Dauerhafte Haarentfernung: 3 Methoden für glatte Haut

Dauerhafte Haarentfernung: 3 Methoden für glatte Haut

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Rasur, Epilieren, Haarentfernung mit Wachsstreifen oder Enthaarungscreme sind beliebte Mittel, die zur Entfernung von unerwünschter Körperbehaarung zum Einsatz kommen. Doch sie haben einen großen Nachteil: Sie müssen alle paar Tage, spätestens aber nach wenigen Wochen wiederholt werden. Immer mehr Menschen, vor allem Frauen, entscheiden sich deswegen dafür, sich die Haare an Beinen, Achseln und in der Bikinizone dauerhaft entfernen zu lassen. Lästiges Rasieren oder Wachsen gehört damit der Vergangenheit an! Doch wie genau funktioniert die dauerhafte Haarentfernung eigentlich? In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über die drei gängigsten Methoden und über ihre Vor- und Nachteile.

Wie funktioniert dauerhafte Haarentfernung?

Bei allen Methoden der dauerhaften Haarentfernung werden durch einen Licht- oder Stromreiz die Wachstumszellen direkt in den Haarwurzeln zerstört. Dies soll verhindern, dass an den bearbeiteten Stellen neue Haare nachwachsen können. Für eine erfolgreiche Behandlung sind mehrere Sitzungen notwendig, da immer nur die aktiven Haarwurzeln dauerhaft entfernt werden können. Um also möglichst alle Haarwurzeln einmal in ihrer aktiven Phase zu erwischen, sind mehrere Termine notwendig. Die Kosten sind von Verfahren zu Verfahren unterschiedlich, in jedem Fall sind sie aber deutlich kostenintensiver als die herkömmlichen Methoden, die man bequem zu Hause durchführen kann. Allerdings hat man dafür nach einer erfolgreichen Behandlung den Luxus, haarfrei zu bleiben und nie wieder zum Rasierer greifen zu müssen. Nun ja, ganz stimmt das leider nicht. Korrekterweise sollte man eher sagen, dass es mit den Methoden gelingt, den Haarwuchs sehr stark zu reduzieren. Es gibt jedoch nicht die Garantie, dass nie mehr Haare an den bearbeiteten Stellen nachwachsen können. In seltenen Fällen können sich einzelne Haarwurzeln noch einmal regenerieren oder waren vielleicht länger ruhend und sind nun wieder aktiv, so dass die Haare an diesen Stellen wieder wachsen. Aber keine Sorge – die einzelnen Nachzügler können in wenigen Zusatzsitzungen ebenfalls entfernt werden.

Verödung der Haarwurzeln mit dem Laser

Die Behandlung mit dem Laser ist wohl die bekannteste auf dem Gebiet der dauerhaften Haarentfernung. Mithilfe eines Lasers gelangt ein Lichtimpuls über die Haare zu den Haarwurzeln. Dort wirkt das Licht in Form von Wärme und verödet die Wurzeln. Die Energie des Lasers wird dabei vom Haarfarbstoff Melanin aufgenommen. Deshalb ist diese Methode besonders bei dunklen Haaren sehr effektiv. Zudem ist es wichtig, dass Kontraste erkennbar sind. Das heißt, idealerweise sollte die Haut recht hell sein und nicht kurz vor dem Eingriff gebräunt werden. Doch auch nach und während der Behandlung lautet das Motto: Vorsicht in der Sonne geboten! Nach der Laseranwendung solltet ihr die Sonne für vier bis sechs Wochen meiden und dazu während der Behandlung immer einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Die Laserbehandlung kann nur von Kosmetikern und Ärzten durchgeführt werden, denn das nötige Equipment ist nicht frei erhältlich. Die Behandlung bei einem Arzt hat den Vorteil, dass es hier häufig bessere Analysemöglichkeiten der Beschaffenheit von Haut und Haaren gibt, nach der die passende Technik für den Einzelnen bestimmt wird. Allerdings ist dadurch der Preis bei Ärzten häufig deutlicher höher als im Kosmetikstudio. Wie viele Sitzungen sind notwendig? Ganz pauschal kann man das nicht sagen, da es zudem davon abhängt, an welcher Körperstelle ihr die Haare entfernen lasst. Mindestens sollten jedoch sechs Sitzungen jeweils im Abstand von mindestens vier Wochen eingeplant werden, es können aber auch mehr sein. Die Kosten pro Sitzung belaufen sich auf 50 bis 150 Euro. Sie hängen vor allem von der Anzahl und der Beschaffenheit der zu entfernenden Haare ab. Zwei Nachteile bringt die Methode allerdings mit sich. Erstens kann sie leichte Schmerzen verursachen und zweitens ist sie nicht für Menschen mit sehr hellen Haaren geeignet, da in hellen Haaren nur sehr wenig oder gar kein Melanin enthalten ist, so dass die Weiterleitung des Impulses nur schwer möglich ist.

IPL – die Weiterentwicklung der Laserbehandlung

Die Abkürzung IPL steht für „Intense Pulse Light“, was so viel bedeutet wie „Intensiver Lichtimpuls“. Die IPL-Methode wirkt im Prinzip sehr ähnlich wie der Laser und gilt als eine Weiterentwicklung der Laserbehandlung. Der Unterschied ist jedoch, dass kein Laser, sondern sogenannte Blitzlampengeräte, die hochenergiereiches Licht aussenden, eingesetzt werden. Die Lichtreize werden wie beim ersten Verfahren durch das Melanin bis zur Haarwurzel weitergeleitet, um diese zu zerstören. Man sagt, dass ca. sechs bis acht Sitzungen notwendig sind. Die Kosten können zwischen 50 bis 200 Euro variieren. Der größte Vorteil der IPL-Technologie: Es können ganze Körperregionen behandelt werden und nicht mehr nur einzelne Haare und somit kleinere Körperregionen. Damit ist sie beispielsweise auch für die Haarentfernung an den Unterschenkeln besonders gut
geeignet. Gleichzeitig ist es schwerer, die Geräte an Haut- und Haarbeschaffenheit der jeweiligen Person anzupassen, wodurch die Erfolgschancen wiederum geringer werden und leichter Pigmentstörungen entstehen können. Neben Braun Silk-expert IPLdiesem Nachteil ist die IPL-Anwendung leider ebenfalls nur bei dunklen Körperhaaren auf heller Haut effektiv.

Mittlerweile gibt es IPL-Geräte ebenfalls für den Gebrauch zu Hause. Allerdings sind sie in ihrer Leistung begrenzt, da die Anwendung sonst zu gefährlich wäre. Und die begrenzte Leistung bedeutet wiederum, dass die Härchen nicht dauerhaft entfernt werden, sondern nach einigen Wochen zurückkehren. Aber einige Wochen Ruhe – das ist doch auch schon was!

Das älteste Verfahren – die Nadelepilation

Seit 1875 wird die Nadelepilation zur dauerhaften Haarentfernung eingesetzt und war lange Zeit die einzige Methode, um die lästigen Härchen für immer loszuwerden. Bei der Nadelepilation, ebenso Elektroepilation genannt, wird eine kleine Nadel bis an die Haarwurzel geführt und dann ein ganz leichter Stromimpuls ausgelöst. Dieser sorgt dafür, dass die Haarwurzel beschädigt wird und an dieser Stelle somit keine Haare mehr nachwachsen. Nach dem Stromstoß wird das Haar dann mit einer Pinzette rausgezogen. Bei der Nadelepilation wird jedes Haar einzeln behandelt. Das bringt Vor- und Nachteile mit sich. Der wohl größte Vorteil ist, dass das Verfahren für alle Haarfarben und Hauttypen effektiv ist. Also auch diejenigen mit sehr feinen hellen oder roten Haaren können mit dieser Methode erfolgreich behandelt werden. Durch die Vorgehensweise wird außerdem nur die Haarwurzel, nicht aber die umliegende Haut direkt beschädigt. Allerdings sorgt die Tatsache, dass jedes Härchen einzeln behandelt werden muss, dafür, dass die Nadelepilation sehr zeitintensiv und aufwendig ist. Somit eignet sie sich nur für kleinere Hautareale. Zudem gilt dieses Verfahren als das schmerzhafteste und die behandelten Stellen können sich schneller entzünden, werden oft rot oder schwellen an. Deswegen ist es sehr wichtig, dass ihr hier nur einen Profi ranlasst. Der Preis bei dieser Behandlung liegt bei ca. 80 Euro für 30 Minuten. Wie viele Sitzungen notwendig sind, hängt hier ebenfalls von der Beschaffenheit und der Anzahl der Haare ab.

Fazit: Alle drei Methoden gelten als effektiv im Bereich der dauerhaften Haarentfernung. Es hängt jedoch sehr von eurem Haar- und Hauttyp ab, welche Methode für euch geeignet ist. Lasst euch diesbezüglich am besten von einem Arzt beraten, bevor ihr euch entscheidet!

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Ein Kommentar

  1. Ich habe jetzt schon desöfteren gehört, dass IPL Geräte wirklich gute Dienste leisten sollen und mindestens genauso gut wie Laserhaarentfernungen sein sollen. Habe mir eins für rund 120€ angesehen und bin ernsthaft am überlegen es einfach mal auszuprobieren.

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