Fatboy: Ein Markenportrait mit dicken Dingern

Fatboy: Ein Markenportrait mit dicken Dingern

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Man sagt, es käme nicht auf die Größe an. Diese Weisheit wird bei den Niederländern von Fatboy schnöde ignoriert. Die Folge: Möbel und Accessoires, die mit ihrer Dimension fast erschlagen, um uns anschließend sympathisch, liebevoll und mit viel Humor wieder aufzupäppeln.

Am Anfang stand der Sitzriese. Nein falsch, er saß kuscheldick auf dem Boden und schaute dabei so freundlich und einladend, dass man sich einfach reinwerfen musste. Die dicken Kissen mit dem freundlichen Namen Fatboy Original waren der kuschelweiche Grundstein für eine Erfolgsstory im Sinne von „schöner wohnen“. Die erzählt Fatboy mit selbstbewusst volumigem Wohndesign jenseits von fade.

Fatboy_Sitzsack_pink

Noch lange vor diesem erwähnten Anfang gab es Strohsäcke und Schneehaufen. Säcke als Sitzmöbel sind nämlich ungefähr so alt, wie die Abneigung, auf dem harten Boden Platz zu nehmen. Die Idee hinter dem Sitzsack: Die geniale Einfachheit mit einem Sitzkomfort zu verbinden, den sonst nur ein Haufen Schnee bietet. Der schmiegt sich nämlich so herrlich an die Körperkonturen an und behält dann seine Form so verlässlich bei, dass schon mancher Skipass im Sitzen abgelaufen ist. Die atmungsaktive Membran sorgt selbst beim langen Sitzen für höchsten Komfort.

Ein tolles Gefühl und eine Designidee, die der Ehrlichkeit halber nicht erst mit dem Fatboy des Finnen Jukka Setälä das Licht der Welt erblickt hat. Der erste Sitzsack hieß Sacco und schrieb in den Sechzigern mit seinen Styropor-Kügelchen Geschichte. Das Comeback der stylischen Beutelriesen in den Neunzigern geht aber auf das Konto von Setälä und seinem überdimensionierten Fatboy-Kissen. Der ist in seinen Variationen zwischen Indoor und Outdoor, Sitz und Sofa, streng unifarben und wild romantisch nicht umsonst der Sitzsack des 21. Jahrhunderts.

Fatboy: Kultig sperriges Lounge-Design

Nach dem überwältigenden Erfolg der ebenso überwältigenden Riesenkissen hat sich die Marke Fatboy ganz der coolen Lounge-Kultur verschrieben. Eine Überraschung nach der anderen erscheinen Möbelstücke, Accessoires und – in Ermangelung anderer Ausdrücke – Objekte, die neben ihrem praktischen Nutzen eine spezifische Atmosphäre schaffen.

Man fühlt sich ein wenig an die Anfänge von IKEA erinnert. Damals, als die schwedische Möbeloffenbarung neu, anders und aufregend war. Fatboy fühlt sich anders an, ist aber auch so gut zu erkennen. Wenn man so einen Raum betritt, stellt sich sofort ein ganz eigenes Gefühl ein.

Fatboy HaseSo geht’s mir beim Anblick geräumiger Lounges, die mit der Abwesenheit von Stühlen glänzen. Dafür bringen die Fatboy Sitzsäcke dicke Farbtupfen in das überall vorherrschende Weiß. Das wirkt, als wäre es direkt von der Schale des iPad getropft. Aus den Ecken leuchten Fatboy Edison-Lampen. Irgendwer trägt die ständig durch die Gegend, weil es geht und weil es Spaß macht. Und sein Kumpel dimmt ihm die Lampe in der Hand mit der oversized Fernbedienung rauf und runter.

Wenn es einen Tisch gibt, dann stehen zusammengeschnürte Kissen und Hocker mit unaussprechlichen Namen drum herum. Und über all dem schaukeln Kronleuchter in einer Mischung aus Rokoko und Raumpatrouille Orion. Wer das erleben will, ohne das eigene Wohnzimmer neu einzurichten, kann das zum Beispiel im Beach Motel hinterm Ostseedeich in Sankt Peter Ording.

Fatboys kultig sperriges Lounge Design schickt Eindrücke und Gefühle gerne um unerwartete Ecken. Funktionalität und Wohlfühlatmosphäre verbindet es mit Humor und einer spürbaren Offenheit für so ziemlich alles.

Manches muss man haben, anderes will man trotzdem

Der Fatboy Buggle Up ist ein unschlagbares Terrassenmöbel. Und die Headammock-Hängematte samt Rahmen wird mit ihrer Fatboy Oversize nur noch von der handgeknüpften aus Brasilien getoppt, die zufällig in meinem Wohnzimmer hängt.

Fatboy Hängematte

Bei diversen Objekten steht dann wieder der Humor so sehr im Vordergrund, dass ein Wohnzimmer ziemlich groß sein muss, um dafür Platz zu haben. Beim zwei Meter zehn großen Sitzhasen Co9 XS bin ich noch voll mit von der Partie. Und für alle, die schon immer mal ein Kuscheltier bewohnen wollten: Fatboys Co9 hat einen Bruder in XXL, der wahnsinnige sechseinhalb Meter misst!

Zu guter Letzt gibt es da noch diese Sachen, die man sich ins Loft stellt, wenn alles andere schon da ist. Wie die ins Extreme aufgepusteten Luftballon-Tiere. Wobei Big Dog, Pudel Dolly und Hot Dog bestimmt der Knüller im Freibad sind. Die große Auswahl garantiert, dass jeder einen passenden Fatboy findet – egal ob ein Büro, ein Kinder – oder Wohnzimmer eingerichtet werden soll. Es gibt sogar Hundekissen für den besten Freund des Menschen.

Fatboy hat Stil. Und nicht wenig. In seiner abgedrehten Vielseitigkeit ist das Label nicht nur an der allgegenwärtigen Oversize wiederzuerkennen. Wer Humor zum Einrichtungsprinzip machen will, liegt bei den Niederländern richtig.

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