Bräter: So gelingt das perfekte Weihnachtsgericht

Bräter: So gelingt das perfekte Weihnachtsgericht

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Weihnachten steht vor der Türe und viele zerbrechen sich bereits seit Wochen den Kopf darüber, welche Leckereien auf der Menükarte landen werden. Solltet ihr euch für eine Weihnachtsgans oder einen Truthahn entscheiden, dann kommt ihr um ein Utensil ganz sicher nicht herum: Einen hochwertigen Bräter. Die großen Töpfe eigenen sich perfekt für große Braten, die über mehrere Stunden im Backofen zubereitet werden.

Heutzutage ist die Auswahl an unterschiedlichen Brätern riesig. Nicht nur die Wahl der Form – rechteckig, oval oder rund –, auch das richtige Material ist entscheidend für das Gelingen eure Gerichtes.

Die richtige Bräter-Form finden

Bei der Wahl der Form des Bräters ist entscheidend, welche Gerichte vornehmlich darin zubereitet werden sollen. Die länglich-ovale Form bietet sich vor allem für große Braten und Fischspezialitäten an. Die rechteckige Variante bietet neben dem Fleisch genug Platz, um zusätzlich auch Gemüse zu schmoren. Ein runder, mittelgroßer Bräter ist die perfekte Wahl für alle Schmorgerichte. Er bietet sich außerdem dafür an, auch auf dem Herd verwendet zu werden. Wichtig bei allen Formen sind die zwei starken Tragegriffe links und rechts und der passende Deckel.

Für welches Bräter-Material entscheide ich mich?

Eine berechtigte Frage, denn die Auswahl ist mittlerweile enorm. Und jedes Material hat seine ganz eigenen Vorzüge. Es entscheidet nicht nur über die Art des Schmor-Prozesses, sondern sogar über den Geschmack des Gerichtes.

Bräter aus Gusseisen und Aluguss

Die mitunter beliebtesten Modelle sind aus Gusseisen oder Aluguss. Die Variante aus Gusseisen ist bekannt für ihre besondere Patina, die durch den regelmäßigen Gebrauch entsteht. Diese verleiht ein goldbraunes, sehr leckeres Brataroma. Dadurch entsteht ein ganz eigener Bratengeschmack. Die sich bildende Patina fungiert außerdem als natürliche Antihaftbeschichtung. Gusseisen hat außerdem den Vorteil, sehr heiß zu werden. Dadurch gelingen gerade große Braten sehr gut. Bräter aus Aluguss sind meist beschichtet und sorgen zuverlässig dafür, dass das Bratgut während des Schmorens nicht anbrennt.

Bräter aus Kupfer

Kupfer ist einer der schnellsten Wärmeleiter. Kupfer-Bräter werden daher sehr schnell sehr heiß. Sie werden gerne von Profi-Köchen benutzt, die ihr Handwerk beherrschen, denn gerade schwierige Gerichte gelingen bei richtiger Zubereitung hierin sehr gut. Für den normalen Hobby-Koch bietet sich dieses kostenintensive Produkt eher weniger an.

Bräter aus Edelstahl

Sie legen sich zum ersten Mal einen Bräter zu? Dann ist ein Modell aus Edelstahl die perfekte Einstiegs-Variante. Sie sind relativ einfach in der Handhabung, nicht übermäßig teuer und lassen sich zusätzlich sehr einfach reinigen. Außerdem können die meisten problemlos auch auf dem Herd eingesetzt werden. Sie werden überwiegend aus rostfreiem Edelstahl hergestellt und sind häufig mit einer Antihaftbeschichtung versehen. Achtet darauf, einen Bräter mit passendem Deckel zu kaufen.

Bräter aus Ton

RömertopfBratentöpfe aus Ton, auch Römertopf genannt, eignen sich vor allem zum langsamen Braten und Schmoren im Ofen. Sie haben einen entscheidenden Vorteil: Vor dem Gebrauch wird der Topf gewässert, sodass sich das Material mit Wasser vollsaugen kann. Dies sorgt dafür, dass das Bratgut im Ofen feucht gehalten wird. Das sorgt für ein zartes und frisches Bratergebnis. Ton-Bräter sind allerdings ausschließlich für den Ofen und niemals für den Herd geeignet.

Für welchen Bräter und welches Schmorgericht ihr euch für die Festtage auch entscheidet: Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit! 

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