Die ganze Welt im Fußballfieber, und wir sind live dabei!

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Seitdem ich 2001 das Glück hatte, ein halbes Jahr in Rio de Janeiro zu wohnen und zu arbeiten, bin ich Brasilien mit Haut und Haar verfallen. Als am 6. Dezember 2013 die WM-Auslosung stattfand und als Vorrunden-Orte der deutschen Mannschaft Salvador de Bahia, Fortaleza und Recife feststanden, brauchte ich keine 24 Stunden, bis ich die Kinderbetreuung mit Großeltern geklärt und die Flüge gebucht hatte. Wir hatten Tickets für die Spiele in Salvador und Fortaleza und waren also bei den ersten beiden Spielen der WM live dabei. Es ist großartig, Deutschland am Bildschirm spielen zu sehen, aber im Stadion hat das Spiel noch mal eine ganz andere Dimension. So gab es natürlich jede Menge deutscher und portugiesischer beziehungsweise ghanaischer Fans – der Großteil der  Brasilianer jedoch entscheidet sich im Spielverlauf immer wieder neu, wen er mit imposantem Gebrüll unterstützt. Und wenn sie sich gerade nicht entscheiden können, singen sie im Chor „Eu sou brasileiro com muito orgulho, com muito amor“ (ich bin Brasilianer mit viel Stolz, mit viel Liebe). Wenn ihr gut aufpasst, könnt ihr den Gesang auch heraushören!

Unsere Reise startete am 14. Juni in Fortaleza, führte uns am nächsten Morgen nach Salvador de Bahia, ging am 18. Juni weiter nach Recife, wo wir ein Auto mieteten und über Olinda und Pipa nach Natal fuhren. Von dort flogen wir am Morgen des 21. Juni nach Fortaleza und verbrachten ab Sonntag noch 3 Tage im Kite-Surfer-Paradies Combuco bevor wir am Dienstagabend wieder ins Flugzeug nach Deutschland stiegen und nach Fluglotsenstreik in Frankreich, am Abend des 25. Juni wieder in Frankfurt landeten.

Zehn Übernachtungen in sieben verschiedenen Hotels und eine weitere im Flugzeug, Mietwagen und drei Inlandsflüge sind eine sportliche Angelegenheit. Um auf der Reise nicht zu viel Zeit an Kofferbändern zu verbringen, hatten wir beschlossen, uns auf das Nötigste zu beschränken und nur mit Handgepäck zu reisen.  Diese Herausforderung meisterten wir überraschend gut dank unserer sensationellen Rimowa-Koffer, die einfach jeden Zentimeter perfekt nutzen und dabei noch wunderbar ins Flugzeug passen. Hand Luggage only- das bedeutet natürlich ein paar Einschränkungen, nicht nur bei der Kleidung, sondern auch bei den Beauty-Produkten.

Wegen des begrenzten Platzes hatte ich entschieden, nur Multi-Funktionsprodukte mitzunehmen wie Foundation mit Lichtschutzfaktor oder Lidschatten, der sich auch als Blush verwenden lässt. Nicht fehlen darf natürlich auch das richtige Sonnenschutzmittel nicht!

Natürlich dürfen bei der WM auch ein Deutschland-Trikot, das es als Lady-Cut gibt, und ein kleiner Glücksbringer nicht fehlen – ich hatte mich wegen meiner Brasilien-Liebe für eine Flagge von Thomas Sabo entschieden. Derart ausgestattet konnte uns nichts mehr passieren – und abgesehen von zwei Gegentoren der Ghanaer ist es das ja auch nicht: besonders in Salvador war die Stimmung sensationell. Nicht nur beim Deutschland-Spiel sondern eigentlich zu jedem Zeitpunkt werden in der historischen Altstadt und am imposanten Stadtstrand in Barra wahre Fußballfeste gefeiert. An allen Ecken gibt es Fernseher und Leinwände, werden Trikots und Glücksbringer in den Farben der einzelnen Länder angeboten und Menschen rufen einander fröhliche Glückwünsche zu.

Ein wenig verhaltener präsentiert sich die WM zur Zeit in Fortaleza: abgesehen von dem riesigen Areal des FIFA Fan Festes am Strand bekommt man hier von dem größten Fußball-Event der Welt nicht so viel mit. Erstaunlicherweise ist in den Orten, die wir auf unserer Reise besucht haben und die nicht als Austragungsort der WM fungieren, wenig von der Großveranstaltung zu spüren. Natürlich werden auch hier die Spiele in den Restaurants übertragen – Leinwände und Fanartikel sucht man jedoch vergebens.

Ich schiebe es auf die Tatsache, dass es sich bei Pipa oder Combuco um kleine Orte handelt, die gerade erst vom Tourismus erschlossen werden und dass es im Norden Brasiliens trotz aller Schönheit und trotz aller Fußball-Euphorie nach wie vor sehr gravierende Probleme wie Armut und furchtbare infrastrukturelle Verhältnisse gibt, die dringend gelöst werden müssen.

Trotz dieses Wermutstropfens, den ich aber nicht unerwähnt lassen möchte, war die Reise ein fantastische Erlebnis!

 

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