Experten für knusprige Genüsse: Der GALERIA Kaufhof Toaster-Guide

Experten für knusprige Genüsse: Der GALERIA Kaufhof Toaster-Guide

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Der perfekte Toast ist goldbraun, noch ein bisschen weich und duftet verführerisch. Damit das Scheibe für Scheibe zuverlässig klappt, haben sich die Hersteller einiges einfallen lassen. Unser Toaster Guide verrät, worauf Sie besonders achten sollten. 

DeLonghi_Toaster Der Toast vergoldet das Frühstück. Wenn morgens labberiges Weißbrot wartet, braucht man gar nicht erst aufzustehen. Bei duftenden Röstaromen über goldbrauner Kruste ist die Motivationslage eine ganz andere. So gesehen ist der Toaster ein Haushaltsgerät, das elektrisch Lebensqualität erzeugt.

Die Vorliebe für geröstetes Brot ist alt. Die Römer haben mit den Ursprüngen der westlichen Zivilisation auch die Lust am nicht ganz Verbrannten in Europa verbreitet. Über die Jahrhunderte wurde Brot scheibchenweise an Spießen, auf Rosten oder in martialisch anmutenden Eisengestellen zur perfekten Bräune gebracht. Der Toaster ist also die Krönung einer alten Röstkultur.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann mit der Elektrizität in den Wohnungen eine Ära abenteuerlicher Konstruktionen. Die Scheiben hingen in Drahtkörbchen, fielen den Hungrigen über kleine Rutschen in die Hände oder wurden nach Öffnen einer Seitenklappe liebevoll gewendet. Rar und wertvoll sind die letzten Exemplare des Toast-O-Lator. Der führte die Scheiben auf einem „Fließband“ durch sein glühend heißes Inneres, während die ganze Familie den Vorgang durch ein Guckloch verfolgen kann.

Viele Kubikmeter verbrannten Weißbrots später war er da: Der Toastmaster. Der erste Pop-Up-Toaster ist der Urvater für alles, was man heute Toaster nennt. Zum ersten Mal wurde der Heizvorgang durch einen automatischen Timer gestoppt. Die sprunghafte Darreichung der goldenen Scheibchen, eine gefeierte Sensation, gehört heute zum Frühstücksprogramm. Die Vielfalt unter den Spezialisten für den knusprigen Genuss ist dennoch groß. Unser Einkaufsratgeber für Toaster hilft bei der Wahl des persönlichen Favoriten.

So werden die Scheibchen braun gebrannt

Das Funktionsprinzip des Toasters ist seit dem Toastmaster von 1926 gleich geblieben. Im Gehäuse sitzen Glühdrähte, die elektrisch erhitzt werden. Die Scheiben lassen sich von oben einlegen, dann fahren sie per Hebel oder Knopf in die Tiefe.

Rechtzeitig schaltet ein mechanischer oder elektronischer Timer die Heizung ab und bringt die Scheiben per Federmechanismus rasant nach oben. Für viele war dieses Schauspiel die eigentliche Revolution. Denn bei den meisten Vorgängern waren Brandblasen vorprogrammiert, wenn man mit spitzen Fingern versuchte, an die leckeren Scheiben zu kommen.

Damit der Toast schnell goldbraun wird, braucht ein Toaster Leistung. Der Durchschnitt liegt bei ca. 1000 Watt. Weniger Leistung bedeutet nicht weniger Verbrauch, sondern nur, dass die Scheiben länger brauchen.

Sie wollten schon immer wissen, wieviel Geld Sie im Jahr vertoasten? Im Schnitt liegen die Kosten für ein leicht gebräuntes Scheibchen bei 1 bis 2 Cent. Abhängig davon, wie dunkel Sie den Toast haben möchten und wie viele Scheiben Ihr Gerät auf einmal schafft. Der Vier-Scheiben-Toaster ist deswegen trotz mindestens 1500 Watt Leistung sehr sparsam.

Was macht einen guten Toaster aus?

Für jeden, der wissen will, was einen Toaster wirklich ausmacht, ist das Thomas Thwaites Toaster-Projekt eine faszinierende Erfahrung. Wen die gesellschaftliche Leistung hinter einem Heizelement eher kalt lässt, der darf sich aber auch gern nur an unseren Toasterguide halten.

Was muss ein guter Toaster können? Da ist zum einen die erhöhte Sicherheit. Bei einem guten Toaster ist es kaum mehr möglich, sich am Gehäuse und beim Entnehmen des Toasts die Finger zu verbrennen. Die Heizung schaltet automatisch ab, wenn der Timer den Toast nach oben befördert. Bleibt der auf dem Weg hängen, wird im Normalfall eifrig weiter gebacken. Auf diese Weise haben durchaus schon Scheiben Feuer gefangen. Das passiert mit modernen Geräten nicht mehr. Doch eine zusätzliche Abschaltautomatik verhindert ungewollte Rauchentwicklung.

Der Toastmaster kannte auch noch keine unterschiedlichen Bräunungsstufen. Von leicht angebräunt bis knusprig dunkel beherrscht ein hochwertiger Toaster jeden Stil. Auch wichtig, aber gar nicht so selbstverständlich: Ist er einmal warmgelaufen, dann sehen die Scheiben bei der gleichen Einstellung auch immer gleich aus.

Der moderne Toaster ist ein Multitalent. Je nach Form und Bauart macht er nicht nur die eckigen Weißbrotscheiben warm. Er backt auf einem Gitteraufsatz gleichzeitig auch Brötchen auf. Einige Geräte besitzen so breite Einschübe, dass sich sogar Bagels und halbe Brötchen toasten lassen. Neben der Bräunungsfunktion haben viele Geräten automatisches Aufknuspern im Programm. Bessere Toaster beherrschen auch das schonende Auftauen.

Bequem und sauber toasten

Praktisch ist die Nachhebefunktion, mit der die Scheiben zum besseren Greifen extra angehoben werden können. Das ist unverzichtbar, wenn Sie manchmal Appetit auf andere Maße, als die 9 x 9 x 1,5 Zentimeter der Standard-Toastscheibe haben.

Cloer_Langschlitztoaster

Wo wir bei den Maßen sind: Die beliebten XXL-Sandwichscheiben passen nicht in jeden Standard-Toaster. Und quetschen ist eine schlechte Idee. Wenn die Größe eine Rolle spielt, dann achten Sie auf ein Gerät mit breiten Toastschlitzen. Oder entscheiden Sie sich einfach für einen Langschlitztoaster.

Ein schönes Detail ist eine Kabelaufrollung. Bei Geräten auf dem Frühstückstisch stört die lange Leitung nämlich ganz besonders.

So reinigen Sie Ihren Toaster richtig

Und dann ist da die Sache mit der Reinigung. Die ist beim Toaster etwas knifflig. Sie beginnt immer damit, dass Sie den Netzstecker ziehen. Eine Krümelschublade erleichtert den Vorgang enorm und sollte auch wenigstens einmal in der Woche geleert werden. Bei manchen Geräten machen Sie statt dessen unten eine Schraube locker. Hier gilt: Sorgfältig die Gebrauchsanweisung lesen. Das Gerät kann auch vorsichtig umgedreht und ausgeschüttelt werden.

Im Prinzip reinigt sich der Toaster selbst, indem Rückstände einfach verbrannt werden. Ist ein Brocken dafür zu groß, lässt er sich mit einer Flaschenbürste oder einer alten Zahnbürste lösen. Davor muss er mindestens eine Viertelstunde abkühlen und der Stecker gezogen sein! Wasser ist beim Reinigen ein absolutes No Go, genauso wie Messer und andere spitze Gegenstände. Die beschädigen schnell unbemerkt Isolierungen im Inneren, was richtig unangenehm werden kann.

Toaster: Varianten und Modelle

Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie wissen, welche Variante für Sie die richtige ist. Grob lassen sich Kurzschlitztoaster, Langschlitztoaster und Vierscheiben-Toaster unterscheiden.

WMF_Lono_ToasterKurzschlitztoaster gibt es fast nur mit zwei nebeneinander liegenden Kammern. Sie sind so beliebt, weil sie kompakt sind und wenig Arbeitsfläche einnehmen. Toaster für eine einzige Scheibe sind eher unpraktische Raritäten. Wer XXL-Sandwich-Toast mag, sollte bei Kurzschlitz-Toastern auf größere Abmessungen achten. Die Standardform gibt es in hoher Qualität aus Edelstahl. Der WMF Lono (siehe Bild) röstet auch XXL Scheiben ohne Umstände. Der Testsieger mit vielen Funktionen kommt von Braun.

Echten Luxustoast gibt mit dem Kitchenaid Toaster: Extra breit nimmt der sogar Bagel auf und erwärmt sie perfekt mit der speziellen Bagelfunktion. Die Scheiben behält er auch nach dem Toasten in seinem schmucken Bauch und hält sie so bis zu drei Minuten warm.

Im Langschlitztoaster werden die Scheiben nebeneinander getoasted. Die Geräte sind flacher, aber dafür breiter. Das ist ungünstig für sehr kleine Küchen. Dafür lassen sich im langen Schlitz auch ganz normale Brotscheiben von einem nicht kastenförmigen Laib herrlich knusprig rösten.

Graef_LangschlitztoasterDer solide Braun HT ist aus Kunststoff und überzeugt mit vielen Funktionen. Der etwas teurere Edelstahltoaster Cloer (siehe Bild oben) bringt dazu noch eine Sicherheitsabschaltung mit. Der Graef Langschlitztoaster (siehe Bild links) wirkt mit seinen vielen Funktionen sehr klassisch und bietet sogar zwei XXL Scheiben nebeneinander Platz.

Beide Formen vereinen die eher seltenen Vierscheibentoaster. Hier sitzen zwei lange Schlitze nebeneinander. Die großen Geräte versorgen mit vier Scheiben auf einmal auch eine Großfamilie in akzeptabler Frequenz.

Frühstücken Sie warm, knusprig und mit einem zufriedenen Lächeln! Wir wünschen guten Appetit.

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