Coffee To Go einmal anders – Pumpkin Spiced Latte

Coffee To Go einmal anders – Pumpkin Spiced Latte

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Du willst deinen Coffee to go einmal anders? Wenn die Tage langsam wieder kürzer und ein dunkler werden, wünscht man sich ein bisschen mehr Heimeligkeit. Man seht sich nach kuscheligen Decken, Eintöpfen und nach einem heißen Getränk in der Hand, während man frierend an der Straßenbahnhaltestelle steht. Auch im Sommer habe ich fast immer einen Kaffee für die Fahrt zum Büro dabei. Aber im Herbst soll es mehr als ein einfacher Kaffee sein. Ein Getränk, dass mich so richtig zufrieden macht und mir den Geschmack des Herbstes auf die Zunge holt.

Ich habe eine kleine Herbst-Tradition: Ab dem ersten September halte ich auf dem Markt und in den Supermärkten Ausschau nach Kürbissen. Wenn ich den Ersten entdecke kaufe ich gleich zwei oder drei Kürbisse und lege los. Ich mache Sirup für mein liebstes Heißgetränk im Herbst: Pumpkin Spiced Latte. Aber kein klebrig süßer Sirup aus der amerikanischen Kaffeehauskette, sondern ein selbstgemachter Sirup, der wirklich nach Kürbis und Gewürzen schmeckt.

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©Nummer Fünfzehn

Zutaten: 
250 ml Wasser
200 g Zucker
1 TL Zimt
1/2 TL Nelken, gemahlen
1/2 TL Muskat, gemahlen
100 g Kürbis Püree

Zubereitung:

  1. Für das Kürbispüree brauchst du einen kleinen Hokkaido-Kürbis. Wasch ihn sehr gut ab und entkern den Kürbis. Dann schneidest du ihn in kleine Stücke – ich mache meistens mundgerechte Würfel. Die Stücke gibst du zusammen mit 50 ml Wasser in einen Topf und lässt alles etwa 15-20 Minuten köcheln. Der Kürbis ist dann ganz weich und lässt sich mit einem Zauberstab oder einem Standmixer ganz leicht zu einem cremigen Kürbispüree verarbeiten.
  2. Für den Sirup gibst du 250 ml Wasser mit 200 g Zucker in einen kleinen Topf und erhitzt das Gemisch unter Rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  3. Dann gibst du das Kürbis-Püree hinzu und verrührst alles gut. Lass den Sirup jetzt bei mittlerer Hitze für 5-10 Minuten köcheln, damit er ein bisschen eindickt.
  4. Jetzt gibst du die Gewürze in den Topf, vermischst alles gut und lässt es für weitere 7 Minuten einkochen.
  5. Lass den Sirup abkühlen und füll ihn dann in eine saubere Flasche ab. Im Kühlschrank ist der Sirup (gut verschlossen) für bis zu drei Wochen haltbar.

Im Herbst gibt es für mich nichts besseres als mir morgens meinen Kaffee mit einem Schuss Pumpkin Spice-Sirup zu verfeinern und mit auf den Weg zu Arbeit zu nehmen. Und wenn ich mir meinen liebsten „Café Club Coffee to go“-Becher von Villeroy & Boch mitnehme, dann fühlt sich der Pumpkin Spiced Latte gar nicht so sehr an, wie ein Coffee to go – durch das hochwertige Porzellan wird die Straßenbahn ganz schnell zu meinem verlängerten Frühstückstisch und ich freue mich. Denn wenn es etwas gibt, dass ich gar nicht mag, dann ist es Kaffee aus billigen Pappbechern: Nicht nur, weil ich es für eine enorme Umweltverschmutzung halte, sondern auch, weil der Kaffee einfach aus einer richtigen Tasse so viel besser schmeckt.

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©Nummer Fünfzehn

Wenn die Zeit zum Frühstück zu Hause nicht reicht, dann nehme ich mir – passend zu meinem Pumpkin Spiced Latte – auch richtig gerne noch ein Stück Kürbis-Kuchen-Brot mit. Ja – richtig. Es ist eigentlich kein Kuchen, schließlich fehlt auf der Zutatenliste die Butter. Aber ein Kürbisbrot ist eigentlich auch was anderes. Mein Kürbis-Kuchen-Brot ist eine Mischung aus Beidem und vor allem eins: Richtig richtig lecker und schnell gemacht.

Zutaten:
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
130 g Zucker
2 Eier
150 g Kürbispüree
100 ml Wasser
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
1/2 TL gemahlene Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Zuerst fettest du eine Kuchenform ein und heizt den Ofen auf 180 Grad vor.
  2. Misch in einer Schüssel das Kürbispüree mit den Eiern, dem Zucker und den Gewü Verrühr alles gut und gib dann das Wasser hinzu.
  3. Gib portionsweise und unter starkem Rühren das Mehl hinzu. Mit dem letzten Mehl kannst du auch das Backpulver unterrü Rühr so lange, bis sich ein glatter und gleichmäßiger Teig ergibt.
  4. Füll den Teig in die vorbereitete Form und gib alles für 45 Minuten in den Backofen.
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©Nummer Fünfzehn

Ich mag das Kürbis-Kuchen-Brot am liebsten, wenn es ganz frisch und noch warm ist. Weil ich aber selten eine ganze Form auf ein Mal esse, habe ich einen kleinen Trick: Ich friere mir das Kürbis-Kuchen-Brot einfach scheibenweise ein. Wann immer ich morgens Lust habe, nehme ich mir eine Scheibe aus dem Gefrierschrank und lege sie für 8 Minuten bei 150 Grad in den Backofen – dann schmeckt es fast wie frisch gebacken!

Was sind Eure kleinen Herbst-Traditionen und Eure liebsten Kürbis-Rezepte?

Liebe Grüße,

Annalena von Nummer Fünfzehn

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