Styleberatung

Dessous-Tipps: Von gemütlich bis sexy, so findet ihr die richtige Wäsche für euch

Moin ihr Lieben, ich bin Mode-, Beauty-, und Lifestylebloggerin Vicky Wanka aus Hamburg und freue mich heute, euch Tipps für den Unterwäsche-Kauf mit Galeria Kaufhof zu geben.

Unterwäsche ist nicht gleich Unterwäsche – das weiß jede/r, der schon einmal einschneidende Erlebnisse mit BH und Höschen hatte. Nicht nur unschöne Ränder können sich an der darüber getragenen Kleidung abzeichnen, auch der perfekte Halt ist in Gefahr. Wenn es zuppelt und ziept, dann ist der Sitz nicht richtig. Woraus ihr lernen könnt und worauf ihr achten solltet, wenn es Richtung Unterwäscheabteilung geht, das verrate ich euch heute.

Die richtige BH-Größe finden
Wusstet ihr, dass viele Frauen die falsche BH-Größe tragen? Vielleicht gehört ihr auch dazu. Denn, sind wir mal ehrlich, wer von uns hat sich schon einmal mit Maßband selbst vermessen oder vermessen lassen, um die korrekte Größe zu ermitteln? Ihr? Ich habe es viel zu viele Jahre versäumt. Und um ehrlich zu sein, griff ich oft nach der Größe, die für mich „gut“ klang, ohne dabei auf den Sitz zu achten. Bei einer kleinen Brust sind die Folgen des falschen Sitzes nicht so dramatisch wie bei einer großen Brust. Habt ihr eine große Oberweite, tragt ihr deutlich mehr Gewicht mit euch herum, das ihr durch die richtige Cup-Size gut kompensieren könnt. Entscheidet ihr euch allerdings falsch, kann dies sogar euren Nacken und euren Rücken belasten und zu Schmerzen führen.

Wie messt ihr eure BH-Größe?

  1. Unterbrustweite messen
  2. BH-Größe messen
  3. Größentabelle anschauen

Als erstes misst ihr eure Unterbrustweite. Mit dieser wisst ihr dann die Größe des sogenannten Unterbrustbands, welches bei der BH-Größe als Zahl angegeben wird und bekanntermaßen zwischen 70 und bis einschließlich 85 liegt. Wie die Begrifflichkeit schon impliziert, legt ihr das Maßband unter der Brust an und legt es einmal – nicht zu straff und nicht zu locker – um euren Körper herum, über den Rücken, bis das Maßband vorne wieder schließt. Checkt in einem Spiegel, ob das Band auf eurem Rücken gerade liegt und auf gleicher Höhe wie vorne ist, um keine verfälschten Ergebnisse zu erhalten, das gilt auch bei Punkt 2. Solltet ihr Probleme haben, lasst euch einfach helfen. Merkt oder notiert euch die Zahl, die ihr ablest.

Nun folgt das Abmessen der in BH-Größen angegebenen Buchstaben A bis D, die man als Oberbrustweite bezeichnet. Damit ihr zuverlässig euer Körbchen bestimmen könnt, legt ihr das Maßband auf Höhe eurer Brustwarze an und legt es wie bei Schritt 1 schon beschrieben einmal um euren Oberkörper herum, bis es vorne wieder – nicht zu locker, nicht zu straff und nicht schief auf dem Rücken – schließt.

Schnappt euch eine Tabelle, ich empfehle den BH-Größenberater von Galeria Kaufhof. Die Größentabelle verrät euch anhand eurer zwei abgemessenen Werte, welche BH-Größe für euch die richtige ist. So zwickt bestimmt nichts mehr oder fällt heraus. Der BH sitzt perfekt, wenn der Cup weder einzudrücken ist, noch die Brust einschneidet. Auch die Träger sollten eure Schultern nicht einschneiden. Habt ihr eine große Brust, macht es Sinn, auf dicke Träger zurückzugreifen.

2. Der T-Shirt BH: Gemütlich für zu Hause oder unter eng anliegenden Oberteilen

Der T-Shirt BH von Passionata ist mein absoluter Favorit. Denn davon mal abgesehen, dass er sowohl für große als auch für kleine Brüste gemacht ist, hat er in der Regel eine leichte Polsterung, die nicht zu „dick“ aufträgt oder pusht. Trotzdem hält sie alles an Ort und Stelle und sorgt für eine schöne und natürlich anmutende Tropfenform eurer Brust. Der Clou beim T-Shirt BH ist, dass dieser unter dem Shirt quasi unsichtbar bleibt. Denn er zeichnet sich nicht ab, hat fein verarbeitete Nähte und schmal auslaufende Stoffkanten, eine Glatte Oberfläche und bleibt in der richtigen Farbe auch unter hellen Shirts unentdeckt. Mein Modell besitzt ein dezentes Spitzenband am Dekolleté. Besonders schön ist der Rückenteil, da dieser einen Spitzeneinsatz hat und so auch gut in Kombi zu ausgeschnittenen Shirts oder Trägeroberteilen getragen werden kann und so ein richtiger Eyecatcher ist.

Und auch Triumph bietet beispielsweise sehr schöne Wäsche-Sets.

3. Weiße Spitze für besondere Akzente

Ab und zu entferne ich mich von meinem Faible für Funktionalität und schlichter Ästhetik und lege gerne eine Schippe drauf. Spitzen BHs wie sie häufig in Form eines Bralette BHS vorkommen, sind schön anzusehen und können unter der Kleidung raffiniert eingesetzt werden. Insbesondere BHs mit romantischen Details sehen sehr hübsch unter weit ausgeschnittenen Shirts, transparenten Blusen oder Trägertops aus, wenn diese gekonnt in Szene gesetzt werden. Weniger ist hier mehr, denn bereits das Aufblitzen eines romantisch verzierten Trägers kann sehr stilsicher und feminin rüberkommen. Ich trage einen Bügel-BH von Chantelle, der  vollständig aus Spitze ist und eine weiche Satinpaspel am Ausschnitt besitzt. Die Cups und die Rückenpartie sind mit Tüll unterlegt. Die Satinträger sind verstellbar und besitzen vorne und hinten Triangel-Elemente aus Spitze.

4. Garantiert keine Ränder auf der Kleidung: String oder Slip?

String oder Slip – hier scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Während die einen absolute Verfechter des Strings sind, da oft die Angst vor einem Abzeichnen des Beinausschnitts unter der Kleidung besteht, tragen die anderen überwiegend Slips. Doch zeichnen sich diese unter körperbetonten Hosen und Röcken wirklich immer ab?

Ich trage passend zum BH unter Punkt 2 einen String von Passionata. Dieser ist aus Spitze, Tüll und Mikrofaser gefertigt und besitzt einen dezenten Spitzenbund. Die Abschlüsse am Beinausschnitt sind flach und zeichnen sich dadurch nicht ab.

Passend zu  dem BH unter Punkt 3 trage ich einen Slip mit eleganten Rautenstickereien und einem Band aus gemustertem Netzstoff. Hinten ist der Slip blickdicht. Wichtig hier ist, dass er kein Beingummi besitzt, sodass er sich nicht unschön unter der Kleidung abzeichnen kann.

Ihr seht also, dass es nicht die Form der Unterhose ist, sondern die Verarbeitung den ausschlaggebenden Punkt liefert, weshalb sich Slips abzeichnen können. Achtet also darauf, ob ein Beingummi verarbeitet oder explizit ohne Nähte gearbeitet wurde.

 

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