Der Fashion Week Rückblick – und was das für unseren Kleiderschrank bedeutet

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In der letzten Woche waren die Augen aller Modebegeisterten auf die deutsche Hauptstadt Berlin gerichtet. Hier startete die Fashion Week Serie, die in den kommenden Wochen rund um den Globus, in New York, Mailand, London und Paris zu sehen ist. Somit gebührt den Berlinern jedes Jahr die besondere Ehre, die Trends der kommenden Saison, in diesem Fall Herbst/Winter 2014, als Erste zu präsentieren.

Zwar kann Berlin nicht mit den großen und allseits bekannten Designern wie Oscar de la Renta oder Calvin Klein punkten, dafür aber mit kleinen, feinen Labels, die auch wir bezahlen können (okay, ein bisschen sparen müssen wir). Was definitiv umsonst ist, sind Inspirationen, die aus den verschiedenen Schauen gezogen werden können. Für die Herbst/Winter Saison 2014 sind die Trends klar: Schwarz, Schwarz und nochmal Schwarz. Hien Le und Umasan setzten voll und ganz auf die dunkle Farbe, auch bei Malaikaraiss war Schwarz ganz vorne mit dabei. Leder steht ebenfalls hoch im Kurs. Nicht nur die bei Fashionistas schon seit langem bekannten und beliebten Bikerjacken und Lederhosen stolzierten uns auf dem Runway entgegen, auch Röcke, Mäntel, Kleider und Oberteile werden Ende diesen Jahres aus Leder getragen. Dabei kann der Stil variieren: rockig und derbe oder zart und feminin, wie bei den Lederröcken mit Lochspitze von Glaw. Zusammen mit Stöffchen aus fließender Seide, feiner Spitze (wie bei Ewa Herzog) oder etwas Transparenz (gesehen bei Esther Perbandt) ergibt sich der perfekte Kontrast, der die Outfits feminin wirken lässt.

Schwarz wird ergänzt von weichen Sandtönen, Creme und Taupe. Farbtupfer waren bis auf die Kollektion von holyGhost eher selten zu sehen. Ethno- und Folklore-Prints, große Capes und Haarschmuck rauschten hier über den Runway. Klare Formen, gerade Linien und ein etwas androgyner Stil bleiben uns im kommenden Winter erhalten. Bikerboots sind nach wie vor salonfähig. Wie bei Schacky und Jones können sie sogar zu edlem Fell kombiniert werden. Unsere liebsten Sneaker können wir guten Gewissens behalten und auch weiter zum Business-Look stylen – Anne Gorke macht´s vor.

Überraschung pur war für uns das Fashion Week Debut der Hutdesignerin Rike Feurstein, die erstmals eine Modekollektion präsentierte. Diese begeisterte mit viel Strick und grobem Zopfmuster. So auch Lala Berlin, die auf grobe Masche setzte.

Oversize ist und bleibt ein großes Thema, vor allem bei Jacken und Mänteln. Schumacher, Filippa K und Franzius haben gezeigt, wie diese in der nächsten Saison gestylt werden. Apropos Jacken. Fashion Hero Gewinner Marcel Ostertag und Marc Cain schickten ihre Models mit ausladenden Felljacken über den Runway.

Was Make-up angeht ist im Winter 2014 weniger mehr. Fast alle Designer setzten auf zurückhaltende Nude-Töne. Frisuren im Out-of-bed-Look, geflochtene Zöpfe und der Sleek Look bleiben aktuell und sind zu unserem Glück leicht nachzustylen. Tolle Tutorials gibt es auf den Seiten von Braun oder Syoss, die Schritt für Schritt erklären, wie der haarige Look perfekt gelingt.

Wir fassen also nochmal zusammen: für unseren nächsten Shopping-Trip müssen wir gar nicht so viel beachten, um im Winter 2014 up-to-date gekleidet zu sein. Bei den momentanen Sales lohnt es sich auf jeden Fall, in gute Boots zu investieren. Designer-Lederjacken kann man auf Portalen wie The Outnet aktuell günstig erstehen. Mit Prints sollte man dagegen eher zurückhaltend sein, wenn der Look die Sommersaison überstehen soll. Oversize ist bereits jetzt angesagt, diese Investition zahlt sich also langfristig aus!

 

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