Keine Ausrede: Joggen im Winter macht Spaß!

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| Jana W. Tags: , |
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Im Frühling strömen sie in Scharen nach draußen: Fröhliche Läufer, die in bunter Joggingkleidung mit modernster Laufausrüstung durch den Park joggen. Doch sobald die Medaille vom Oktober-Marathon die Wand ziert und die kalte Jahreszeit beginnt, verkriechen sich die Sommer-Läufer und verstauen die Laufschuhe für mehrere Monate in der hintersten Ecke im Schrank: zu kalt, zu nass, zu dunkel, zu gefährlich – die Liste der Laufausreden ist lang. Mit der passenden Kleidung und der nötigen Ausrüstung macht das Joggen im Winter wieder Spaß!

Joggen im Winter? Da läuft es vielen Sportlern nicht nur sprichwörtlich kalt den Rücken hinunter: Die Atmung wird schwer, die Lunge schmerzt, die Hände frieren ein, die Füße werden nass. Aber ist Kälte wirklich ein Grund für den Verzicht auf das Winterlauftraining? Nein! Denn die Phrase „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung“ gilt auch fürs winterliche Joggen. Was aber ziehen Läufer am besten bei Minusgraden an? Welche Ausrüstung ist sinnvoll für die eigene Sicherheit?

Die richtigen Kleider machen Leute – und schützen vor Kälte

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Jeder Laufanfänger weiß es: Im Winter kommt man mit dem leichten Sommerdress nicht wirklich weit. Daher sollten Läufer für das kalte Klima in die passende Jogging-Kleidung investieren, um das Pensum auch an kalten Tagen zu erreichen. Die wichtigsten Fragen lauten: Welche Schuhe und welche Kleidung eignen sich für den Winterlauf?

Ein ausgeprägtes Profil bei den Laufschuhen sorgt für den nötigen Halt beim Joggen im Schnee. Allerdings sollte der Läufer sich bewusst sein, dass selbst ein ausgeprägtes Grip bei gefrorenen Straßen nicht ausreichend Rutschfestigkeit garantiert. Doch nicht nur die rutschfeste Sohle macht einen guten Winterlaufschuh aus. Denn wo Schnee lauert, sind meistens Pfützen auch nicht weit. Eine wasserabweisende Beschichtung ist daher ein wichtiges Kriterium. Gleichzeitig sollte der Schuh eine hohe Atmungsaktivität aufweisen.

Gesundes Joggen im Winter

Beim winterlichen Laufsport steht die Gesundheit an erster Stelle. Daher muss auch bei der Dämpfung des Schuhs auf gute Qualität geachtet werden. Die niedrigen Temperaturen sorgen dafür, dass sich das Material verhärtet und somit die Aufprallbelastung erhöht wird. Mit einem passenden Dämpfungssystem, das dem kalten Klima Stand hält, sind die Gelenke bestens geschützt.

Mit Thermo läuft man richtig!

sporthosen-287x300Das Schlüsselwort heißt Thermo! Beim Lauftraining im Winter hält passende Kleidung gleichzeitig warm und sorgt mit atmungsaktiven Systemen für die richtige Belüftung. Bei der Laufhose eignen sich Wintertights: Lange, enganliegende Sporthosen schützen mit einem wärmeisolierenden Material vor Kälte. Sinnvoll sind außerdem windschützende Membranen und ein wasserabweisender Stoff.

Da die Beine beim Joggen sehr gut durchblutet werden, kann mit einer Laufhose grundsätzlich nicht viel falsch gemacht werden. Der Oberkörper hingegen muss mit einer wetterbeständigen Laufjacke vor der Kälte geschützt werden.

Wie bei der Wintertight muss auch die Joggingjacke aus wärmeisolierendem Material bestehen. Wichtig ist außerdem der Schnitt: Die Jacke sollte nicht zu weit ausfallen, damit die Kälte oder eisiger Wind nicht eintreten können. Zu eng darf es allerdings auch nicht sein. Eine gut sitzende körperbetonte Jacke ist die richtige Ausrüstung für das Joggen im Winter. Das Zwiebelprinzip hilft hier weiter: Ein Thermoshirt oder Funktionsunterwäsche unter der Winterlaufjacke ist die perfekte Kombination! Übrigens: Die Winterzeit ist auch die dunkelste Jahreszeit. Für die eigene Sicherheit dürfen bei der Laufkleidung ausreichend Reflektoren nicht fehlen!

Joggen im Winter: Das zusätzliche Plus

lauflampe-287x300Das Laufdress sitzt perfekt? Fehlen nur noch die kleinen Accessoires, wie Handschuhe, Mütze oder Gesichtsmaske. Denn bei tiefen Temperaturen frieren die äußeren Gliedmaßen wie Hände oder Ohren am schnellsten ein. Mit passenden Thermohandschuhen und einem wärmenden Stirnband wird dies vermieden. Eine Laufmaske oder ein Multifunktionstuch vor Mund und Nase sorgt außerdem dafür, dass die kalte Luft nicht direkt durch den Mund eingeatmet wird. So werden das bekannte Stechen in der Lunge vermieden und gleichzeitig die Nase und Wangen vor der Kälte geschützt.

Wer außerdem gerne im Dunkeln läuft, sollte sich selbst sichtbar genug machen. Dazu eignen sich einerseits Reflektoren, die bereits in der Laufkleidung integriert sind oder Reflektorbänder, die um Fußknöchel oder Oberarm gebunden werden. Doch auch der Läufer selbst sollte ausreichend sehen. Mit einer Lauflampe, die um den Kopf herum gebunden wird, steht dem Joggen im Winter außer Schnee und Eis nichts mehr im Wege.

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