Eat&Style-Zu Besuch beim größten Food-Festival Deutschlands

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Die Foodmesse für Kulinarik-Fans und Feinschmecker fand dieses Jahr zum zehnten Mal statt. Wir von GALERIA Kaufhof waren bei diesem Jubiläum dabei. Nicht zuletzt weil wir mit GALERIA Gourmet eine ausgezeichnete Abteilung haben, sondern vielmehr weil wir selbst echte Gourmets sind. Grund genug für uns der Messe Köln einen Besuch abzustatten.

Foodmesse zum Mitmachen und Ausprobieren

Rund 180 internationale Unternehmen, aber auch viele kleine, regionale Manufakturen reihten sich in Halle 8. Das Publikum war bunt gemischt. Ein Zeichen dafür, dass sich das Food-Thema von seiner Randposition den Weg in die Mitte der Gesellschaft gebahnt hat. Ein schöner Wandel, wie ich finde. Die Eat & Style ist der perfekte Beweis, dass sich Neu und Alt nicht im Wege stehen müssen. Im Gegenteil, sie sich perfekt ergänzen.

TonicWer jetzt an eine Messe im herkömmlichen Sinne denkt, ist hier falsche. Die Eat & Style ist eine Messe zum Mitmachen, Erleben und Networken. Hier ist probieren ausdrücklich erwünscht! Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Wir probierten uns durch spannende Innovationen, wie dem selbst hergestellten Ingwersaft von pHenomenal. Die zwei Hamburger Jungs von pHenomenal kreieren außerdem einen Tonic auf natürlicher Basis. Der aus Chinin gewonnene Sirup eröffnete uns ein neues Geschmackserlebnis.

Glücklicherweise war die feine Gin Manufaktur aus dem Schwarzwald monkey 47 gleich gegenüber. So konnte ich meinen Lieblingslongdrink mit diesem leckeren Sirup probieren – industriell gefertigter Tonic ist von nun an für mich passé.

monkey47

Innovationen, Trends und Traditionelles

Wir kosteten feine Metzger-Delikatessen, die nach alten Rezepten in Handarbeit hergestellt werden. Spannende Flüssig-Salze aus dem Pumpspray und Nussaufstriche zum dahinschmelzen. Neben dem Trend der Kleinmanufakturen, besonders im Bier- und Spirituosensektor, zeichnet sich der Trend zu stückigen, püreeartigen Soßen ab. Die sogenannten Chutneys gab es in verschiedensten Ausführungen: Orient Feige, Aprikose-Thymian, Löwenzahnblüten-Chutney, Kürbis-Chutney mit Vogelbeeren und viele andere kreuzten unseren Weg. Eines leckerer als das andere. Selbst gemachte Chutneys sind übrigens ein tolles Weihnachtsgeschenk-vielleicht ein Apfel-Tomaten-Chutney mit Zimt? Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir haben uns auf jeden Fall eine Menge an Inspirationen geholt. Apropos Chutneys und Soßen… Wir haben nicht nur geschlemmt, sondern auch selbst Hand angelegt. Bei der großen Anzahl an angebotenen Workshops, haben wir uns schließlich für den Salsa Workshop entschieden.

Salsa mit Pfiff

Also fanden wir uns gegen Nachmittag  im offenen Miele Küchenstudio mit zwanzig anderen Teilnehmern wieder. Lucki Maurer, Profikoch und Ziehkind von Stefan Marquard war unser Coach. So zauberten wir unter seiner Anleitung eine schmackhafte und würzige Salsa. Das Highlight der Salsa war der Majoranschaum. Man nehme getrockneten Majoran und lässt diesen mit Wasser aufköcheln. So entsteht ein intensiver, aber keineswegs penetranter Majorangeschmack, der die Salsa zusammen mit Ingwer und Limone auf ein geschmacklich neues Level bringt. Zum Auspressen von Zitrusfrüchten haben wir einen super Tipp mitgebracht: Limone halbieren, aber erst nachdem ihr sie ein paar Mal durchgeknetet habt ( so intensiviert ihr ihren Geschmack). Limone halbieren, mit einem scharfen Messer die Hälfte einschneiden. Die Limone bleibt dabei auf der Schneide und dann die beiden Hälften zusammen drücken. Der Saft läuft am Messer entlang und kann exzellent an der Spitze abtropfen. Hände bleiben sauber, nichts brennt. Alles wunderbar.

Trick mit der Zitrusfrucht

Salsa-Rezept von Lucki Maurer 

Du brauchst (Menge nach Gusto, sollte eine nicht zu flüssige Masse ergeben):

  • Tomaten
  • Peperoni
  • Schalotten
  • Knoblauch
  • Koriander ( wenn ihr keinen Koriander mögt, könnt ihr auch Petersilie verwenden)
  • Ingwer
  • Getrockneter Majoran
  • ½ Limette
  • Etwas Salz, Pfeffer und Zucker
  • Öl

Zuerst den getrockneten Majoran in Wasser aufkochen, zur Seite stellen. Tomaten, Peperoni und Schalotten klein Würfeln. Knoblauch und Ingwer fein hacken. Alles in eine Schüssel geben. Limettensaft zugeben. Ein Schuss Öl hinzugeben und ganz nach Geschmack, von dem Majoransud. Koriander klein zupfen und unterrühren. Zum Schluss mit etwas Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist die Salsa.

Zu unserer Salsa bekamen wir noch ein wunderbar gebratenes Wagyu-Rind, aus Lucki Maurers eigener Zucht kredenzt. Was rundet ein schmackhaftes Essen optimal ab? Klar, ein schönes Schlückchen Wein. Sommelière Romana Echensperger reichte uns dazu einen Riesling, der durch die milde Säure den Geschmack von Salsa und Fleisch angenehm unterstrich.

Wein als Begleiter zu herzhaftem und süßem

Romana Echensperger war uns zu der Zeit schon ein Begriff, waren wir doch zwei Stunden zuvor bei ihr auf einem Weinseminar gewesen. Das Deutsche Weininstitut veranstaltete spannende Verkostungen unter anderem zur perfekten Harmonie von Wein & Schokolade oder Wein & Käse. Wir entschieden uns für was verrücktes und probierten vier Weine in Kombination mit Schokolade aus. Manches überraschte im Geschmack, so zum Beispiel ein Rosésekt aus Baden in Kombination mit dunkler Mandelschokolade-gar nicht schlecht. Das Zusammenspiel von einer Scheurebe und Minzschokolade war nicht unser Ding. Wir hatten nur noch den Minzgeschmack im Mund und die Frage nach dem Weinaroma stellte sich nicht nur uns: Wein? Hallo, wie schmeckst du? Fazit: Wein & Schokolade kann man machen, muss man aber nicht. Da trinken wir das edle Tröpfchen lieber zu etwas herzhaften wie unserem Wagyu-Rind mit Salsatopping 🙂Wein mit Schokolade

WeintastingDie Eat&Style findet übrigens auch jedes Jahr in Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart statt. Wir können einen Besuch des Food-Festivals empfehlen. Augen auf, Geschmacksnerven an und los geht die kulinarische Reise.

Blog Galeria Kaufhof

Schmackhafte Grüße Anna und Franzi

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