rötlich-violette Streifen oder leichte Risse – die sogenannten Schwangerschaftsstreifen. Vor allem Frauen, die von Natur aus ein eher schwaches Bindegewebe haben, leiden stärker unter den Dehnungsstreifen. Leider bilden sich die Risse dann auch oft in tieferen Hautschichten und können später als silbrig-weiße Linien sichtbar bleiben. Umso wichtiger ist es, die Haut zu verwöhnen und so den Streifen bestmöglich vorzubeugen. Insbesondere der Bauch braucht in der Schwangerschaft besonders viel Pflege, da hier die größte Dehnung stattfindet. An anderen Körperstellen, an denen sich das Volumen vergrößert, können die Schwangerschaftsstreifen allerdings ebenfalls auftreten. Das heißt, dass ebenso die Brüste, der Po, die Hüfte und die Oberschenkel mit reichhaltiger Pflege versorgt werden sollten. Wichtig ist, dass ihr bereits mit dem Pflegeprogramm beginnt, wenn die Haut noch streifenlos ist. Denn auch wenn die Streifen oftmals erst recht spät in der Schwangerschaft auftreten, ist es wichtig, schon frühzeitig mit der Pflege der Haut zu beginnen und sie mit den richtigen Produkten auf die Dehnung vorzubereiten.

Cremes und Öle für eine schöne Haut

Spätestens ab der zwölften Schwangerschaftswoche ist es ratsam, damit zu beginnen, die Haut regelmäßig einzucremen oder einzuölen. Idealerweise pflegt ihr eure Haut morgens und abends mit einer reichhaltigen Creme oder einem Öl. Vor allem nach dem Duschen oder Baden will die Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden und nimmt die Wirkstoffe besonders gut auf. Es gibt spezielle Cremes, die sich perfekt für die Bauchpflege eignen. Sie versorgen die Haut einerseits mit ausreichend Feuchtigkeit und sorgen andererseits dafür, dass das Bindegewebe gestärkt wird und die Haut trotz der starken Dehnung elastisch bleibt. Wenn der Bauch wächst, entsteht oftmals ein Spannungsgefühl und die Haut wird schneller trocken – auch dann kann die Creme zum Einsatz kommen. Deswegen ist es ratsam, einen kleinen Cremevorrat für unterwegs mitzunehmen, falls ein unangenehmer Juckreiz durch die Spannung entsteht. Genauso gut könnt ihr ebenfalls ein Öl für die Hautpflege verwenden, das ihr mit kreisenden Bewegungen sanft einmassiert. Hier eignen sich insbesondere Pflegeöle auf Naturbasis, die reichhaltige Vitamine enthalten. Die Marke Weleda bietet zahlreiche Öle – unter anderem spezielle Schwangerschaftsöle – an, mit der ihr eure Haut verwöhnen könnt.

Zupfmassage gegen Schwangerschaftsstreifen

Neben dem täglichen Eincremen, helfen Massagen dabei, den lästigen Dehnungsstreifen entgegenzuwirken. Denn diese fördern die Durchblutung und stärken die Elastizität der Haut. Besonders wirksam und beliebt ist die sogenannte Zupfmassage. Vor allem zwischen der 12. und 36. Schwangerschaftswoche ist es ratsam, sich zwei- bis dreimal in der Woche Zeit für die sanfte Massage des Babybauchs zu nehmen. Eure Haut wird es euch danken. Und so funktioniert die Zupfmassage:

  1. Wärmt das Massageöl zwischen euren Händen auf und verteilt es dann auf dem Bauch. Dabei bewegt ihr euch von außen nach innen Richtung Bauchnabel.
  2. Wenn das Öl gut eingezogen ist, nehmt ihr kleine Hautrollen zwischen Daumen und Zeigefinger und zupft sie sanft nach oben weg. Die Zupfmassage sollte sich anfühlen wie ein leichtes Kneifen und nicht wehtun.
  3. Diesen Vorgang wiederholt ihr nun so oft bis ihr den ganzen Bauch einmal „bezupft“ habt. Auch hierbei arbeitet ihr euch von den Bauchaußenseiten Richtung Bauchnabel vor. Das Schambein sollte ausgelassen werden, um die Gebärmutter nicht zu reizen.

In den letzten vier Wochen vor der Geburt sollte die Zupfmassage nicht mehr angewendet werden. In dieser Zeit wird der Bauch idealerweise nur noch mit Öl gepflegt.

Eine weitere Möglichkeit zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen ist die Massage mit einer Bürste. Diese sollte weiche Borsten haben, damit sie schonend zur Haut ist und ein angenehmes Gefühl hinterlässt. Sie kann unter der Dusche oder auf der trockenen Haut verwendet werden. Die Massage mit der Bürste eignet sich zum einen als Alternative zur Zupfmassage – insbesondere in den späteren Schwangerschaftswochen – und zum anderen für den Einsatz vor allem für Po, Hüfte und Oberschenkel. Nach der Bürstenmassage ist es wichtig, dass ihr die behandelte Haut mit einem reichhaltigen Öl pflegt.

Die intensive Pflege der Haut mit Cremes und Ölen sowie die Massagen aus der Schwangerschaft sollten ebenso nach der Entbindung fortgesetzt werden. Denn jetzt wird die Haut noch immer stark beansprucht und die entsprechende Pflege wirkt unterstützend bei der Rückbildung.

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