Peeling: Glatte Haut mit rauen Substanzen

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Eine Schälkur tut jedem von uns ab und an gut. Was sich wenig attraktiv anhört, ist für die Haut eine wahre Wohltat: Ein Peeling ist nichts anderes als eine dermatologische Behandlung, die oberflächliche und abgestorbene Schuppen auf der Haut entfernt. Alles, was Ihr zum Thema Peeling wissen solltet!

Aus alt mach neu – so kann die Behandlung mit einem Peeling zusammengefasst werden. Alte Haut wird einmalkomplett rundum erneuert. Die porentiefe Peeling-Substanz reibt abgestorbene Hautschüppchen ab und die Haut fühlt sich wieder glatt an. Außerdem wird die Durchblutung angekurbelt und, so schräg es sich anhört: die Hautwird minimal angeritzt, was den positiven Effekt hat, dass die Haut ihr Regenerationsprogramm auf Volldampf stellt. Kurz und knapp: Ein Peeling ist dafür da, die Haut frisch und gesund aussehen zu lassen.

Das Rezept für glatte Haut

Peelings gibt es wie Sand am Meer und aus selbigem können sie auch bestehen. Die wichtigste Komponente bei einer Schälkur sind grobe Partikel, die ähnlich wie Sand, für eine Aufrauhung der Haut sorgen. Ein Peeling, dasauch ganz einfach selbst hergestellt werden kann, kann oft aus den unterschiedlichsten Substanzen bestehen. Die alten Ägypter nutzten zum Beispiel Salze und Alabaster, die Inder im Altertum nutzten Bimsstein gegen Hornhaut. Heute nutzt man diese Zutaten nicht mehr. Aber man hat die Peelingmethoden mittlerweile unterschieden in

  • Enzympeeling: Dieses besteht aus Proteasen, die Proteine spalten und die Hornschicht der Haut ablösenkönnen.
  • chemisches Peeling: Dieses besteht aus Säuren, wie zum Beispiel Fruchtsäure, die die Verbindung zwischen den Hornzellen der obersten Schicht lockern.
  • mechanisches Peeling: Schleifpartikel wie Sand, Heilerde, Kleie oder Silikate dienen als Substanz.
  • physikalisches Peeling: ein Laser macht die Haut glatt.

Jedes Verfahren an sich – und davon abhängig welcher Hauttyp man ist – ist mit Vorsicht zu genießen. Wie eingangs erwähnt fügt ein Peeling der Haut immer kleine Verletzungen zu. Daher sollte man ein Körperpeeling oder Gesichtspeeling nicht häufiger als zweimal pro Woche, zum Beispiel bei der Gesichtsreinigung, anwenden.

Anwendung eines Peelings

Himalaya Scrub Körper PeelingDie Anwendung eines Peelings ist kinderleicht. Die Haut sollte angefeuchtet sein, danach trägt man die Peelingpaste auf die Haut auf und reibt sie sanft ein. Das Einreiben kann sanft mit dem Finger erfolgen, es gibtaber auch spezielle Peelingbürsten, die den Effekt nochmal verstärken. Man sollte darauf achten, dass nicht zu viel Druck auf die Haut ausgeübt wird. Nach dem Peeling sollte die Substanz mit lauwarmen Wasser abgespültwerden. Eine milde Feuchtigkeitscreme oder ein Waschgel versorgen die Haut danach optimal.

Peeling für die Haare

Übrigens: nicht nur für die Haut, auch für die Haare gibt es Peelings. Haarspray und Co. hinterlassen Rückstände auf den Haaren, die man bei optimaler Pflege mit einem Haarpeeling entfernen sollte. Auch vor einer Tönung oderFärbung ist es sinnvoll, dass Haar zu reinigen, damit die Farbe optimal haften bleiben kann. Aber Achtung: Eine zu häufige Anwendung greift das Haar an und lässt es trocken und glanzlos erscheinen.

 

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