Die Unterwasserwelt entdecken mit Schnorcheln und Tauchen

Die Unterwasserwelt entdecken mit Schnorcheln und Tauchen

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Wassersport wird zunehmend beliebter und bietet eine tolle Abwechslung zum Relaxen am Strand. Neben den sportlichen Aktivitäten auf dem Wasser wie Surfen oder Segeln, ist es vor allem die Unterwasserwelt in den Seen und Meeren, die Kinder und Erwachsene magisch anzieht. Farbenfrohe Korallen, Felslandschaften und die Vielfältigkeit der Tierwelt bieten beim Schnorcheln und Tauchen faszinierende Bilder. Doch was braucht man eigentlich für die beliebten Wassersportarten und an welchen Flecken der Erde gibt es besonders viel zu entdecken?

Vorbereitung – die richtige Ausrüstung

Für welche Wassersportart ihr euch auch entscheidet, die richtige Ausrüstung sollte dabei nicht fehlen. Die einfachste Art, die Unterwasserwelt zu erkunden ist das Schnorcheln. Hierzu braucht ihr lediglich eine sogenannte ABC-Ausrüstung. Diese besteht aus einer Tauchmaske und Schnorchel sowie Tauchflossen. Das wichtigste ist dabei, dass die Maske bequem sitzt und vor allem, dass sie kein Wasser durchlässt. Im Unterschied zur Schwimmbrille, bedeckt die Tauchmaske auch die Nase um den Innendruck auszugleichen. Die Dichtigkeit lässt sich ganz leicht testen, indem ihr die Maske anlegt und dann kräftig durch die Nase einatmet. Saugt sich die Brille fest, dann ist der Abschluss überall dicht und es kann losgehen. Beim Tauchen ist diese Grundausrüstung ebenfalls notwendig, zusätzlich wird in der Regel ein Tauchanzug aus Neopren getragen, der den Körper vor allem vor Unterkühlung schützt.

Tauchen in der Tiefe des Meeres

Die Geschichte des Tauchens beginnt 4500 v. Chr. mit der Ernte von Perlen, Schwämmen und Korallen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Arten des Tauchens und sehr hochwertige Tauchausrüstungen. Die älteste Form ist das sogenannte Apnoetauchen. Hier wird nur mit Tauch-Set Energy, Maske, Flossen, Schnorchel, 3 teiligder Grundausrüstung und einem Taucheranzug, aber ohne Sauerstoffversorgung, getaucht. Der Rekord beim Tauchen mit angehaltenem Atem liegt bei 11:35 Minuten in über 200 Meter Tiefe. Dies erfordert allerdings sehr viel Übung und ist keinesfalls für Anfänger geeignet. Heutzutage ist insbesondere das Gerätetauchen beliebt. Hierbei erfolgt eine Sauerstoffversorgung unter Wasser, die nach entsprechender Vorbereitung und Übung Tauchgänge von mehreren Stunden ermöglicht. Wie lange und wie tief ein Tauchgang tatsächlich geht, kann nicht pauschal gesagt werden, da dies von vielen Faktoren abhängig ist. Als Richtlinie kann aber folgende Angabe dienen: Mit einer Sauerstoffflasche in Standardgröße kann in Tiefen bis zu 10m in der Regel deutlich länger als eine Stunde die Unterwasserwelt bestaunt werden. Hier warten bereits viele Abenteuer für alle Hobbytaucher unter euch. Sporttaucher können darüber hinaus bis zu 40m in die Tiefe gehen, Berufstaucher führen ihre Arbeiten sogar in Tiefen von bis zu 200 m durch.

Wer darf tauchen?

Das Tauchen erfordert neben der Ausrüstung noch einiges mehr an Vorbereitung. Grundsätzlich kann jeder tauchen, der keine gesundheitlich als fit gilt. Zunächst muss deswegen ärztlich abgeklärt werden, dass beispielsweise keine Herz-Kreislauf-Probleme, Knochen- und Gelenkbeschwerden oder andere Risikofaktoren vorliegen. Außerdem ist es notwendig, einen Tauchkurs zu absolvieren. Wollt ihr zunächst im Urlaub ein wenig tauchen, reicht ein Anfängerkurs. Sollte euer Interesse am Tauchen steigen, gibt es auch die Möglichkeit weitere Kurse zu besuchen, um die eigenen Fähigkeiten unter Wasser zu erweitern. Kinder dürfen ab 8 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen und mit einer beschränkten Tiefe und Anzahl der Tauchgänge die Unterwasserwelt entdecken. Um herauszufinden, ob das Tauchen etwas für euch ist, bietet sich ein Schnupperkurs im Schwimmbad oder im Hotelpool an. Hier erlernt ihr den Umgang mit der Tauchausrüstung im flachen Wasser und könnt einen ersten Eindruck von dem Wassersport gewinnen.

Schnorcheln an der Wasseroberfläche

Neben der ABC-Ausrüstung sollte man gut schwimmen können, wenn man schnorcheln möchte. Im Unterschied zum Tauchen sind hier allerdings sonst keine besonderen Kurse oder Voraussetzungen notwendig für das einfache Schnorcheln. Ihr bewegt euch in der Regel an der Wasseroberfläche und schaut euch von dort aus durch die Brille die Unterwasserwelt an. Das Atmen durch den Schnorchel mag am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber mit ein bisschen Übung klappt auch das ohne Probleme. Auch das Abtauchen gehört zum Schnorcheln. Hier hängt es von der Übung ab und davon, wie lange ihr die Luft anhalten könnt, wie tief ihr kommt. Maximal bewegt man sich beim Schnorcheln aber in einer Tiefe von 2-3 Metern. Achtung: Da sich der Schnorchel beim Abtauchen mit Wasser füllt, ist es wichtig, zunächst durch kräftiges Ausatmen das Wasser wieder herauszubekommen bevor ihr wieder an der Oberfläche durch den Schnorchel atmet.

Tauchen oder Schnorcheln?

Im Vergleich zum Tauchen ist die Vorbereitung und Umsetzung des Schnorchelns deutlich einfacher. Ihr braucht nicht viel und könnt euch durch „Learning by Doing“ alles selbst Tauch-Set, Tauchmaske und Schnorchel, Noval, 2 teiligbeibringen. Schnorcheln empfiehlt sich vor allem, wenn ihr Platzangst habt oder Angst davor, lange unter Wasser zu sein. Schließlich kann man beim Schnorcheln jederzeit den Kopf aus dem Wasser nehmen und ist in der Regel auch schneller wieder an Land als bei einem Tauchgang auf offener See. Generell sind bei größeren gesundheitlichen Problemen die Risikofaktoren beim Tauchen zu groß und das Schnorcheln bietet eine tolle Alternative.

Zudem ist Schnorcheln deutlich günstiger als Tauchen, da hier allein die Ausrüstung recht teuer ist und auch der Transport im Flugzeug mit Extrakosten verbunden ist. Für Familien mit Kindern ist das Schnorcheln daher vielleicht zunächst die geeignetere Wassersport-Variante und ein Garant für eine spaßige Urlaubsaktivität. Wer jedoch ein größeres Abenteuer sucht, keine Angst vor den Tiefen der Meere hat und besonders spektakuläre Bilder möchte, für den ist das Tauchen der ideale Wassersport.

Hotspots zum Entdecken der Unterwasserwelt

Auf der Welt gibt es unzählige Gewässer, die eine atemberaubende Unterwasserwelt zu bieten haben. Dank des Internets lässt es sich ganz einfach herausfinden, wo es in eurer Umgebung oder eurem zukünftigen Urlaubsort Gelegenheiten zum Schnorcheln und Tauchen gibt. Das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Welt vor der Nordküste Australiens, ist ein toller Hotspot zum Schnorcheln und Tauchen. Es ist durch die klare Sicht, eine angenehme Wassertemperatur und die unterschiedlichen Tauchgebiete sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene ideal. Auch bei einem Urlaub in Ägypten, Thailand oder der Karibik lohnen sich Ausflüge zum Schnorcheln und Tauchen in den Meeren. Hier gibt es außergewöhnliche Meeresbewohner wie Papageienfische, Walhaie oder Riesenschildkröten zu bewundern. Doch auch ohne Urlaub oder eine weite Fahrt könnt ihr viel entdecken. In Deutschland gibt es zahlreiche Seen, die einen Tauchgang wert sind. Der Stechlinsee im Norden von Brandenburg bietet zum Beispiel schöne Laichkrautwiesen und beeindruckende Hechte. Der Kulkwitzer See im Sächsischen Seenland gilt als einer der schönsten Tauchseen in Deutschland. Hier gibt es Unterwasserwälder, Tagebaureste und große Fische zu sehen.

Sollten beide Sportarten nicht nach eurem Geschmack sein und ihr bevorzugt lieber eine Aktivität auf dem Wasser, so bieten zumindest die meisten Urlaubsorte auch die Möglichkeit zu surfen. Auch hierfür findet ihr trendige und sportliche Bademode in unserem Shop.

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