Braucht mein Haar im Sommer besondere Pflege?

Sie sollten Ihr Haar im Sommer definitiv anders pflegen als im Winter. Der Grund: Die empfindlichen Fasern sind in der heißen Jahreszeit oft besonders viel schädlichem UV-Licht ausgesetzt. Zusätzlich dazu leidet das Haar nach jedem Ausflug ins Freibad oder zum Strand, da Chlor- und Salzwasser die Mähne austrocknen. Sie sollten in den heißen Monaten also unbedingt auf Produkte mit UV-Schutz setzen. Zusätzlich dazu benutzen Sie 1-2 mal wöchentlich eine reichhaltige Aufbaukur und greifen bei jeder Wäsche zu einem nährenden Feuchtigkeits-Shampoo.

Gibt es auch Nachtpflege für die Haare?

Sogenannte Leave-In-Produkte sind speziell dafür konzipiert, über viele Stunden im Haar zu bleiben. Sie können diese besonderen Kuren, Masken und Seren also dafür nutzen, Ihre Mähne im Schlaf mit einer Extra-Portion Pflege zu verwöhnen. Aber: Die meist ultra-reichhaltigen Produkte sind primär etwas für sehr trockene, poröse und strapazierte Längen und Spitzen. Diese empfindlichen Problemfälle profitieren am meisten von der nächtlichen Behandlung.

Wie sollte ich mein Haar vor und nach dem Glätten pflegen?

Bevor Sie Ihr Haar behandeln, sollten Sie es nach Möglichkeit mit einem speziellen, glättenden Shampoo und Conditioner waschen. Diese Produkte bereiten die Fasern auf die kommende Prozedur vor. Auch sogenannte Anti-Frizz-Produkte sind vor allem bei krausem Haar vor dem Glätten sinnvoll. Besonders wichtig: Hitzeschutz-Spray. Sprühen Sie dieses auf die gesamte Haar-Oberfläche und warten Sie einige Minuten bevor Sie mit dem Glätten beginnen. Nach dem Prozess empfiehlt sich eine reichhaltige Pflege-Kur, die das durch die Hitze strapazierte Haar wieder aufbaut.

Wie pflege ich mein Haar im Winter?

Der ständige Wechsel zwischen feuchtkalter Witterung und trockener Heizungsluft setzt dem Haar im Winter zu. Sie sollten Ihre Mähne in der frostigen Saison unbedingt mit Extra-Feuchtigkeit versorgen, um poröse Spitzen und störrische Längen zu vermeiden. So sollten Sie, auch wenn Sie sonst auf Conditioner verzichten, im Winter nach dem Shampoo immer eine pflegende Spülung in die Längen kneten. Zusätzlich dazu sind spezielle Öle für die empfindlichen Haar-Spitzen definitiv empfehlenswert.

Worauf muss ich beim Kauf von Bürsten und Kämmen achten?

Sie sollten beim Kauf einer Bürste stets bedenken, wofür diese entworfen wurde. Sogenannte Rundbürsten sind ideal, um beim Föhnen Volumen ins Haar zu zaubern. Klassische Flachbürsten sind wiederum perfekt, um Ihre Mähne zum Glänzen zu bringen. Ionen-Bürsten neutralisieren statische Aufladung und vermeiden so fliegendes Haar. Paddle-Bürsten sind wiederum toll für den Sleek-Look und tolle Styling-Helfer, um Ihre Haaroberfläche sanft zu glätten. Zu guter Letzt sollten Sie auch immer einen Locken-Kamm Zuhause haben. Dank seiner weit auseinander liegenden Zinken ist dieses Werkzeug ultra-praktisch, um nasses empfindliches Haar sanft zu entwirren.

Wie reinige ich Bürsten und Kämme?

Bürsten und Kämme sollten unbedingt regelmäßig gereinigt werden, um zu verhindern, dass Sie alten Talg und Schmutz über lange Zeit immer wieder im Haar verteilen. Benutzen Sie hierfür am besten ein mildes Shampoo. Nachdem Sie die Beauty-Tools von Haaren befreit haben, halten Sie sie unter lauwarmes Wasser und waschen Sie die Borsten bzw. Zinken mit dem Shampoo. Anschließend legen Sie die Bürste oder den Kamm zum Trocknen auf ein sauberes Handtuch. Diesen Vorgang sollten Sie etwa einmal im Monat ausführen.

Wie bürste ich meine Haare richtig?

Tatsächlich gibt es nur einen großen Fehler, den Sie bei diesem Beauty-Ritual unbedingt vermeiden sollten: Versuchen Sie niemals nasses Haar zu bürsten! Die dünnen Fasern sind in diesem Zustand sehr empfindlich und können leicht brechen. Nasses Haar sollte stattdessen nur mit einem grobzinkigen Kamm vorsichtig entwirrt werden. Greifen Sie erst zur Bürste, wenn Ihre Mähne zu mindestens 70 Prozent trocken ist.

Welcher Haartyp bin ich?

Wenn Sie zum trockenen Haartyp gehören, kennen Sie folgende Symptome: Ihre Mähne wirkt häufig stumpf und die einzelnen Strähnen fühlen sich rau an. Ihre Spitzen neigen zu Spliss und Ihr Haar ist im nassen Zustand nur schwer zu entwirren. Feine Haartypen fallen dagegen häufig durch platt am Kopf anliegende Strähnen auf, die von Natur aus nur wenig bis gar kein Volumen aufweisen. Der fettige Haartyp klagt dagegen über Fasern, die bereits kurz nach der Wäsche strähnig wirken. Der normale Haartyp kennt keines dieser Probleme. Ihre Mähne weist immer einen gesunden Glanz auf, kennt weder Spliss noch Haarbruch und fettet nach der Wäsche nur langsam nach.

Wie pflege ich trockene Haarspitzen?

Hochwertige Haar-Öle, die ultra-nährende Auszüge aus Mandeln, Macadamia-Nüssen oder Jojoba enthalten, pflegen und regenerieren trockene Spitzen. Massieren Sie diese tollen Helfer hierfür 1-2 mal die Woche sorgsam in die Spitzen. Alternativ können Sie auch zu speziellen, reparierenden Spitzenfluids greifen, die nach jeder dritten Wäsche einmassiert werden sollten und sich schützend um die strapazierten Enden Ihres Haares legen.

Wie wasche ich meine Haare richtig?

Sie sollten zum Waschen maximal lauwarmes Wasser benutzen, da heißes Wasser die empfindlichen Fasern zu sehr strapaziert. Geben Sie anschließend eine maximal haselnussgroße Menge eines Shampoos Ihrer Wahl in Ihre Hand und schäumen sie es dort bereits mit etwas Wasser auf. Verteilen Sie das Gemisch anschließend in kreisenden Bewegungen auf der Kopfhaut und in den Längen. Nachdem Sie das Shampoo ausgewaschen haben, empfiehlt sich noch die Verwendung eines Conditioners, der sich wie ein Schutzfilm um das Haar legt. Arbeiten Sie diesen allerdings nur in die Längen ein. Wiederholen Sie den Vorgang etwa alle 2-3 Tage.

Wie pflege ich trockenes Haar?

Trockenem Haar mangelt es an Fett und Feuchtigkeit. Die einzelnen Fasern sind häufig porös und reflektieren daher das Licht nicht. Die Oberfläche wirkt stumpf. Dieses Haar braucht unbedingt feuchtigkeitsbindende Lipide, die sich um jede einzelne Faser legen, wie sie z.B in wertvollen Pflanzenölen zu finden sind. Setzen Sie also auf Shampoos und Conditioner, die Argan- Macadamia-, Mandel- oder Jojobaöl enthalten. Sie sollten ausserdem unbedingt 1 mal die Woche eine nährende Maske oder Kur auftragen, um Ihrer Mähne eine Extra-Portion Feuchtigkeit zu schenken.

Wie pflege ich lockiges Haar?

Lockiges Haar neigt dazu, bei falscher Pflege spröde zu werden. Ähnlich wie bei trockenem Haar sollten Sie hier zu Feuchtigkeit spendenden Shampoos und Spülungen greifen. Besonders geeignet sind Produkte mit pflanzlichen Essenzen, wie Argan-, Mandel- oder Jojobaöl. Sie sollten lockiges Haar allerdings keinesfalls überpflegen und Kuren und Masken nur selten benutzen. Andernfalls können die Substanzen die Locken auf Dauer beschweren und müde machen. Für ein perfektes Volumen sollten Sie außerdem hin und wieder zu sogenannten Peeling-Shampoos greifen, die das Haar von Pflege- und Styling-Rückständen befreien und den Locken ihre Sprungkraft zurückgeben.

Wie pflege ich strapaziertes Haar?

Spezielle Repair-Shampoos und Spülungen sind bei strapaziertem Haar die erste Wahl. Diese raffinierten Helfer bauen die einzelnen Fasern von Innen auf und umhüllen sie gleichzeitig. So schützen Sie sie vor schädlichen, äußeren Einflüssen wie UV-Licht. Gängige Inhaltsstoffe sind pflanzliche Öle, Keratin oder Panthenol. Sie sollten außerdem nach jeder zweiten Wäsche eine kleine Menge Haaröl im nassen Haar verteilen. Dieser Helfer stärkt Ihre Mähne und macht sie geschmeidig und glänzend.

Wie pflege ich graues Haar?

Graues Haar ist häufig spröde und kraftlos. Sie sollten es daher unbedingt 1-2 mal die Woche mit hochwertigen, Feuchtigkeit spendenden Intensiv-Kuren verwöhnen. Spezielle Anti-Age Shampoos und Conditioner sind bei Ihrem Pflege-Programm ebenfalls unverzichtbar. Diese Produkte enthalten Ceramide, Proteine und Polymere, die das Haar stärken und nähren und die häufig stumpfe Oberfläche wieder natürlich glänzen lassen.

Wie pflege ich coloriertes Haar?

Da der Colorations-Prozess die äußere Schutzschicht des Haares öffnet, damit Farb-Pigmente ins Innere der Fasern gelangen, sollten Sie Ihre Mähne nach dem Färben mindestens 1 mal die Woche mit einer stärkenden Tiefenschutz-Kur verwöhnen. Spezielle Color-Shampoos und Conditioner helfen dabei das Strahlen der Farbe zu bewahren und sollten daher auch unbedingt zu Ihrer Pflege-Routine gehören. Sie sollten dabei immer darauf achten, dass die Produkte über einen UV-Schutz verfügen, da die intensiven Strahlen das Ausbleichen Ihrer Coloration beschleunigen.

Wie pflege ich feines Haar?

Bei feinem Haar sollten Sie nach Möglichkeit immer zu speziellen Volumen-Shampoos und Conditionern greifen, da diese Must-Haves das Haar aufplustern ohne es zu beschweren. Um die Textur dieser Helfer leichter zu machen, sind die Pflegestoffe in diesen Produkten in der Regel niedriger dosiert. Falls Ihr feines Haar spröde oder trocken ist, sollten Sie es am besten alle paar Wochen mit einer Aufbau-Kur mit Panthenol verwöhnen. Dieser Feuchtigkeitsspender beschwert die Fasern nicht und macht sie im Nu wieder glänzend und geschmeidig.

Welche Pflege braucht fettige Kopfhaut?

Fettige Kopfhaut entsteht durch eine Überproduktion der Talgdrüsen. Wenn Sie dem entgegenwirken wollen, sollten Sie auf Shampoos setzen, die Auszüge aus Kräutern enthalten. Besonders wirkungsvoll sind hierbei Rosmarin, Kamille oder Salbei. Die natürlichen Helfer senken die Produktivität der Talgdrüsen. Sie sollten bei der Haarwäsche außerdem immer darauf achten, das Shampoo sorgsam in die Kopfhaut zu massieren, da die Talgdrüsen so ausgedrückt werden und die Haut langsamer nachfettet.

Welche Pflege braucht trockene Kopfhaut?

Sie sollten bei trockener Kopfhaut unbedingt drauf achten, Ihr Haar nicht häufiger als 2-3 mal die Woche zu waschen. Auch zu starke Föhnhitze stresst die Haut und entzieht ihr nur noch mehr Feuchtigkeit. Setzen Sie auf milde und möglichst aufeinander abgestimmte Pflege-Produkte, die Feuchtigkeit spenden. Besonders empfehlenswert sind hier Shampoos und Conditioner aus der Naturkosmetik, da sie keine künstlichen Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten, die trockene, empfindliche Haut zusätzlich irritieren können.

Welche Pflege braucht schuppige Kopfhaut?

Schuppen sind häufige eine unschöne Nebenerscheinung trockener Kopfhaut. Sie sollten hier bei der Pflege also auch nach Möglichkeit zu milden, rückfettenden Shampoos und Conditionern greifen, um die Kopfhaut wieder in Balance zu bringen. Spezielle Anti-Schuppen-Shampoos können ebenfalls Linderung bringen aber achten Sie darauf, diese Helfer nicht täglich anzuwenden, da die darin enthaltenen Zusätze die Kopfhaut sonst zusätzlich austrocknen können.

Warum sind in vielen Haarprodukten Silikone enthalten?

Silikone sind sogenannte Filmbildner. Diese in vielen Shampoos, Conditionern und Kuren verwendeten Zusätze legen sich um die Haarfasern und machen das Haar sofort geschmeidiger, besser kämmbar und ultra-glänzend. Auf diese Weise verbessern Silikone im Handumdrehen das Aussehen Ihrer Mähne. Aber: Falls Sie unter trockenem, porösem Problem-Haar leiden, sollten Sie hin und wieder auf Silikone verzichten, da die Zusätze das Haar nur oberflächlich kitten aber tiefe Schäden nicht reparieren können.

Was ist der Unterschied zwischen Haarlack und Haarspray?

Beide Styling-Klassiker erfüllen im Grunde denselben Zweck: Sie sollen eine bereits fertig gestylte Frisur über viele Stunden fixieren. Haarlack arbeitet in dieser Hinsicht allerdings deutlich stärker. So kann dieser Styling-Profi Haare beispielsweise sogar entgegen Ihrer Wuchsrichtung fixieren und wird auch gerne bei extremen Volumen-Frisuren eingesetzt, um ultra-starken Halt zu geben. Passend dazu lässt sich dieser Helfer im Gegensatz zu Haarspray nicht einfach ausbürsten, sondern muss mit Shampoo ausgewaschen werden.

Wie wende ich Schaumfestiger richtig an?

Schaumfestiger wird benutzt, um dem Haar mehr Volumen zu verleihen. Für den erwünschten Effekt sollten Sie eine etwa haselnussgroße Menge im handtuchtrockenen Haar verteilen. Im nassen oder trockenen Haar wirkt dieses Produkt dagegen nicht. Der Schaum sollte von den Ansätzen bis in die Spitzen eingearbeitet werden. Anschließend sollten Sie Ihr Haar wie gewohnt trocknen und stylen. Die fertige Frisur hat durch den Styling-Helfer nun deutlich mehr Volumen und Stand.

Wie lässt sich "fliegendes" Haar und Frizz vermeiden?

Die Geheimwaffe gegen fliegende, abstehende Haare heißt: Feuchtigkeit. Achten Sie darauf, dass Sie schon bei der Haarwäsche zu Produkten greifen, die rückfettend und feuchtigkeitsspendend wirken. Leichte Haaröle, die nach der Wäsche ins Haar massiert werden, sind ebenfalls praktische Helfer, die pflegend und glättend wirken. Es lohnt sich außerdem, zum Fön zu greifen, statt das Haar Lufttrocken zu lassen. Die Hitze schließt die Schuppenschicht der Haare, so dass diese sich nicht mehr so leicht aufplustern und abstehen.

Wie föhne ich meine Haare richtig?

Sie sollten zunächst einmal niemals mit der heißesten Stufe des Geräts arbeiten. Darüber hinaus sollten zwischen dem Fön und Ihrem Kopf stets mindestens 20 cm Abstand sein, um Ihr Haar vor zu starker Hitze zu schützen. Halten Sie das Gerät beim Trocknen in Bewegung und richten Sie die Hitze nie zu lange auf einzelne Partien. Sie sollten außerdem jede Strähne vom Ansatz bis in die Spitzen bearbeiten. Und: Verwenden Sie ganz zum Schluss die Kalt-Taste des Föns. Die niedrige Temperatur macht das Haar extra-geschmeidig.

Wie zaubere ich Volumen in feines Haar?

Geben Sie zunächst nach der Wäsche einen Klecks Schaumfestiger ins handtuchtrockene Haar. Sie sollten anschließend beim Föhnen darauf achten, Ihr Haar nicht in sondern gegen die natürliche Wuchsrichtung zu trocknen. Falls Sie Ihren Scheitel also normalerweise links tragen, sollten Sie ihn während des Föhnens nach rechts legen. So bekommen die Haare ganz natürlich mehr Stand. Sie sollten außerdem unbedingt in ein hochwertiges Haarpuder investieren. Dieser clevere Helfer wird in die Ansätze einmassiert und kreiert tolles Volumen.

Sollte ich mein Shampoo regelmäßig wechseln?

Ein Schönheits-Mythos, der sich bis heute gehalten hat und doch definitiv nicht stimmt. Im Gegenteil: Wenn Sie Ihr Shampoo nach Lust und Laune mehrmals im Monat wechseln, kann die Kopfhaut mit Irritationen reagieren. Aber: Es lohnt sich definitiv Ihr Shampoo der Jahreszeit d.h. veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. So braucht das Haar im Winter beispielsweise mehr Feuchtigkeit. Und natürlich sollten Sie auf ein anderes Produkt umsteigen, wenn Ihre Mähne beispielsweise durch eine Coloration angegriffen ist und mehr Pflege als sonst benötigt.

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