Die perfekte Ostertafel

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Ostern zählt zu den wichtigsten christlichen Festen, die wir gerne mit schöner Dekoration und leckerem Essen feiern. Gleichzeitig begrüßen wir mit dem Osterfest nach einem kalten Winter meist auch den langersehnten Frühling. Kein Wunder also, dass die Oster-Deko gerne aus zahlreichen frischen Blumen besteht. Häufig aus den Frühjahrsblühern Tulpen, Narzissen und Hyazinthen. Sie geben auch gleich die beliebtesten Farbkombinationen vor, mit denen eine harmonische Dekoration garantiert gelingt: Grün, Gelb, Weiß und Rosatöne. Ergänzt wird die österliche Dekoration mit Osterhasen, Ostereiern, selbstgebackenen Osterlämmern, Plätzchen und natürlich dem aufgetischten Oster-Menü.

Deko-Ideen mit Frühjahrsblühern

Blumen dürfen bei eurer Oster-Deko und auf eurer Ostertafel also auf keinen Fall fehlen. Doch damit euer Blumen-Arrangement nicht nach einem 08/15-Blumenstrauß aussieht, zeige ich euch ein paar Ideen, wie ihr mit den Frühjahrsblühern einen hübschen Osterstrauß und kreative Tisch-Dekorationen kreieren können.

Der Klassiker ist und bleibt der Tulpenstrauß. Ihr könnt die Blumen entweder lose in eine Vase stellen, oder ihr wendet einen kleinen Trick an, um aus einem einfachen Strauß ein kleines Deko-Highlight zu zaubern. Besorgt euch Bastfaden in einer Frühlingsfarbe, die zu euer Tulpenfarbe passt. Habt ihr weiße Blumen gekauft, würde sich beispielsweise ein Bastfaden in Pink anbieten. Wickelt diesen mehrmals um die Stiele der Tulpen, bis eine 4-5 cm breite Banderole entsteht. Das setzt nicht nur einen Farbtupfer, es gibt dem Strauß auch eine gewisse Stabilität. Mittig, in eine große, runde Blumenvase aus Glas gesetzt, wirkt der Strauß gleich wesentlich dekorativer.

Frische Osterglocken in EierschaleIhr habt eure Ostertafel bereits vollständig gedeckt? Alle Teller, Tassen und das Besteck liegen bereits am richtigen Fleck? Und trotzdem fehlt in mitten dieses vielen Geschirrs noch ein kleines Deko-Highlight? Das lässt sich leicht ändern. Nehmt euch eine einzelne Tulpe, Narzisse oder Hyazinthe, ein farbiges Garn und ein kleines Etikett mit dem Namen des Gastes. Bindet den Faden – das Etikett eingefädelt – um den Blumenstiel. Legt auf den Dessertteller eine Serviette, die ihr einmal gefaltet habt, und darauf dann die Etikett-Blume. Schon sieht eure eingedeckte Oster-Tafel frisch und freundlich aus. Achtet bei allen Farbkombinationen darauf, nicht mehr als drei oder maximal vier Farben zu mischen.

Solltet ihr vom Eierausblasen – dazu mehr im nächsten Abschnitt – einige verunglückte Exemplare übrig haben, könnt ihr diese wunderbar als Tisch-Deko verwenden. Denn bemalte Eierschalen sehen nicht nur nett aus, sie können auch eine praktische Verwendung haben – als kleine „Blumentöpfe“. Mit ein wenig Blumenerde lassen sich zierliche Hyazinthen-Knollen in die Eierschalen pflanzen. Eingesetzt in einen Eierbecher wird daraus eine kreative Osterdekoration auf Ihrer Ostertafel. Kleiner Tipp: Auch Kresse-Samen könnt ihr wunderbar in die Eischale einpflanzen – Deko zum Anbeißen quasi.

Was wäre Ostern ohne Osterhasen und Ostereier?

Osterhase Galeria KaufhofWas darf auf einer Oster-Tafel und der dazugehörigen Dekoration natürlich nicht fehlen? Na klar – Ostereier! Seit jeher gelten sie im europäischen Raum als Zeichen der Wiedergeburt und erinnern an die Auferstehung Jesus’. Damals wie heute sind sie ein wichtiger Bestandteil des Osterfestes und tauchen in den unterschiedlichsten Variationen auf. Die zwei beliebtesten Erscheinungsformen sind in Deutschland sicher das verzierte, hartgekochte Ei, das am liebsten beim Frühstück oder Brunch am Ostersonntag verzehrt wird; zum anderen die ausgeblasenen und anschließend bemalten Eier, die sich für jegliche Art von Dekoration eigenen. Beim Ausblasen solltet ihr übrigens darauf achten, nur frische Eier zu verwenden, die vorher gut abgewaschen wurden.

Bei der Verzierung der ausgeblasenen Eier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob in Farben getaucht, mit dem Filzstift bemalt, mit Masking Tape beklebt, mit Stempeln bedruckt oder mit Stoff oder Wolle umwickelt – gestaltet die Ostereier so, wie sie am besten zum Rest Ihrer Oster-Deko passen. Die verzierten Eier könnt ihr anschließend mit einem Bindfaden versehen und an Zweige hängen, mit Draht auf einen Blumenkranz binden oder lose auf dem Tisch drapieren. Auch in einer Blumenvase aus Glas in Gesellschaft einiger Zweige oder Federn sehen die bunten Eier sehr dekorativ aus.

Eine ähnliche Aufmerksamkeit kommt an Ostern dem Osterhasen zu. Bis heute ist nicht gänzlich geklärt, warum laut Überlieferung gerade der Hase die Eier bemalt und versteckt. Nichtsdestotrotz: An einem Osterhasen kommt keine Oster-Tafel vorbei. Ihr habt die Auswahl zwischen Stoffhasen, Hasen aus Filz, aus Keramik, aus Holz oder der süßen Varianten aus Schokolade oder Marzipan. Drapiert zwischen Ostereiern und Blumengestecken entsteht so eine dekorative Frühlingslandschaft.

Sollte auf eurem Esstisch nicht allzu viel Platz sein, habe ich eine weitere Idee. Alles, was ihr braucht, ist ein Tablett in der Größe des Platzes, den ihr auf eurem Tisch entbehren könnt, Frischhaltefolie und frisches Moos. Legt das Tablett mit der Folie aus und verteilt das Moos darauf. Jetzt nur noch einen Hasen, Eier, Lämmer, Kerzen oder was euch sonst an Dekoration zur Verfügung steht, darauf verteilen und schon habt ihr eine kleine „Osterinsel“, die wenig Platz einnimmt und bei Bedarf schnell in einen anderen Wohnraum umgezogen werden kann.

Auch in gedruckter Gestalt macht der Hase eine gute Figur. Mit Hilfe eines Stempels oder Pinsels und Acryl- oder Stofffarben lassen sich einfarbige Stoffservietten (in Weiß oder Beige) im Handumdrehen in eine schicke Osterhasen-Serviette verwandeln. Jetzt nur noch in eurer schönsten Handschrift den Schriftzug „Frohe Ostern“ aufmalen – fertig!

Für die Faltkünstler unter euch habe ich auf Youtube eine tolle Anleitung für ein Origami-Osterhäschen gefunden. Versucht euch doch einfach mal an der chinesischen Faltkunst:

Oster-Tischlein, deck dich!

Osterlamm Kaiser Galeria Kaufhof

Neben der Deko ist auf einer festlichen Oster-Tafel eines natürlich unerlässlich: Das Oster-Menü. Es gibt allerlei Leckereien, die zum Fest der Auferstehung auf den Tisch kommen – sowohl süß als auch herzhaft. Allen voran das Osterlamm. Mit einem einfachen Rührteig aus Butter, Zucker, Mehl, Eiern und Milch (dieser kann nach Belieben mit weiteren Zutaten wie Schokolade, Vanille oder Nüsse verfeinert werden) und einer antihaftbeschichteten Backform gelingt das Osterlamm im Handumdrehen.

Ein weiterer süßer Oster-Klassiker ist der Hefezopf. Er wird gerne am Ostersonntag zu Marmelade und Tee serviert. Hierzu bereitet ihr am besten mit einem Handrührgerät und Knethaken einen süßen Hefeteig zu, den ihr anschließend drittelt. Die drei Portionen werden nun in Rollen verwandelt und im nächsten Schritt zu einem Zopf geflochten. Kleiner Tipp: Wenn ihr den Zopf nach dem Flechten erneut eine Weile gehen lassen, ist er nach dem Backen besonders locker.

Was der Hase gerne isst, essen auch wir gerne an Ostern: Karotten. Aber nicht als Rohkost oder gekochtes Gemüse, sondern in Form eines leckeren Rüblikuchens. Meist in einer Springform gebacken, wird er nach dem Backen mit Zuckerguss und kleinen Marzipan-Karotten dekoriert. Er dient auf der Ostertafel nicht nur als weiterer Hingucker, er schmeckt auch fruchtig lecker.

Die herzhaften Gerichte zur Osterzeit richten sich häufig nach den jeweiligen Feiertagen. So ist es ein beliebter Brauch, am Gründonnerstag auch eine grüne Speise zu essen. Zum Beispiel ein Gericht mit der berühmten grünen Soße aus Frankfurt, bei der mindestens sieben Kräuter zusammen mit Sauerrahm, Salz und Senf in einen Küchenmixer mit Hackmesser gegeben werden. Auch Spinat-Gerichte erleben am Gründonnerstag ihren großen Auftritt. Am Karfreitag wird dem Tod Jesus’ gedacht. Daher verzichten Christen häufig auf Fleisch und bereiten stattdessen Fischgerichte zu. Steinbutt, Rotbarsch oder marinierter Lachs – meist erst in der Pfanne angebraten und später im Backofen gegart – werden am Freitag vor Ostern als Festessen serviert.

 

LammbratenAm Osterwochenende darf es dann ruhig etwas deftiger sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Lammbraten oder einer geschmorten Lammkeule? Im Schmortopf oder Gänsebräter wird das Fleisch besonders zart. Die Österreicher bereiten an Ostern gerne einen gefüllten Osterschinken im Brotteig-Mantel zu. Dabei wird Beinschinken, ein österreichischer Räucherschinken, erst mit Eiern gefüllt, anschließend mit einem Brot-Mantel umhüllt und im Backofen gebacken. Wenn ihr das eine oder andere Ei zu viel gekocht haben, könnt ihr diese als Russische Eier mit Kaviar und Mayonnaise servieren. Auf einer schönen Servierplatte und einer frühlingshaften Tischdecke angerichtet, werden sie zum kulinarischen Hingucker auf der Ostertafel.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Basteln, Dekorieren, Backen und Kochen.

Frohe Ostern!

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