Fünf Partyspiele zu Silvester

Fünf Partyspiele zu Silvester

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Zehn, neun, acht, sieben… Mitternacht! Und dann heißt es „Hoch die Gläser und Prosit Neujahr“. Am liebsten begehen wir den Jahreswechsel mit netten Menschen in geselliger Stimmung. In den vergangenen Jahren habe ich zwei Arten von Silvesterpartys ausgemacht: Das rauschende Fest, bei dem einem um null Uhr völlig Fremden in die Arme fallen und gemeinschaftlich das neue Jahr begrüßt. Aber auch Veranstaltungen, bei denen die Gäste schon um zehn Uhr verstohlen gähnend auf die Uhr schauen und erleichtert auseinandergehen, bevor die letzte Rakete in den Himmel steigt.

Ob eine Silvesterparty ein voller Erfolg wird, liegt an Essen und Trinken, Musik und Atmosphäre, vor allem aber am Programm des Abends. Während Fondue sicherlich das geselligste Essen ist, müssen selbst Spielemuffel zugeben, dass kaum etwas sch29neller zusammenschweißt, als echte Partyspiele. Wir stellen Euch Spiele vor, die auch aus einem zusammengewürfelten Haufen eine lustige Silvestergesellschaft machen. Garantiert!

Zwölf Uhr

Promiraten

Material: Haftzettel, Stifte

Jeder Spieler erhält Stift und Zettel, notiert darauf gut leserlich einen bekannten Namen und pappt ihm seinem Nachbarn auf die Stirn. Reihum versuchen nun alle Mitspieler zu erraten, welcher Name auf der eigenen Stirn steht. Es sind nur Ja- und Nein-Fragen erlaubt. Beispiel: Ein Mitspieler muss den Namen „Lassie“ erraten. Er fragt also: Bin ich ein Mensch? Antwort der Gruppe: Nein. Dann ist der nächste an der Reihe. Sobald er wieder dran ist, fragt er: Bin ich ein Tier? Antwort: Ja. Und dann darf er so lange weiterfragen, bis er wieder ein Nein kassiert. Gewonnen hat derjenige, der seinen Promi zuerst erraten hat.

Schrottwichteln

Material: Würfel sowie verrückte, kitschige und unpraktische Geschenke

SchrottwichtelnJeder Gast bringt ein verpacktes Geschenk mit. Anders als beim klassischen Wichteln, soll das beim Öffnen aber nicht zu Begeisterungsstürmen, sondern zu Lachanfällen in der Runde führen. Die Geschenke werden auf einem Tisch gestapelt und die Gruppe beginnt reihum zu würfeln. Wer eine 6 würfelt, darf sich ein Geschenk vom Tisch nehmen. Bei einer 3 muss man das Geschenk an seinen Nebenmann weitergeben. Bei einer weiteren 6 darf getauscht werden. Gespielt wird so lange bis jeder ein Geschenk hat. Und dann heißt es auspacken und gruseln.

Scharade

Material: Zettel, Stift, Box

Scharade ist ein klassisches Pantomime-Spiel. Vorab schreiben die Teilnehmer Begriffe auf Zettel, die der Spielleiter in einer Box sammelt. Der erste Spieler zieht nun verdeckt einen Zettel und versucht, den notierten Begriff darzustellen. Die anderen müssen raten. Bei zusammengesetzten Wörtern, wie „Hüttenkäse“ oder „Morgenmuffel“ dürfen Wortteile auch einzeln dargestellt werden. Alternativ lässt sich das Spiel auch mit zwei Mannschaften spielen.

Bleigießen

Material: Bleiguss-Set, Löffel, Kerze, Glas mit eiskaltem Wasser

An Silvester geht es um Neuanfang, um Hoffnungen und Wünsche für das neue Jahr. DaBleigießen darf gerne ein bisschen orakelt werden. Die Tradition des Bleigießens geht schon auf die Römer zurück, die bereits mit dem Schwermetall arbeiteten. Heute ist es ein beliebter Silvesterbrauch. Eine Bleifigur wird mit einem Löffel über einer Kerzenflamme geschmolzen und dann in kaltes Wasser gegossen. Dabei entsteht eine starre Form. Die Spieler deuten nun gemeinsam den Schatten, den die Figur an die Wand wirft. Ist es ein Fisch, ein Ring, eine Schlange? Jede Figur hat eine Bedeutung für das neue Jahr. So steht ein Ring für Hochzeitsglocken, die demnächst läuten könnten. Tipp: Wer sich mit Blei schwer tut kann alternativ auch Wachs gießen.

 

Gesellschaftsspiele

So manches Gesellschaftsspiel entpuppt sich als Stimmungsmacher für die Partygesellschaft. Hier gilt die Devise: Je mehr Leute mitmachen, desto lustiger. Hier einige Anregungen:

Tabu: Wie umschreibt man „Festnetz“, wenn man Wörter wie „Telefon“, „Handy“ oder „zu Hause“ nicht verwenden darf? Der eine kommt in Erklärungsnot, die anderen raten. Ein turbulentes Spiel ab 12 Jahren.

Arschkarte: Bei dem Spiel mit dem charmanten Namen geht es ums möglichst genaue Schätzen. Wie lang war der längste Stau aller Zeiten? Wie hoch kann ein Popcorn-Maiskorn bei der Zubereitung hüpfen? Wie lange braucht ein Eichhörnchen, um einen Tannenzapfen abzunagen? Der schlechteste Tipper erhält die rote Karte und muss sie wieder loswerden. Ab 12 Jahren.

Kurzschluss: Sind Sit-Ups und One-Night-Stands das gleiche? Nennt man Elvis Presley normalerweise „The Queen“? 1.300 alberne, verrückte und lustige Fragen sollen die Spieler nur zu einem verführen: die richtige Antwort zu geben. Ziel des Spiels ist nämlich eigentlich, genau das Gegenteil von dem antworten, was richtig ist und das bringt viele lustige Verwicklungen. Ab 12 Jahren.

Party und Co: Hier wird in Teams gegeneinander gespielt. Die Spieler müssen mal leichte, mal schwere und manchmal auch zweideutige Fragen beantworten. Außerdem gilt es seine Mitspieler richtig einzuschätzen, zu zeichnen, zu singen, zu parodieren und vieles mehr. Ab 14 Jahren.

Mit diesen Tipps kann der Jahreswechsel gar nicht schiefgehen. Euch allen eine fröhlich-gesellige Silvesternacht und ein gutes neues Jahr!

Eure

Nina

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