Entschlackung per Detox-Kur: der Selbstversuch

Entschlackung per Detox-Kur: der Selbstversuch

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| goldstueck
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Zu Beginn der warmen Jahreszeit sprechen alle davon, den Körper zu entschlacken und zu entgiften und ihn auf den Sommer vorzubereiten. Detox-Kuren scheinen das hippe Frühlings-Accessoire zu sein, ohne das man kaum noch auskommt. Also habe ich den Test für euch gewagt.

Ziel der fünftägigen Kur ist es, den Körper von Giftstoffen zu befreien und zu reinigen. Um dies zu schaffen, sind nicht nur der Verzicht auf feste Nahrung  sondern auch der Verzicht auf Alkohol, Nikotin, Koffein und Zucker geboten. Grundsätzlich sollte man sich natürlich danach nicht wieder dem ungesunden Lebensstil hingeben, sondern weiterhin an einer langfristigen und gesunden Ernährung arbeiten.

Da die Selbstversorgung mit Säften, die es während der gesamten Zeit statt fester Nahrung gibt, für Berufstätige nur schwer umzusetzen, beziehungsweise mit der großen Gefahr eines Rückfalls verbunden ist, haben wir uns für die Unterstützung von detox to go entschieden. Die netten Kölner Saft-Supplier überraschten uns an Tag 1 mit einer persönlichen Lieferung. Insgesamt fünf Flaschen Saft aus gesunden Zutaten wie rote Beete, Rucola, Äpfeln oder Petersilienwurzel bekamen wir überreicht. Für den ganz großen Hunger war eine sehr, sehr kleine Tüte mit wirklich wenigen Nüssen beigelegt. Ob das klappt?

Der erste Tag der Entschlackungs-Kur gestaltete sich einfach. Hochmotiviert machte es mich stolz, mit den wenigen Säften durch den Tag zu kommen. Am zweiten Tag des Experiments war die Laune deutlich getrübter.Ich wachte mit knurrendem Magen auf und auch die grünen Säfte, die frisch gepresst vor meiner Haustür standen, wollten diesen nicht besiegen. Die Notration Nüsse konnte ebenfalls nichts an den Kopfschmerzen und der allgemeinen Laune ändern. Wie mir meine Vorab-Recherche verraten hatte, ist dies angeblich ganz normal. Ab Tag 3 soll es wieder bergauf gehen … mal sehen.

Dem war tatsächlich so. Ob es an dem Bewusstsein lag, bald wieder richtig essen zu können oder sogar an einer gewissen Gewöhnung des Körpers, kann ich kaum beurteilen – aber ich fühlte mich besser. Das galt auch für Tag 4, an dem mich die grünen Säfte sogar ganz glücklich machten. Außerdem zeigte die Waage erste Erfolge, was für Glücksgefühle sorgte. An Tag 5 wollte ich einfach nochmal durchhalten, endspurten und das Detoxen zu Ende bringen.

Rückblickend war die Kur gar nicht so schlimm, wie zuerst befürchtet. Fünf Tage nur Säfte sind für den empfindlichen Magen definitiv eine Herausforderung, mit ein wenig Willenskraft aber durchaus zu meistern. Und das Ergebnis lässt sich sehen: ich fühle mich deutlich leichter, gesünder und habe das Gefühl, dass mein Teint richtig strahlt. Ein bisschen Stolz, dass ich durchgehalten habe, ist auch dabei. Die Detox-Kur ist auch im nächsten Jahr geplant.

Detox-Kur_04_Bildquelle_goldstück.comWer nur wenige Tage zum Entgiften einplant, kann das auch ohne gelieferte Kur Zuhause tun. Hat man einmal das Equipment, pressen sich die Säfte quasi von selbst. Alles, was du dazu brauchst, sind ein guter Entsafter (für Smoothies auch einen Standmixer) und frisches Obst und Gemüse. Obst-Säfte sind natürlich viel süßer als Gemüsesäfte, aber zu viel Süße steht dem Detox-Prozess kontraproduktiv entgegen – von daher solltest du dich um eine ausgewogene Mischung bemühen. Eine Vielzahl toller Rezepte für Einsteiger und Fortgeschrittene gibt es hier– Viel Spaß beim Ausprobieren!

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