Fisch grillen: Barbeque geht auch ohne Fleisch

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Fisch grillen ist eine tolle Abwechslung für alle, die Steak schon letzte Woche hatten. Lesen Sie mehr von Fischhaltern, Salzkrusten und Banananblättern! Den Gourmet und den Grillmeister erwarten exzellente, maritime Aromen und eine spannende Herausforderung am Rost! 

GrillzangeKenner grillen auch ohne Fleisch. Nicht immer, aber zur Abwechslung sehr gerne. Neben Gemüse oder Pilzen steht der Fisch beim Grillen in sehr hoher Gunst. Mit den Flossenträgern kommt nicht nur mal was anderes auf den Rost. Aromatisch, leicht, gesund und vielseitig zeigt sich Fisch als Grilldelikatesse allerersten Ranges.

Das perfekte Ergebnis ist jedoch nicht so leicht zu erreichen. Im Gegensatz zum festen Fleisch fallen beim Fisch die lockeren Fasern schnell auseinander. Und der Garpunkt ist sehr niedrig. Deshalb ist er auch schnell mal verpasst.

Doch all das ist kein Grund, die Hände von den Schätzen aus dem Meer zu lassen. Denn zum einen gibt es für jede Herausforderung auch das richtige Grillzubehör. Und zum anderen bereichern Süßwasserfische die Grillsaison mit toller, regionaler Viefalt. Und edle Leckerbissen aus dem Meer bringen jede Grillfete auf eine neues Niveau. Das sollte sich kein Grillfan entgehen lassen.

Fisch kommt nur frisch auf den Grill

Immer, wenn es um Flossen und Gräten geht, ist Frische oberstes Gebot. Die Frische entscheidet nicht nur über den Geschmack, sondern auch über eine gute Konsistenz, die für den Fisch zum grillen um so wichtiger ist.

Ob der Fisch wirklich so frisch ist, wie behauptet, erkennen Sie leicht an klaren Augen und roten, feuchten Kiemen. Der Geruch sollte eher an Fluss oder Meer als an den Fischmarkt erinnern. Kaufen und am selben Tag verarbeiten ist ideal. Frisch eingefroren und am Grilltag aufgetaut wird auch sehr lecker.

Mit festem Fleisch und intensivem Aroma

© exclusive-design - Fotolia.comGeeignet für den Grill ist praktisch alles, was Ihnen aus der Fischtheke neugierig entgegenschaut. Auch vor Meeresfrüchten sollten Sie sich nicht fürchten. Sehen Sie sich in der mediterranen, kanarischen oder karibischen Küche um. Auch an den kanadischen Küsten finden sich wunderbare Rezepte für Fisch, Muscheln, Tintenfisch und Garnelen über offenem Feuer.

Jede Art hat ihr eigenes, spezifisches Aroma. Seefisch wie Dorsch, Seelachs, Dorade oder Red Snapper sind besonders für ihr intensives Aroma geschätzt. Aber auch der ganz klassische Ostseehering ist kann eine echte Offenbarung sein. Manche heimische Arten wie Schleie, Flussbarsch oder Zander besitzen unter Kennern den Ruf einer ausgezeichneten Delikatesse. Die sind oft nicht so leicht zu bekommen, erfüllen aber auch auf dem Rost große Erwartungen.

Beim Grillen von Süßwasserfisch, Seefisch und Meeresfrüchten ist bei der Auswahl neben dem Aroma auch die Größe ausschlaggebend. Ein Steak ist einfach geteilt. Ein Fisch am Stück sollte aber am besten auch als ganze Portion zu verwerten sein.

Größere Arten wie Dorsch, Lachs oder Thunfisch kommen in Steaks oder Filets auf den Grill. Bevor Sie sich für diesen Fisch zum grillen entscheiden, empfiehlt sich der Blick auf die Herkunft. Vor allem Dorsch und Thun sind fast weltweit kritisch überfischt und nur aus wenigen Herkunftsregionen wirklich mit gutem Gewissen zu genießen.

Alufolie und Bananenblätter

Wenn einmal klar ist, was für Fisch auf den Grill kommen soll, folgt die Wahl der Zubereitung. Minimalistisch in einer Kruste aus Knoblauch und Salz? Oder gefüllt mit selbstgemachter Kräuterbutter und Zitrone? Köstlich mariniert oder mit zartem Gemüse im eigenen Saft? Fisch und Meeresfrüchte grillen ist nicht nur eine Kunst, es ist auch immer wieder eine neue Entdeckungsreise.

Ein kleines bisschen Grillzubehör kann dafür nicht schaden. Denn spätestens beim Wenden zeigt sich, dass Fisch nicht Fleisch ist. Oft werden beim grillen Fisch und Merresfrüchte darum fest einwickelt. In vielen südlichen Ländern dienen dazu Bananenblätter. Hierzulande nutzen die meisten Grillfreunde lieber die etwas leichter verfügbare Alufolie.

Das Einwickeln hat nicht nur den Vorteil, dass Ihnen das Grillgut nicht zerfällt. Der Mantel schützt auch vor direkter Hitze und die Stücke garen gemeinsam mit ausgewählten Zutaten wunderbar im eigenen Saft. Etwas Erfahrung und Fingerspitzengefühl sind allerdings vonnöten: Unter der Folie wird sonst leicht der optimale Garpunkt verpasst.

Leicht grillen sich Meeresfrüchte und Muscheln gemeinsam mit Öl, Koblauch, Kräutern und Paprika in einer Schale aus Alufolie. Wem diese Einmallösung missfällt, der kann auf Alternativen aus Metall oder Steingut ausweichen. Besonders gut macht sich wie so oft das indirekte Grillen im geschlossenen Kugelgrill.

Vorsicht auf offener Flamme

weber_grillAuf der offenen Flamme ist Vorsicht geboten. Wählen Sie zum Fisch grillen immer sanfte Hitze. Elektro- und Gasgrills lassen sich leicht runterregeln. Auf klassischer Holzkohle kommt der Rost in die höchste Position über ein ruhiges Glutbett. Werden an einem Abend Fleisch und Fisch gegrillt, ist es günstig, den Fisch ans Ende zu setzen, wenn die größte Hitze schon nachgelassen hat.

Zum Wenden dient erneut das richtige Zubehör. Bekannt sind Drahtformen, die Fische von der Größe einer schönen Forelle gut aufnehmen. Noch besser eignen sich vielseitige Grillkörbe, wie Sie die Profis von Weber im Programm haben. Die empfehlen sich nicht nur für leckere Flossenträger, sondern nehmen auch Kalmare, Muscheln, Grillkäse oder empfindliches Gemüse sicher auf.

Ich wünsche eine ausserordentlich leckere Grillsaisons und tolle, aromatische Entdeckungen mit und ohne Gräten!

Foto Lachs: © exclusive-design – Fotolia.com

Foto Teaser: © shaiith – Fotolia.com

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