SOS-Pflege für sonnengestresste Haut

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Vermutlich hatte jeder von euch schon mal einen Sonnenbrand. Egal wie sehr man sich vornimmt, sich regelmäßig einzucremen oder nach einiger Zeit in den Schatten zu setzen – manchmal wird die Haut einfach rot. Statt euch jetzt aber Vorwürfe zu machen, solltet ihr lieber eine gute Pflege zur Nachbehandlung besorgen. Wie ihr euren Sonnenbrand lindern könnt, welche Hausmittel euch dafür zur Verfügung stehen und welche SOS-Creme ihr unbedingt verwenden solltet, lest ihr in meinem Beitrag.

Sonnenbrand ist eine Entzündung der Haut, die durch die UV-Strahlung im Sonnenlicht ausgelöst wird. Wie ihr sicher wisst, merkt sich die Haut jeden einzelnen Sonnenbrand, wodurch es eines Tages zu Hautkrebs kommen kann. Wenn man sich aber nun trotz Sonnencreme eine Verbrennung zugezogen hat, bringt es natürlich nichts, sich wegen dieses Risikos verrückt zu machen. Dennoch gibt es verschiedene Schweregrade, nach denen ihr entscheiden solltet, ob ihr mit der Entzündung nicht besser einen Arzt aufsucht.

Wann sollte ich mit Sonnenbrand zum Arzt gehen?

Bei Sonnenbrand (auch Dermatitis solaris genannt) unterscheidet man zwischen drei Schweregraden.

  1. Bei Sonnenbrand ersten Grades treten Rötungen und Schwellungen sowie Juckreiz, Spannungsgefühl und Schmerzen
  2. Bemerkt ihr zusätzlich eine Blasenbildung auf eurer Haut, so handelt es sich bei eurem Sonnenbrand bereits um Grad 2.
  3. Bei Grad 3 löst sich sogar eure obere Hautschicht (die Epidermis) ab, was eure Haut erheblich und dauerhaft schädigen kann. In besonders harten Fällen lösen sich auch Teile der Dermis, das ist eure zweitäußere Hautschicht.

Während ihr euch bei einem leichten Sonnenbrand 1 noch gut mit Hausmitteln und Lotionen, Gels und Cremes behelfen könnt, solltet ihr ab Grad 2 unbedingt einen Arzt aufsuchen. Insbesondere wenn ihr nach dem Sonnenbad unter Fieber, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden oder Übelkeit leidet, ist ein Gespräch unvermeidbar.

Falls eine Cortison-Creme zur Entzündungshemmung nicht mehr ausreicht, wird euch euer Arzt eventuell einen Verband mit einer antiseptischen Salbe und einer fettgetränkten Gaze (dünnes Baumwoll-Gewebe) anlegen. Gegen die Schmerzen und die Entzündung lasst ihr euch am besten Tabletten mit dem Wirkstoff Diclofenac verschreiben. Falls euer Sonnenbrand Blasen gebildet hat, wird er diese punktieren, um die enthaltene Flüssigkeit abzulassen. Öffnet die Blasen unter keinen Umständen selbst, da sonst Bakterien eindringen können!

Weist euer Sonnenbrand bereits Schweregrad 3 auf, ist leider die Einweisung ins Krankenhaus nötig. In der Hautklinik werden euch Infusionen gesetzt, die euch Flüssigkeit und Mineralsalze zuführen, da euer Körper durch die zerstörte Oberhaut schnell austrocknet.

Lest übrigens hier, warum auch im Frühling Sonnenschutz sehr wichtig ist.

Diese Hausmittel helfen bei leichtem Sonnenbrand

Kühlen, kühlen und nochmals kühlen! Bei Verbrennungen jeglicher Art ist es am wichtigsten, die betroffenen Stellen so schnell wie möglich abzukühlen, um die Beschwerden zu lindern und den verstärkten Blutfluss ins entzündete Gewebe abzuschwächen. Zudem solltet ihr eurer Haut genügend Feuchtigkeit zuführen, damit sie sich entspannt. Am besten fertigt ihr euch kalte-feuchte After Sun PflegeUmschläge  an, die ihr auf die betroffenen Hautstellen auflegt.

Wenn ihr mögt, könnte ihr den Umschlag mit erkaltetem grünen Tee oder Kamillentee tränken, welche für ihre hautberuhigenden Wirkstoffe bekannt sind. Oder ihr bestreicht den Wickel fingerdick mit Quark und wechselt ihn aus, sobald er sich erwärmt. Die Milchsäuren stabilisieren das Hautmilieu  und das Milchfett hat eine pflegende Wirkung. Lasst den Quark aber nicht trocknen, da die Entfernung sehr schmerzhaft ist.

Achtung: Kühlt die Haut nicht mit Eiswürfeln und umwickelt Kühlkompressen immer mit einem Tuch, da ihr eurer Haut sonst schadet!

Zur Behandlung und Pflege der angegriffenen Hautstellen eignen sich vorgekühlte Lotionen oder Cremes mit Aloe Vera, Arnika oder Ringelblume.

SOS-Helfer bei Sonnenbrand

Apres cremeDie Palette an Sonnenpflege-Produkten ist groß. Ihr findet im Handel die Begriffe Lotion, Body Butter, Pflegespray, Gel, Milk und Fluid. Welche After-Sun-Pflege für euch am besten geeignet ist, solltet ihr danach entscheiden, welche sich am besten für euch anfühlt. Der Vorteil von einem Pflegespray ist, dass ihr es nicht verreiben müsst, was schmerzhaft sein kann. Dafür könnt ihr die anderen Produkte aber dicker auftragen und den Kühleffekt somit verstärken.

Während Gels und Fluids vor allem einen kühlenden und reparierenden Effekt haben, legen Lotion, Milk und Body Butter größeren Wert auf leicht rückfettende Pflegewirkstoffe. Gemeinsam haben alle After-Sun-Produkte, dass sie der gereizten Haut Feuchtigkeit spenden und sie beruhigen. Manche Produkte haben auch noch einen bräunungsverstärkenden Effekt.

Besonders ans Herz legen möchte ich euch die SUN After Oligo-Thermal Gesichtspflege von Biotherm. Die intensiv feuchtigkeitsspendende Textur erfrischt eure Gesichtshaut und mildert das Hitzegefühl. Zudem wirkt das in der Creme enthaltene Thermalwasser beruhigend und entzündungshemmend.

Sonnenschutz

 

Biotherm ist die einzige Marke, die in ihren Kosmetika reines Thermalplankton einsetzt, welches reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und Proteinen ist. Damit wird auf biologische Weise dem Hautalterungsprozess entgegengewirkt und eure Haut sichtbar geschützt. Für die After Sun-Pflege-Creme wurde der Wirkstoff mit Pro-Vitamin B5 und Spurenelementen kombiniert, was den Revitalisierungs-Prozess enorm unterstützt. Darüber hinaus sorgt der Radiant-Tan Komplex dafür, dass statt des Sonnenbrands eine gleichmäßige und langanhaltende Bräune zurückbleibt.

Am besten hilft die Creme gegen Sonnenbrand, wenn ihr sie nach dem Sonnenbad großzügig auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragt. Als Power-Boost könnt ihr das Produkt auch sehr dick auftragen und fünf Minuten lang einwirken lassen. Anschließend entfernt ihr die überschüssige Creme einfach mit einem Wattepad.

Nun seid ihr bestens für den Fall der Fälle vorbereitet, der aber natürlich hoffentlich nicht eintreten wird 😉

Denkt beim Sonnenbaden immer daran, euch regelmäßig mit Sonnencreme (mindestens LSF 20) vollständig einzucremen, euch früh genug in den Schatten zu setzen und die intensive Mittagssonne zu vermeiden – dann kommt es hoffentlich gar nicht erst zu einem Sonnenbrand. Und zur Not tut es ja auch immer noch ein Selbstbräuner.

In diesem Sinne alles Gute und liebe Grüße,

Eure Sabrina

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