Wie schütze ich meine Haut vor der Sonne?

Sie sollten zunächst unbedingt vermeiden zwischen 11 und 15 Uhr in die Sonne zu gehen, da die UV-Strahlung in diesen Stunden am stärksten ist. Achten Sie außerdem darauf, dass das Sonnenschutzmittel Ihrer Wahl nicht nur zu Ihrem Hauttyp passt, sondern neben UVB- auch UVA-Schutz bietet. Sie sollten Ihre Haut im übrigen bereits zuhause eincremen, damit Sie schon geschützt sind, sobald Sie das Haus verlassen. Und: Vergessen Sie beim Cremen niemals die sogenannten Sonnenterrassen, also empfindliche Partien, die der schädlichen Strahlung besonders ausgesetzt sind. Hierzu zählen Ohren, Nase, Oberlippe, Dekolleté, Nacken, Schultern und die Fußrücken.

Welcher LSF ist der richtige für meine Haut?

Bei empfindlichen und zu Sonnbrand neigenden Hauttypen empfiehlt sich ein hoher Schutz (mindestens LSF 30). Für dunklere Hauttypen ist ein mittlerer Faktor (z.B. 20) ausreichend. Im Zweifel lieber einen höheren Schutz wählen! Bei Reisen in den Süden, insbesondere in die Nähe des Äquators, sowie im Gebirge und am Meer ist ein hoher LSF für jeden unerlässlich. Und: Starkes Schwitzen schwächt die Wirkung von Sonnenschutzmitteln ebenso wie Baden und Duschen ab. Deshalb sollten Sie bei allen sportlichen Aktivitäten immer einen hohen LSF und idealerweise wasserfeste Produkte verwenden. Nachcremen nicht vergessen! Achtung: Durch das erneute Auftragen wird der Schutz lediglich aufrechterhalten, nicht verlängert!

Wie sollte ich die Haut meines Kindes vor der Sonne schützen?

Im Gegensatz zur Haut eines Erwachsenen sind die hauteigenen Schutzmechanismen eines Kindes noch nicht voll ausgeprägt. Darum sollte man Kleinkinder und vor allem Babys am besten gar nicht bzw. so wenig wie möglich der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Um die Haut beim Spielen und Baden zu schützen, kann der LSF gar nicht hoch genug gewählt werden. Zusätzlich immer mit Kleidung und Sonnenhut schützen! Bedenken Sie immer, dass häufige Sonnenbrände in der Kindheit das Hautkrebsrisiko im Erwachsenenalter signifikant steigern. Da Kinderhaut zudem besonders sensibel ist, sollte das Sonnenschutzmittel weder Alkohol, noch Konservierungs- oder Duftstoffe enthalten.

Was ist der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlen?

UVB-Strahlen dringen in die Epidermis ein. Sie sorgen für eine Aktivierung des für die Bräunung zuständigen Pigments Melanin, führen zu einer Verdickung der Hornschicht und sind wichtig für die Bildung von Vitamin D. Ein Zuviel an UVB-Strahlung führt allerdings zu Sonnenbrand und erhöht die Hautkrebs-Gefahr. UVA-Strahlen verursachen im Gegensatz zu UVB-Strahlen keinen Sonnenbrand und wurden daher lange als unschädlich angesehen. Das ist jedoch absolut falsch. Zuviel UVA-Strahlung ist deshalb gefährlich, weil sich ihre negativen Auswirkungen erst als Langzeitschäden bemerkbar machen: Die Haut altert schneller (da Kollagene und elastische Fasern beschädigt werden), entwickelt Pigmentflecken und im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs.

Wie wichtig ist Apres-Sun?

Ganz gleich, wie gut Sie sich eincremen: Ein Sonnenbad bedeutet immer Stress für die Haut, da sie durch die intensive Strahlung aufgeheizt und ausgetrocknet wird. Ihr größtes Organ braucht im Anschluss also unbedingt eine spezielle Pflege, die ihr Feuchtigkeit zurückgibt und sie kühlt. Hochwertige Apres-Sun-Lotionen versorgen die Haut mit nährenden Lipiden und haben außerdem einen kühlenden Effekt. Die Haut wird so nach dem Sonnenbad optimal gepflegt und die Bräune strahlt gleich doppelt so schön.

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