Bei jeder Frau stehen die hübschen Parfum-Flakons im Badezimmer, aber auch Männer haben die Duftwelt für sich entdeckt. Die Rede ist von Parfums und Duftwässern. So gibt es schwere aber auch leichte, holzige, blumige und frische Duftnoten, für jede Nase und Präferenz ist etwas dabei. Doch wie entsteht eigentlich so ein Parfum und wie gelangt der Duft in seinen schönen Flacon? Wir durften einem Kosmetikhersteller bei der Parfum-Herstellung über die Schulter schauen.

Unser Tag beginnt in Köln-Pulheim in einem der fünf Produktionsstätten der MAXIM Gruppe. Die Miro-Duftfamilie ist eine Selektivmarke der Unternehmensdivision Créateurs Cosmétiques und steht für Qualität „Made in Germany“. Vor Kurzem bekam die Marke  einen neuen Anstrich, einen sogenannten „Relaunch“, d.h. Design und auch Packaging wurden optimiert und dem Zeitgeist angepasst. Doch im Herzen bleibt Miro immer Miro: bestehende Düfte wurden nicht verändert und sie stehen nach wie vor für höchste Qualität zu einem erschwinglichen Preis.

Im Standort Pulheim werden nicht nur Parfums, sondern auch Gesichtspflege- und Haarpflegeprodukte, Körperpflege-, Mund- und Zahnpflegeprodukte sowie dekorative Produkte produziert. Nun begann unser spannender Rundgang durch die Produktion…

Wie entsteht eine Creme?

Zu Beginn der Herstellung wird sichergestellt, dass alle notwendigen Rohstoffe vorrätig sind. Die Rohstoffe werden per Hand abgewogen und der Produktion bereitgestellt. Danach gelangen die Rohstoffe in einen Mischkessel, der entsprechend der Herstellungsvorschrift Schnelligkeit und Rührbewegung durchführt. So hängen Konsistenz und Eigenschaften einer Creme oder Lotion vom Mengenverhältnis Wasser und Öl ab. In dem Mischer herrscht ein Vakuum, damit keine Luft in die Creme eingemischt wird. Vor dem Abpumpen der Creme aus dem Mischkessel wird eine Stichprobe genommen und diese auf Dichte, Farbe und Geruch hin getestet. So können die hohen Qualitätsstandards eingehalten werden. Sind alle Test positiv, wird die Emulsion Richtung Abfüll- und Verpackungsstation weitergeleitet.

Wie funktioniert die Parfum-Herstellung?

Jetzt dürfen wir das Herzstück der Fertigungsstätte sehen; die Duftherstellung. Wir waren Zeuge bei der Befüllung des allerersten „Glamlight“ Flacons, so heißt einer der neueren Miro Düfte.

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Grundsätzlich besteht jedes Parfum aus vier Hauptrohstoffen: Wasser, Alkohol, Farbe und Parfumöl. Die Parfumöle bzw. Aromen selbst werden von Dufthäusern entwickelt und hergestellt. Überraschend erfahren wir, dass viele Düfte ähnlich wie Wein eine gewisse „Reifezeit“ haben. Bis sich der Duft entwickelt hat und möglich Trübstoffe der Natur-Ingredienzien sich abgesetzt haben, kann das, je nach Zusammensetzung, bis zu 14 Tage dauern. Anschließend findet eine Feinfiltration statt. So kann man sicherstellen, dass alle störenden Komponenten entfernt werden und ein klarer, reiner und stabiler Duft das Werk verlässt. Der Parfumöl-Anteil ist bei Düften unterschiedlich hoch. Bei den Miro-Düften hat das Eau de Toilette einen Parfumölanteil zwischen 8% und 10% und das Eau de Parfum einen bis zu 14%.

Ganz ohne Handarbeit geht es jedoch nicht, so werden beispielsweise in der Abfüllanlage die leeren Flacons per Hand in die Behälter aufgestellt und der Sprühkopf händisch zugeführt. Das Einführen in die Faltschachtel und das Schließen der Verpackung geschieht danach maschinell durch verschiedene Falthebel. Insgesamt braucht ein Duft von der Herstellung bis zum Versand damit zwei bis vierzehn Tage, je nach Reifedauer des Parfums und je nach Verpackungsart.

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Leeren Parfum-Flakons in den sogenannten Schuhen

 

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Vercrimpung von Überwurfring und Pumpe

 

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Der Verschluss wird händisch auf den Flakon am Ende der Linie aufgesteckt

 

Wir haben einiges über die Parfum-Herstellung erfahren und bedanken uns herzlich bei der MAXIM Gruppe für diesen spannenden Tag.

Miro-Düfte findet ihr natürlich auch in unserem Online-Shop!

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