Daunenjacken – ein federleichter Trend

Daunenjacken – ein federleichter Trend

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Seien wir mal ehrlich, über kein anderes Kleidungsstück freuen wir uns in der kalten Jahreszeit so sehr, wie über eine gute Daunenjacke. Egal ob Daunenmantel, Daunenjacke oder Daunenweste – kein anderes Kleidungsstück hält uns so warm und ist dabei so leicht und angenehm zu tragen. Kein Wunder also, dass Daunenbekleidung ein nahezu zeitloser und regelmäßig wiederkehrender Trend ist.

Haben wir in den letzten Jahren eher zu gedeckteren Farben gegriffen, sind in diesem Jahr auch knalligere Farbtöne erlaubt. Ob Blau, Gelb oder Grün, die farbenfrohen Modelle lassen den Winter direkt ein kleines Stück weniger trist erscheinen. Ebenfalls im Trend liegen Metallic-Töne und glänzende Stoffe, mit denen Ihr unter Garantie zum Hingucker werdet.

Auch die Designer der großen Modehäuser ließen in diesem Jahr ihre Models in Steppjacken und -mänteln über die Laufstege laufen. In zahlreichen Variationen haben sie einmal mehr bewiesen, dass man in Daunenkleidung nicht wie ein Michelin-Männchen aussehen muss. Durch raffinierte Schnitte, bunte Farben und Muster haben Designer wie Jeremy Scott gezeigt, wie vielseitig der beliebte Klassiker ist.

Was ist eine Daunenjacke?

Ein weit verbreiteter Irrtum, aber eine Steppjacke muss keine Daunenjacke sein! rote Daunenjacke für DamenDie Steppjacke erhält ihren Namen durch den Verlauf der Nähte. Das typische Kästchenmuster wird abgesteppt, damit die Füllungen in der Jacke nicht verrutschen und sie somit überall wärmt. Das heißt, dass eine Steppjacke nicht unbedingt mit Daunenfedern gefüllt sein muss, denn auch einige Kunstfasern haben einen ähnlichen, wärmenden Effekt wie die Daunenfedern. Seid Ihr also auf der Suche nach einer Daunenjacke oder einem Daunenmantel, solltet Ihr euch sicher sein, dass sich auch tatsächlich Daunen darin befinden.

Warum halten die Daunenfedern eigentlich so warm?

Daunenfedern bilden das Unterkleid vieler Vögel. Die Federn zeichnen sich durch eine hohe Elastizität aus, d.h. wenn man sie zusammendrückt, erlangen sie danach schnell wieder ihren ursprünglichen Zustand. Im Gegensatz zu anderen Federn, besitzen die Daunen nur einen kurzen, weichen Kiel und eine dreidimensionale Federstruktur mir vielen Verästelungen. Dadurch bilden sich viele Lufteinschlüsse zwischen den Federn. Diese Lufteinschlüsse isolieren gut und halten uns im Winter warm.

Erfunden hat die Daunenjacke übrigens ein deutscher Ingenieur namens Klaus Obermeyer. Als dieser früher in Aspen als Skilehrer arbeitete, hat er Jacken aus einer Daunenbettdecke erstellt und an seine Schüler verkauft.

Wie pflege ich eine Daunenjacke?

Daunenjacken, Daunenmäntel und Daunenwesten solltet Ihr entweder per Hand oder im Schonwaschgang bei 30°C waschen. Bei der Wahl des Waschmittels solltet Ihr auf spezielles Daunenwaschmittel zurückgreifen. In diesem sind keine Weichspüler-Anteile enthalten, wie es in normalen Waschmitteln oft der Fall ist. Bei der Handwäsche ist es wichtig, das Waschmittel gut auszuspülen, damit keine Rückstände in der Kleidung bleiben. Flecken könnt Ihr mit Daunen- oder Wollwaschmittel vorbehandeln.

blaue Daunenjacke für HerrenDie Jacke oder der Mantel sollte in jedem Fall alleine in die Waschmaschine kommen, damit genug Platz zum Entfalten bleibt. Das verhindert das Verrutschen und Verkleben der Federn während der Wäsche. Diesen Effekt kann man durch die Zugabe von Tennisbällen in die Waschtrommel noch verstärken. Sie sorgen dafür, dass die Federn während des Waschgangs aufgeschüttelt werden.

Auch im Trockner sind Tennisbälle sinnvoll. Der Trockner sollte 40°C nicht übersteigen. Falls die Daunenjacke auf dem Wäscheständer trocknet, muss man diese zwischendurch immer wieder aufschütteln, damit sich die Federn frei entfalten können und so die wärmenden Eigenschaften behalten.

Wird die Daunenjacke durch Regen oder Schnee einmal nass, sollte man sie auf keinen Fall auswringen, sondern wie oben beschrieben trocknen lassen. Auf Nummer sicher geht Ihr, wenn Ihr euch an die Pflegehinweise auf dem Etikett haltet.

Was tun, wenn die Daunenjacke Federn verliert?

Verliert eure Daunenjacke oder euer Daunenmantel einmal Federn, kontrolliert Ihr zuerst, ob es sich um Federn oder Daunen handelt. Federn besitzen, im Gegensatz zu Daunen, einen festen Kiel und können vereinzelt in jeder Jacke vorkommen. Mit dem Kiel können sie das Gewebe der Jacke durchdringen. Daunen gehen in diesem Fall aber nicht verloren. Sollte eure Jacke allerdings Daunen verlieren, kontrolliert die Nähte und näht undichte Stellen zu. Ist bei den Nähten nichts zu finden, überprüft Ihr die Jacke nach Löchern im Gewebe. Diese könnt ihr mit Textilkleber schließen. Ist das Loch zu groß, solltet Ihr die Jacke umtauschen.

Hoffentlich bleibt uns dieser Trend lange erhalten, denn mit den schicken Daunenjacken müssen wir uns vor Minusgraden nicht mehr fürchten!

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