Ratgeber Champagner: wichtige Fakten zum luxuriösen Prickelwasser

Ratgeber Champagner: wichtige Fakten zum luxuriösen Prickelwasser

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| goldstueck
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Ihr seid befördert worden, habt eine wichtige Prüfung bestanden oder feiert den Jahrestag mit eurem Liebsten? Dass sind ganz besondere Momente, auf die wir am liebsten mit einem Glas prickelndem Champagner anstoßen wollen. Dieser edle Tropfen ist schließlich für die ganz speziellen Momente im Leben gedacht, oder? Für ein Glas Sekt oder Prosecco findet sich immer ein Anlass. Die mittlerweile ziemlich gut gekühlte Flasche Champagner hingegen wartet seit mindestens einem Jahr in meinem Kühlschrank auf ein besonderes Ereignis.

Für dieses Gefühl von Luxus sind wir dann ja auch bereit ein paar Euro mehr auszugeben. Aber warum ist Champagner eigentlich so teuer, auf was sollte man bei Lagerung und Verzehr achten und wie serviert man das Prickelwasser eigentlich richtig?

Die genaue Herstellung des edlen Tropfens vernachlässigen wir an dieser Stelle etwas, da es dabei sehr technisch zugeht. Wie bei Qualitätsprodukten üblich, gibt es unzählige Vorgaben, Richtlinien, Daten und Fakten, die berücksichtigt und eingehalten werden müssen. Die wichtigsten Punkte haben wir schnell für Euch zusammengefasst.

Wo kommt der Champagner eigentlich her?

Der Champagner ist ein klassischer Schaumwein, denn er hat mindestens zehn Volumenprozent Alkohol und übersteigt einen Druck von drei Bar. Deshalb sollte die Flasche am besten leicht angewinkelt geöffnet werden, da so Druck vom Korken genommen und die (aus der Formel 1 bekannte) Champagnerdusche vermieden wird.

Die Trauben zur Herstellung eines echten Champagners kommen natürlich aus dem gleichnamigen Weingebiet nordöstlich von Paris, der Champagne. Hier kommen nicht nur die Trauben her, die Region hat dem Getränk auch seinen Namen verpasst. Denn nur der Schaumwein, der auch wirklich hier hergestellt wurde darf sich Champagner nennen. Das Kreidegestein im Boden und das kühle Klima dort bieten die perfekten Bedienungen für das Heranreifen der Traubensorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay, die dann per Hand geerntet werden. Die extrem aufwendige Herstellung von Champagner, bei der noch jede Menge Schritte per Hand erledigt werden, sorgt für seine Qualität und erklärt auch den Preis. Das Endprodukt, der Champagner, ist dann letztendlich in vier unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich: Demi Sec (eher süß), Sec (halbtrocken), Brut (trocken) und Ultra brut (sehr trocken). Wo der Champagner herkommt und wieso er seinen Preis wert ist wissen wir jetzt aber wie wird er denn nun richtig gelagert und serviert?

Wie lagere ich Champagner und wie wird er richtig serviert?

Am wichtigsten ist, dass die Flasche liegt, da andernfalls der Korken austrocknet und die Kohlensäure entweicht. Dabei gilt, anders als bei gutem Wein, die Länge der Lagerzeit führt nicht zu besserer Qualität, sondern erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass die Kohlensäure entweicht. Langes Warten zahlt sich hier also nicht aus. Außerdem solltet ihr die Flasche an einem Ort mit etwa 12 Grad Raumtemperatur aufbewahren. Ist der Champagner erst einmal geöffnet, sollte er innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Dass ein Silberlöffel die Kohlensäure in einer geöffneten Flasche halten kann, stimmt leider nicht! Die richtige Temperatur beim Servieren liegt zwischen 8°und 10°Grad. Dazu könnt ihr die Flasche etwa drei bis vier Stunden vorher in den Kühlschrank legen (Achtung: auf gar keinen Fall in den Gefrierschrank, da dann der Schaum vernichtet wird) oder die Flasche in einem mit Wasser und Eis gefüllten Champagnerkübel lagern.

Die perfekten Gläser, um Champagner zu servieren werden flûte à champagne genannt. Dabeihandelt es sich um Gläser deren Kelch in Flötenform gehalten ist. Die Erfindung wird, wie sollte es anders sein, Dom Perignon, einem der bekanntesten Champagnerhäuser zugeschrieben. Die klassische Champagnerschale, die man häufig noch in alten Filmen sieht, ist hingegen nur schön anzusehen. Durch die große Fläche verflüchtigt sich die Perllage schnell, der kurze Stiel führt dazu, dass sich der Champagner schnell erwärmt. Also Finger weg von diesem nostalgischen Überbleibsel! Beim Einschenken solltet ihr zunächst nur ganz wenig Champagner in ein Glas füllen, kurz abwarten und es dann zu 2/3 füllen. So schäumt der Champagner nicht über und kann sein Aroma langsam entwickeln.

Cheers!

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