Besser Schlafen – Tipps für erholsame Nächte

Besser Schlafen – Tipps für erholsame Nächte

Dir gefällt dieser Artikel00
| gastblogger Tags: |
Dir gefällt der Beitrag? Dann teile ihn mit Freunden, Familie und Bekannten! Mit dem Klick auf den Social Media Button wirst du zu dem jeweiligen Netzwerk weitergeleitet und gestattest die Datenübermittlung an die Betreiber der sozialen Netzwerke.

Ein erholsamer Schlaf ist für die körperliche und geistige Gesundheit unerlässlich. Unser Gehirn verarbeitet über Nacht, was tagsüber passiert ist. Bei Schlafmangel verschlechtern sich unsere neurologischen Fähigkeiten. Auch die physiologische Leistung wird beeinträchtigt. Um unserem Körper die nötige Regenerationszeit zu verschaffen, gibt es daher viele Dinge zu beachten. Wir haben die wichtigsten Tipps für einen guten und gesunden Schlaf für euch zusammengestellt.

Warum Schlaf so wichtig ist?

Bis heute können Wissenschaftler nicht exakt erklären, warum der Mensch überhaupt schlafen muss. Fest steht, dass im Schlaf das Gehirn die Erlebnisse des Tages verarbeitet und quasi Ordnung schafft. In der REM-Phase des Tiefschlafs verarbeiten wir Stress und träumen.

Der Schönheitsschlaf wird gern belächelt, doch tatsächlich regenerieren sich nachts unsere Zellen und der Stoffwechsel wird angekurbelt. Man erwacht im Idealfall erholt und gesund – leider nehmen aber Schlafstörungen zu, bis zu 15% aller Deutschen leiden darunter.

Wer schlecht schläft, verkürzt dadurch seine Lebenszeit und besitzt ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was zahlreiche Studien der Schlafmedizin belegen. Außerdem steigert ein Schlafmangel unseren Appetit und macht auf Dauer dick.

Die richtigen Bettwaren –  Das A und O für einen gesunden Schlaf

Das wichtigste für einen guten Schlaf ist eine gute Matratze. Auch wenn diese oft nicht
ganz billig sind, lohnt sich die  Investition in ein hochwertiges Modell, denn die Matratze soll uns schließlich mehrere Jahre lang erhalten bleiben. Mehrere Kriterien sollten beim Kauf beachtet werden:

Je nach Schlafposition ändern sich die Anforderungen an Druckentlastung und 7-Zonen-Kaltschaum-Matratze Stützung. Seitenschläfer sollten darauf achten, dass Schultern und Becken im Liegen entlastet werden. Die Wirbelsäule sollte geradlinig verlaufen. Für die Entlastung der Halswirbelsäule ist ein passendes Nackenkissen empfehlenswert. Während des Schlafs in Rückenlage muss die Matratze die S-Form der Wirbelsäule nachbilden.

Unterstützend wirken dabei Matratzen mit verschiedenen Liegezonen. Oft reichen schon 3 unterschiedliche Zonen, um eine ausreichende Stützung und Entlastung zu erzielen. Aber auch dieser Aspekt muss individuell entschieden werden. Denn ob und wie viele Liegezonen man benötigt, hängt unter anderem von der Körpergröße, der bevorzugten Schlafposition und dem Material der Matratze zusammen. 

Auch der Härtegrad der Matratze spielt eine große Rolle. Hierbei gilt nicht „je härter, desto besser“ – wichtig ist, dass die verschiedenen Körperpartien individuell unterstützt werden. Grundsätzlich kann man sagen, dass schwerere Menschen einen höheren Härtegrad wählen sollten, als leichtere.

Dann gibt es noch die Auswahl der unterschiedlichen Matratzentypen. Jedes Modell sorgt für ein unterschiedliches Schlafklima und andere Liegeeigenschaften:

  • Für Menschen, die viel schwitzen, eignen sich saugfähige Materialien und eine luftdurchlässige Matratze. Die klassische Federkernmatratze sorgt für eine gute Zirkulation der Luft.
  • Ähnlich Eigenschaften besitzt die Taschen-Federkernmatratze, die zusätzlich punktgenauer entlastet.
  • Auch Kaltschaummatratzen können das Schlafklima gut regulieren und zeichnen sich durch eine gute Biegsamkeit aus.
  • Ähnlich verhalten sich auch Latex-Matratzen, wobei dort der Feuchtigkeitstransport nicht so ausgeprägt ist.
  • Viscoelastische Matratzen passen sich durch Körperwärme und –gewicht der individuellen Körperform an und bieten damit eine optimale Voraussetzungen für eine gute Durchblutung.

lattenrost

Der Lattenrost muss auf die Matratze abgestimmt sein. Er verleiht nicht nur Stabilität, sondern gewährleistet gleichzeitig eine gute Durchlüftung der Matratze. Bevorzugt man
verstellbare Lattenroste, ist eine Federkernmatratze eher ungeeignet, da sich diese nicht besonders gut biegen lassen.

Auch der Bettdecke kommen wichtige Aufgaben zu. So darf sie nicht zu schwer sein, muss aber trotzdem warm halten. Außerdem sollte sie in der Lage sein, Flüssigkeiten aufzunehmen und trotzdem für ein angenehmes Schlafklima sorgen. Auch hier ist es eine individuelle Entscheidung, ob man die klassische Daunendecke bevorzugt, oder lieber eine leichte Bettdecke aus synthetischen Fasern.

Auch das Kopfkissen ist traditionell mit Daunen gefüllt. Mittlerweile gibt es jedoch eine Reihe anderer Materialien, die für die Füllung verwendet werden. Das Angebot reicht von Naturmaterialien, wie Kamelhaar oder Schurwolle, bis hin zu synthetischen Fasern. Immer beliebter werden Nackenkissen, die die Halswirbel sowohl in Seiten-, als auch in Rückenlage optimal stützen sollen.

Wichtig ist vor allem, dass man das Kissen nach dem jeweiligen Schlaftyp und der bevorzugten Schlafposition wählt, so dass der Hals nicht überdehnt wird. Der Kopf bettet bequem darauf, die Schulterpartie sollte aber nicht mehr auf dem Polster liegen.

Zu guter Letzt muss noch die passende Bettwäsche ausgewählt werden. Die Bettwäsche trägt zur Hygiene bei. Sie kommt direkt mit Hautschuppen, Schweiß, etc. in Berührung und ist daher ein idealer Nährboden für Hausstaubmilben. Aus diesem Grund sollte der Bettbezug regelmäßig gewaschen werden.

Bei der Bettwäsche werden verschiedene Stoffe unterschieden, die je nach Struktur den Körper kühlen beziehungsweise wärmen. Folglich ist die Wahl der richtigen Wäsche abhängig von der Jahreszeit und dem persönlichen Temperaturbefinden.

Bettwäsche: Beliebte Textilien

Biber: So genannter Feinbiber oder Flanell ist dicht gewebt und gilt als Klassiker für die winterliche Bettwäsche. Die leicht aufgeraute Oberfläche schützt den Körper vor Auskühlung und der dicke Stoff fühlt sich auf der Haut kuschelig an.Kopfkissen und Bettwäsche

Jersey: Dieses Material ist besonders weich und saugfähig, was es zu einer idealen Bettwäsche für Frühjahr und Sommer macht. Der feine Strick ist elastisch, daher bügelfrei und auch zum Waschen sehr unkompliziert.

Mikrofaser: Die Bettwäsche aus Mikrofaser ist extrem leicht, knitterfrei und durch das moderne Gewebe sehr gut für Allergiker geeignet. Die Oberfläche wirkt temperaturregulierend, so dass Sie Ihr Bettzeug damit ganzjährig beziehen können.

Satin: Bei der Bettwäsche aus Satin sorgt eine spezielle Webtechnik für den charakteristischen Glanz des Stoffes. Meist wird für diese Variante feine Baumwolle verarbeitet. In Deutschland gehört Satin übrigens zum beliebtesten Material!

Seersucker: Dieses bügelfreie Textil ist sofort an seiner Raffung zu erkennen. Die kleinen Waben in der Baumwolle lassen die Luft zwischen Körper und Decke zirkulieren und machen diese Bettwäsche zum Topseller für laue Sommernächte.

Besser einschlafen: Tipps gegen Einschlafstörungen

Solltet Ihr trotzdem unter Schlafstörungen leiden, liegt es womöglich an der Abendgestaltung. Folgende Ratschläge helfen, den Körper richtig auf den Schlaf vorzubereiten:

Investieren Sie wie beschrieben in hochwertige Bettwäsche, Lattenrost und Matratzen! Sorgen Sie für ein wohliges Umfeld, indem Sie Ruhestörer wie den Fernseher oder Computer aus dem Schlafzimmer verbannen und auf gute Verdunkelung durch Vorhänge achten.

Ein häufiger Grund für Schlafstörungen ist Stress. Setzt man sich kurz vor dem Schlafen gehen mit Problemen auseinander, kann der Körper nicht abschalten und so wälzt man sich unnötig lange im Bett herum. Erholsame Rituale helfen, sich auf den Schlaf einzustellen.

Abhilfe kann ein ausgiebiges Bad schaffen. Angereichert mit schlaffördernden Badezusätzen, erlangt man schnell die nötige Bettschwere.

Auch Entspannungsübungen, Autogenes Training oder Yoga können helfen, die Sorgen aus dem Alltag zu vergessen und ausgeglichen einzuschlafen. Anstrengender Sport hingegen sollte kurz vor dem Schlafen gehen vermieden werden.

Um auf andere Gedanken zu kommen, empfiehlt sich ein gutes Buch oder Hörbuch. Auch Tagebuch schreiben bewirkt, dass die Sorgen des Alltags uns nachts nicht wach halten. Indem wir unsere Probleme schriftlich festhalten, haben wir die Gewissheit, dass sie nicht in Vergessenheit geraten und wir können uns beruhigt schlafen legen.

Abends sollte man auf sehr fettige Speisen, Nikotin und Alkohol möglichst verzichten. Essen wir abends zu schwer, ist der Körper mit der Verdauung beschäftigt und kann schlecht zur Ruhe kommen. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Einschlafen sollten mindestens 2-3 Stunden liegen. Auch auf koffeinhaltige Getränke sollte man einige Stunden vorher verzichten. Kräutertees oder heiße Milch mit Honig können ohne Bedenken getrunken werden und wirken beruhigend.

Egal ob Tagebuch schreiben, essen oder Fernsehen, das Bett ist nur zum Schlafen da und das muss der Körper lernen. Denn dadurch wird dem Körper automatisch signalisiert, wann Schlafenszeit ist.

Die optimale Schlafdauer variiert von Person zu Person. Die meisten Menschen benötigen 7-8 Stunden Schlaf. Einigen genügen auch 6 Stunden und wieder andere sind unter 9 Stunden Schlaf nicht ausgeruht. In jedem Fall kann ein fester Schlafrhythmus dabei helfen, dass der Körper am Abend rechtzeitig müde wird und wir so die Schlafdauer erhalten, die wir benötigen.

Kommentar(e) verbergen

Kommentar(e) anzeigen

Schreibe einen Kommentar