Die Faszienrolle: Das Trend-Gerät zeigt sich so simpel wie wirkungsvoll

Die Faszienrolle: Das Trend-Gerät zeigt sich so simpel wie wirkungsvoll

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Zu einer Massage würde ich gerade nicht nein sagen. Und wie geht es eurem Schultergürtel? Der untere Rücken – schön locker, oder auch eher hart und spannungsbeladen? Verspannungen sind Dauerthema. Die ästhetisch und physiologisch wenig ansprechende Laptop-Haltung ist nur einer der Gründe, weshalb sich viele Leute just in diesem Moment genau so sehr eine Massage wünschen würden, wie ihr und ich.

Ein interessanter Ersatz für den persönlichen Masseur auf Abruf ist die Faszienrolle. Das simple Gerät ist relativ neu. Wer von Faszien noch nicht so viel gehört hat, weiß auf alle Fälle, was das Bindegewebe ist. Faszien sind das selbe in hübschen Bündeln und auf Physiotherapie-Latein.

Die Faszienrolle will uns also vor allem ans Bindegewebe. Das macht Sinn. Denn der Bewegungsapparat lebt nicht nur von Muskeln und Knochen allein. Irgendwie muss das ja alles zusammenhängen. Das Bindegewebe besteht aus kräftigen Strängen, die zwischen Organen, Muskeln und Skelett die nötige Struktur herstellen. Die Faszien geben Halt, unterstützen die reibungslose Kraftübertragung und sie durchfließt Lymphflüssigkeit, die sie als aktiver Schmiermittelkreislauf immer schön geschmeidig hält.

Soviel zur Theorie. Denn bei der Geschmeidigkeit fängt der Ärger ja schon an. Wir tun unseren armen Faszien nämlich fiese Dinge an: Permanente Fehlbelastung und punktuelle Überlastungen, häufig als Folge von Vermeidungshaltungen. Das macht nicht nur Muskeln und Gelenken auf Dauer zu schaffen. Auch die dazwischen liegenden Faszien verdrillen sich nach und nach zu unschönen Knoten, verkleben und verhärten schmerzhaft. Psychischer Stress kann das genauso auslösen, wie der ganz klassische Bewegungsmangel am Schreibtisch oder im Autositz. Einseitige Überlastungen in der Fitnessfolterkammer, wenn wir für den Strandbody und fürs gute Gewissen schnell noch ein paar Übungseinheiten hinterherschieben, sind auch nur mäßig hilfreich.

Eine kleine Rolle bringt den Schmiermittelkreislauf wieder in Gang

CS_FaszienrolleHand hoch, wer Lust auf eine entspannte Lösung verspürt. Wunderbar. Alle, die jetzt die Hand oben haben, dürfen gern näher über die Anschaffung einer Faszienrolle nachdenken. Fitnessgeräte funktionieren oft umso besser, je einfacher sie gemacht sind. Eine Faszienrolle ist ein Zylinder. Richtig, das ist alles. Außer, dass ihr Schaum- oder Gummimaterial einen genau eingestellten Härtegrad besitzt, der auf ihren Durchmesser abgestimmt ist.

Kein Fitnessgerät könnte simpler sein, als diese einfache Massagerolle. Und richtig eingesetzt ist sie ein potentes Mittel zur wohlig genussvollen Selbstmassage. Da nicht immer der erfahrene Masseur hinter dem Bürostuhl auftaucht, wenn man ihn braucht, ist Selbstmassage eine tolle Sache. Die feste Rolle wird dazu im Liegen oder im Stehen mit der gewünschten Körperzone stetig und wiederholt über die feste Oberfläche abgerollt.

Die Massagewirkung der Faszienrolle ist einfach und tiefgehend. Die Faszienrolle knetet Bindegewebsstränge und darunter liegende Muskelstränge  gleichmäßig und wirkungsvoll durch. Einzelne, verklebte Stränge lösen sich allmählich voneinander, Knoten werden gelockert und lösen sich nach wiederholter Anwendung oft von selbst.

Die rollende Bewegung presst angestaute Lymphflüssigkeit durch das Bindegewebe, spült die Bahnen durch und sorgt von Neuem für ausreichende „Schmierung“, damit Bewegung wieder Spaß macht.

Wohlig durchatmen zwischen Spannung und Entspanung

MassagerollerDer kleine Durchmesser der Massagerollen mit rund 5 Zentimetern ist geeignet, um kleinere Körperpartien wie Arme und Unterschenkel gezielt zu massieren. Die mittlere Größe mit rund 10 Zentimetern und gut eingestelltem Härtegrad dient vor allem zur gezielten Ansprache von Triggerpunkten und für die punktgenaue Massage von schmerzhaft verhärteten Stellen.

Die große mit über 15 Zentimetern ist das ideale Fitnessgerät für den Ganzkörpereinsatz: Nacken, unterer Rücken und Oberschenkel können intensiv durchgeknetet werden und er Körper kommt schnell richtig ins Schwitzen. Hinterher wollt ihr erstmal wohlig durchatmen.

Körpergewicht und Muskelarbeit sorgen für die genau eingestellte Dosis. Den Druck stellt ihr bei der Massage mit der Faszienrolle immer so stark ein, wie es angenehm ist. Wenn unangenehmer Schmerz eintritt, einfach Druck wegnehmen und an genau dieser Stelle länger weiterarbeiten. Durch Spannung und Entspannung bei der Einstellung des Drucks wird der Tonus im gesamten Bewegungsapparat trainiert. Dieser Effekt macht neben der Erfrischung des Bindegewebes die Massage mit der Faszienrolle so wirkungsvoll.

Die Faszienrolle ist ein erstaunlich simples Trainingsgerät für die intensive Selbstmassage. Und sie rundet ihre wohltuende Wirkung mit einem sehr überschaubaren Anschaffungspreis ab.

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