Denim Jahr 2016: Die Top 5 Jeans-Schnitte

Denim Jahr 2016: Die Top 5 Jeans-Schnitte

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| Sabine
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„Do It Yourself“ lautet das Credo bei den Denim-Trends 2016! Während sich in den letzten Jahrzehnten Jeans-Trends krampfhaft über Jahre hinweg hielten, ändern sich die angesagten Styles heute im Handumdrehen. Skinny Jeans und Jeggings haben längst ausgedient, stattdessen trägt man weites Bein im Flared-Look. Welche die Denim-Top-5 der Trends 2016 sind und wie man sie am besten kombiniert, lest ihr in meinem Artikel.

Jeans scheint wohl der zeitloseste Stoff überhaupt zu sein. Zwar verdrehten wir die Augen, wenn wir an den Denim-Crash von Justin Timberlake und Britney Spears bei den American Music Awards im Jahr 2001 dachten (ja, sogar Justins Hut war aus Denim!) – aber die ehemalige Arbeiterhose war nicht aus der Mode wegzudenken.

Fünfzehn Jahre später hat der derbe Stoff die Modewelt wieder fest im Griff, sodass es 2016 gar nicht auffällig genug sein kann. Wen wundert es da, dass DIY-Jeans neben ausladenden Culottes oder Marlenehosen die Denim-Top-5 anführen?

Jeans-Schnitt Top 1: DIY-Jeans

Wenn ihr Flared-Look tragt, beweist ihr 2016, dass ihr absolute Fashionistas seid. Wichtig für den angesagten Fransenstyle ist, dass eure Hose wenigstens einen kleinen Schlag hat. Besser noch sind natürlich Jeans im 70er-Jahre-Look, die ab dem Knie in XXL ausgestellt sind. Für den perfekten DIY-Look kürzt ihr die Beine entweder mindestens auf Knöchelhöhe oder ihr öffnet den Saum und lasst ihn schön ausfransen. Wer es besonders wild mag, kann auch noch die innere Naht des Beines bis zum Knöchel einschneiden.

Was dazu passt: Wen ihr den Hippie-Look perfektionieren wollt, könnt ihr zur Bootcut-Jeans eine nicht zu weit ausgestellte Tunika oder ein Batik-Oberteil sowie Plateau-Schuhe tragen. Dazu kombiniert ihr Accessoires aus Naturmaterialien wie Holz oder Bast sowie eine große Sonnenbrille. Alternativ eignen sich karierte Hemdblusen, um den Nature-Style abzurunden.

Wenn ihr es nicht ganz so ausgeflippt mögt, solltet ihr auf schmale, nicht zu lange T-Shirts setzen. Bauchfrei ist ebenfalls gerade Trend und lässt sich sehr gut zur Schlagjeans kombinieren.

Jeans-Schnitt Top 2: Marlenehosen

Marlene JeansOldie but Goldie – das gilt auf jeden Fall für die trendige Marlenehose. Benannt wurde sie nach Schauspielerin Marlene Dietrich, die seit etwa 1930 als einer der Vorreiterinnen der Emanzipationsbewegung der Frauen gilt. Marlene Dietrich trug nicht nur in ihren Filmen, sondern auch privat oft Herrenbekleidung und machte die weit geschnittene, in der Taille hoch sitzende Stoffhose salonfähig. 2016 könnt ihr die Marlenehose auch aus Jeansstoff tragen und beweist damit eure Stilsicherheit.

Was dazu passt: Zur Marlenehose tragt ihr am besten enganliegende, kurze Oberteile und dazu elegante Stilettos. Ich selbst stehe ja total auf Pünktchenblusen und kann mir diese auch sehr gut zur Marlenejeans vorstellen, wenn sie in die Hose gesteckt wird.

Jeans-Schnitt Top 3: Jeans-Culottes

CulottesWie schon letztes Jahr sind auch 2016 die weitausgestellten Culottes ein absolutes It-Piece. Mit der auch als Hosenrock bezeichnete 7/8-Hose seid ihr besonders lässig unterwegs, beweist aber Stilsicherheit. Nicht nur Victoria Beckham und Gigi Hadid sind von den bequemen Culottes begeistert, auch zahlreiche Fashion-Blogger überfluten Instagram mit ihren Lieblingsoutfits, die sie mit der Hose zusammenstellen.

Übrigens eignen sich Culottes-Jeans auch sehr gut für den DIY-Flared-Look!

Was dazu passt: Mokassins aus Lack oder Loafers sind die idealen Begleiter zu Jeans-Culottes. Wer sein Bein optisch strecken möchte, kann Pumps oder Stilettos dazu gut kombinieren. Auf jeden Fall solltet ihr eure Taille betonen, da die Culottes eure Figur bereits in die Breite ziehen.

Jeans-Schnitt Top 4: Girlfriend-Jeans

Boyfriend-Jeans sind abgesagt, stattdessen liegt ihr mit Girlfriend-Jeans aus den 90ern voll im Trend. Absolutes Muss: Die Hosenbeine bis zu den Knöcheln hochkrempeln. Weiteres Erkennungsmerkmal der Girlfriend-Jeans ist die hohe Taille, sowie das gerade, weitgeschnittene Bein, das sie von der karottenförmigen Mom-Jeans unterscheidet.

Was dazu passt: Für den klassischen Girlfriend-Jeans-Look braucht ihr Sneaker, die ihr mit kurzen Sneakersocken oder ganze ohne Socken tragt. Außerdem benötigt ihr ein lässiges T-Shirt und je nach Jahreszeit noch einen weitgeschnittenen Cardigan, Blazer oder offenen Mantel. Alternativ könnt ihr auch zu Hut, Pumps und bauchfreiem Top greifen.

Jeans-Schnitt Top 5: Hemdblusenkleider

Ideal fürs warme Sommerwetter sind Hemdblusenkleider. Die sehen aus, als ob ihr das Hemd von eurem Liebsten aus dem Schrank geklaut und nur mal eben übergezogen hättet. Da ihr dazu aber keine Hose tragt, wirken sie natürlich besonders sexy.

Was dazu passt: Zum Hemdblusenkleid kombiniert ihr am besten einen süßen Gürtel in Flechtoptik und eine Umhängetasche mit Fransen. Dazu tragt ihr Sandaletten mit Keilabsatz, die ebenfalls eine Flechtoptik haben.

Übrigens: Falls ihr aufs Oktoberfest 2016 geht und auf eure geliebten Jeans nicht verzichten möchtet: Diese Capri-Jeans ist die ideale Mischung von bequemer Jeans und festlichem Oktoberfest-Look

Denim Jahr 2015: Die Top 5 Jeans-Schnitte im letzten Jahr

Jeansstoffe begegnen uns jedes Jahr wieder. Sei es in hübschen luftigen Sommerblusen in Form einer stylischen Jeansjacke oder als knackige Jeanshose.

Viele Jahre war die Modeentwicklung in Sachen Jeanshosen in verschiedensten Ausrichtungen von Skinny Jeans stecken geblieben. Seit letztem Jahr beginnt dieser Fels in der Brandung allerdings endlich zu bröckeln. Wir stellen in diesem Beitrag die fünf Jeans-Schnitte vor, die ihr in diesem Denim-Jahr auf jeden Fall in euren Kleiderschrank hängen haben müsst. Allerdings zunächst ein Hinweis für kleinere oder etwas kräftigere Frauen: Ihr braucht für den perfekten Look idealerweise immer Highheels, egal zu welchem Jeanstyp. Optische Streckung und Proportions-Ausgleich lautet hier die Devise!  Beginnen wir mit der allseits beliebten Boyfriend Jeans.

Jeans-Schnitt 1: Boyfriend Jeans

Eine der ersten Fashion-Ladies, die diese Hose trug war Katie Holmes und das sogar schon im Jahre 2008! Der Erfolg kam schleichend, aber flächendeckend. Denn nicht nur Topmodel Heidi Klum oder Silikone Viktoria Beckham haben sie. Jede von uns hat mittlerweile eine im Kleiderschrank, die Boyfriend Jeans. Der leger geschnittene Hosentyp mit einem tief sitzenden Bund, den großen aufgesetzten Taschen (perfekt für heutige Handys) und dem gerade geschnittenen Bein begeistert alle. Sie sind nicht nur lässig mit Sneakern zu tragen, auch mit Highheels zeigen diese Jeans ihre sexy, feminine Seite. Passend dazu kann man leicht fallende Blusen oder eng geschnittene Oberteile kombinieren – die Fantasie kennt dort keine Grenzen! Zu beachten ist hier nur ein Punkt: die Oberteile sollten stets feminin sein. Mit edlen Ladylike-Accessoires und Schmuck on top, denn so verhindert man eine Baggy-Optik im Skaterlook. Ein zusätzlicher Pluspunkt bei diesem Modetrend ist, dass er richtig kombiniert jeder Frau steht, egal ob dünn oder mollig.

Kleinere Frauen mit kräftigen Beinen sollten darauf achten, die Hosenbeine der Jeans immer bis zum Knöchel hochzukrempeln. Das betont die schlanken Fesseln. Um eine starke optische Streckung zu erzielen solltet ihr hautfarbene spitze Pumps zu eurem Outfit tragen! Auch bei kräftigen Oberschenkeln oder Reiterhosen ist diese Stylingart perfekt.
Bei kleinen, zierlichen Frauen darf das Oberteil nicht zu voluminös sein, sollte aber, um die harmonischen Proportionen zu wahren, auch nicht hauteng ausfallen. Eine große Auswahl hat man hier mit lässigen Blusen oder zarten, locker geschnittenen Tops. Bei Jacken sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass sie tailliert geschnitten sind.

Für Normalgroße und große Frauen eignet sich die Boyfriend wiederum uneingeschränkt.
Diese können die trendige Hose, sowohl mit Flats, als auch High Heels kombinieren und bei den Oberteilen hat man eine freie Auswahl! Falls man dann doch noch das ein oder andere Pölsterchen hat, sind diese zeitgleich kaschiert und passé!

Jeans-Schnitt 2: Bootcut Jeans

Ihr locker sitzender, unaufgeregter Schnitt macht die Bootcut zum kleinen Schwarzen jeder Jeans-Sammlung. Ein Figurschmeichler, der eigentlich jeder Frau steht. Ein Denim-Modell, das zu jedem Anlass funktioniert und im Gegensatz zu extravaganteren Formen, niemals „over the top“ wirkt. Die Bootcut ist eine mildere Schlagvariante deren Bund stets auf dem Schuh aufliegen sollte. Sie ist erst am Saum leicht ausgestellt und verlängert so optisch das Bein. Während die Taillenhöhe und die Schaftweite ab dem Knie je nach Label variieren können, ist die Bootcut Jeans in der Regel an den Oberschenkeln locker geschnitten.

Eine Bootcut ist immer bodenlang und an den Waden so weit geschnitten, das selbst derbe Boots problemlos unter den Hosenbeinen verschwinden können. Auf Grund der Länge der Hose ist daher auch die Schuhauswahl wichtig! Wir legen euch Schuhe mit Absatz ans Herz, zum Beispiel Wedges, Pumps oder Ankle Boots.

Jeans-Schnitt 3: Culottes

Die Culotte, eine sehr weite, bis zu den Waden reichende Hose, die besser als Hosenrock bekannt ist, ist der bisher meistgefeierte Trend der Saison. Dieser Trend ist auch wieder einer der sein Revival feiert. Denn schon Coco Chanel erkannte das Potential der Culotte und trug diese Alternative zum Rock sehr gerne, da sie deren Bewegungsfreiheit liebte.

Sie können für sportliche, lässige, elegante oder feminine Outfits getragen werden. Allein die Stoff-Qualität und -Beschaffenheit entscheiden darüber, ob sie für elegantere oder lässigere Looks einsetzbar sind. Egal ob Kombinationen mit T-Shirt, Bluse, Pullover oder Sweatshirt zusammen mit Blazer, Kurzjacke, Weste oder Blouson. Tobt euch aus, hier passt alles! Zusätzlich dazu kniehohe Stiefel, Ankle Boots, Pumps oder flache Schnürschuhe, grundsätzlich sind die Kombinationsmöglichkeiten fast grenzenlos!

Wichtig ist bei diesem Trend nur: Je weiter die Culotte geschnitten ist, desto schmaler sollte das Oberteil sein und desto wichtiger ist es, eure Taille zu akzentuieren.

Die großen, schlanken Frauen haben es in der Modewelt grundsätzlich am einfachsten. Sie können weite Culottes auch mit weiten Oberteilen und ohne Taillen-Akzent tragen, sowie mit flachen Schuhen. So zeigen sich derzeit viele Fashionistas.
Kleine Frauen sind etwas eingeschränkter in ihrer Styling- Freiheit. Entweder recht kurze oder sehr lange Culottes – und zwar beides mit möglichst wenig Volumen und Bügelfalten. Der Bund dieser Hose sollte dabei taillenhoch sein, kombiniert mit einem figurnahen, eher kurzen oder – am besten – in den Bund eingesteckten Oberteil. Schlichte Looks sind in diesem Fall besser als überladene!

Frauen mit Sanduhr-Figur tragen diesen Modetrend genauso wie Glockenröcke. Das bedeutet passend dazu sollten eng geschnittene Tops oder eine in den Bund eingesteckte Bluse, sowie eine stark akzentuierte Taille getragen werden. Bei diesem Figurtyp sollten Bundfalten auf jeden Fall vermeiden werden.
Leider können Frauen mit kräftiger Körpermitte und großem Busen Culottes nur mit großer Vorsicht genießen. Wenn überhaupt dann braucht man eine sehr schmale, recht kurze Version des Hosenrocks, deren Silhouette fast einem Bleistiftrock oder einem geraden Rock entspricht.

Jeans-Schnitt 4: Chino

Ihr seid eher der faule Styling-Typ, der nicht erst groß verschiedene Kombinationen ausprobieren möchte was gut zur Hose passt? Dann ist die Chino Jeans das perfekte Kleidungsstück für euch! Denn die Chino ist der wahre Allrounder unter den Hosen und passt genauso gut ins Büro wie auf die Straße. Die Hose ist oben etwas weiter geschnitten, dadurch bietet sie auch Platz für etwas breitere Hüften, ist dann allerdings doch zu eng für Frauen mit kräftigen Beinen. Ist die Chino etwas höher und auf Taille geschnitten, kaschiert sie auch gut ein kleines Bäuchlein.

Ihr habt die Möglichkeit mal sportlich unterwegs zu sein, indem ihr zur Chino trendy Sportschuhe tragt. Oder ihr entscheidet euch für die elegante Variante mit zarten Heels. Gerade bei einer etwas weiter geschnittenen Chino Jeans, eventuell sogar mit einem tiefen Schritt, solltet man auf ein körpernahes Oberteil setzten. Bei der Varianten mit Sportschuhen kann das ein stylisches Shirt sein. Mögt ihr es lieber feminin und elegant? Dann wählt zur Chino Jeans spitze Highheels und ein Top oder eine schmal geschnittene Bluse aus fließendem Material.

Jeanstyp-Schnitt 5: Skinny

Und zu guter Letzt stellen wir euch noch die bisherige Königin der Jeansmode vor: die Skinny Jeans. Die ultraenge Röhre, eine Erfindung der frühen 80er Jahre, dominiert seit mehr als einem Jahrzehnt. Jetzt bekommt sie zwar immer mehr Konkurrenz z.B. von der wiederkehrenden Schlaghose und büßt an Mode-Dominanz ein. Doch sie bleibt auch weiterhin fester und wichtiger Bestandteil unserer aktuellen Garderobe.

Ein totaler Vorteil für alle Schuhliebhaber ist nach wie vor, dass man bei dieser Hose absolute Styling-Freiheit genießen kann. Ob grobe Boots oder schmale Pumps, Ballerinas, Sneaker Sandalen oder hohe Ankle-Boots – es geht einfach alles! Hinzu kommt, dass die Skinny-Jeans allen Frauen steht. Wichtig: Die Jeans muss eng am Bein anliegen und darf keine Wellen schlagen!
Für alle mit verhältnismäßig schmalen Beinen, die jedoch am Oberkörper über ein paar Rundungen verfügen, für den ist die Kombination aus Röhre und weiten Oberteilen (z.B. Tunika oder lange T-Shirts) ideal: Das verlängert den Oberkörper und kaschiert die Problemzonen. Ein super Trick ist es, sich zusätzlich Röhrenjeans mit elastischem Bund zuzulegen. Bis zum Bauchnabel hochgezogen halten sie den Bauch im Zaum.

Wenn man am Hintern ein wenig wegmogeln und ihn optisch verkleinern möchte, kann das durch kleine und dicht beieinander liegende Jeanstaschen am Hintern bewirkt werden! Wer den gegenteiligen Effekt erzeugen möchte, sollte nach weit auseinanderliegenden Taschen Ausschau halten. Zudem kann man einen wunderbaren „Push-Up“-Effekt bewirken, wenn man nach Hosen mit tiefliegenden Taschen Ausschau hält.

Und, welcher der Jeans-Schnitte ist euer absoluter Favorit  und welchen mögt ihr so gar nicht? Seid ihr ein Kombinierprofi oder eher der lockere Chinoträger?

Jeans-Trends im Wandel der Zeit

Wenn euch interessiert welche Schnitte in den früheren Jahrzehnten angesagt waren, erfahrt ihr in der unten stehenden Infografik. Noch mehr Wissenswertes rund um die Jeans gibt es in unserem Jeans Kaufberater.

Infografik_Fakten rund um die Jeans

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