Kurzgeschichte zum Facebook-Voting

Kurzgeschichte zum Facebook-Voting

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| Franzi
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Zum Kindertag am 1. Juni 2015  haben wir unsere Facebook-Fans aufgerufen,  ein selbstgemaltes Bild von den „kleinen Künstlern“  auf der GALERIA Kaufhof Fanseite zu posten. An dieser Stelle möchten wir uns für die tolle Resonanz und das Feedback bedanken. Beim Facebook-Voting gab es einen Einkaufsgutschein von GALERIA Kaufhof und eine Geschichte passend zum Gewinnerbild zu gewinnen– Herzlichen Glückwunsch, liebe Familie Reis! Da Freunde jedes Leben bereichern, haben wir dem Protagonisten, dem Bär noch ein paar Freunde an die Hand gegeben. Unsere Geschichte ist im Übrigen auch für große Kinder gedacht… Wir wünschen allen viel Spaß beim (Vor)-lesen.

Bild von Familie Reis

Bruno und die Blumen

Der kleine Bruno lag mal wieder im Gras und lies sich die Sonne auf seinen runden, flauschigen Bauch scheinen. Heute möchte er einfach mal nichts tun und es sich gut gehen lassen. So liegt er ganz gemütlich auf der Wiese, guckt in den Himmel und sieht die Wolken vorbei ziehen. Wolken die aussehen wie Schäfchen oder ein feuerspuckender Drache – Bruno erschrickt: „Puuhhh ein Drache, zum Glück gibt es sowas nicht bei ihm im Wünschwald“, denkt sich Bruno. Der Wünschwald ist Brunos zuhause, hier lebt er mit seiner Mama Brunhilde, Papa Bert und seiner kleinen Schwester Bella. Bruno lebt gerne hier, er spielt oft mit seiner Freundin Hannah Hase und manchmal ist auch Lenni das Eichhörnchen dabei. Eigentlich wollte Hannah auch noch auf die große Wiese, neben dem Wünschwald kommen. So wartet Bruno und döst noch ein bisschen in der Sonne. Der süße Duft der Blumen und die warme Luft, lassen Bruno ganz vergessen, dass er eigentlich noch sein Zimmer aufräumen sollte… Bruno öffnet die Augen und blickt über die weite grüne Wiese. Mhhhh, Hannah ist immer noch nicht aufgetaucht. Wo bleibt sie denn? Sie waren doch zum Spielen verabredet!

Wo ist Hannah?

Ganz aufgeregt kam Lenni durch den Wald, zu Bruno auf die Wiese gehüpft. „Brunoooo, Brunooo!“, schrie Lenni und plopp, purzelte er vor Aufregung vom Baum. Bruno brummte: „ Was ist den los, Lenni? Geht es dir nicht gut?“ „Doch, doch aber Hannah ist seit heute Morgen verschwunden“, sagte Lenni besorgt. Bruno und Lenni machten sich auf den Weg, durch den Wald, um Hannah zu suchen. Doch Hannah war nirgends zu finden. Ganz erschöpft kehren beide auf die Wiese zurück. Bruno machte sich Gedanken: „Hoffentlich gibt es wirklich keine feuerspeienden Drachen?!“ Plötzlich hörten beide ein leises Gemurmel. Bruno und Lenni schauten sich fragend an: „Hallo?“, sagte Bruno, „ist hier jemand?“. „Wer spricht denn da?“, entgegnete Lenni.

Lenni hüpfte ganz wild auf der Wiese herum und blieb plötzlich bei ganz wunderbaren roten Blumen stehen. Die Blumen sind wundervoll, er hat  lange nichts so Schönes gesehen. Die Blütenblätter sind knallrot und fast so weich wie Brunos Fell. In der Mitte sind sie so gelb, wie die Sonne und ihr Duft ist unvergleichlich frisch und süß. So ähnlich riecht es immer, wenn Mama Bär Brunos Lieblingshonigkekse bäckt. Lecker! „Bruno, komm schnell her!“, rief Lenni. Bruno rannte auf das rote Blumenfeld zu und war ganz entzückt von dem süßen Duft. „Gibt es hier etwa meine Lieblingshonigkekse?“, brummte Bruno.

Können Blumen sprechen?

Da, es grummelt wieder! „Hallo“, ertönte es mit leiser Stimme. Bruno und Lenni trauten ihren Ohren kaum – Die Blumen können tatsächlich sprechen! „Hallo, he ihr beiden“, sprach die Blume. „Haahaahallooo?!“, erwiderte Bruno mit ängstlicher Stimme. „Habt keine Angst, wir sind Wunschblumen und möchten euch gerne helfen eure Freundin Hannah zu finden“, so die Blume. „Das ist toll“, schrie Bruno, „aber wie kannst du uns helfen?“. Die Blume antwortete: „Pflücke mich einfach und spreche deinen Wunsch aus, dann werde ich euch zu eurer Freundin führen.“ Okay, dachte sich Bruno, pflückte die Blume und sagte: „Bitte liebe Blume, bringe uns zu unserer Freundin Hannah.“ „Pooff-puuff“, die Blume fing an zu glitzern und wurde ganz groß und leuchtete. „Na, dann kommt mit mir mit“, sprach die Blume. Bruno und Lenni liefen der Blume hinterher, immer schneller wurden sie. Ganz außer Atem kamen die Beiden an einem kleinen Fluss an und siehe da, wer liegt da auf einem selbstgebauten Floss und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen? Na, Hannah natürlich! „Das darf doch nicht wahr sein“, brummt Bruno.

Juhu-Hannah ist wieder da!

„Mensch, wir haben uns Sorgen gemacht“, piepst Lenni. Hannah gähnt erstmal und streckt sich, bevor sie verstohlen die Augen öffnet. „Oh, hallo ihr Lieben. Wie die Zeit vergeht.“, sagte sie frech. „Aber wie habt ihr mich gefunden?“, fragte Hannah. „Na, die Blume hat uns den Weg gezeigt“, sagte Bruno. „Welche Blume?“, erwiderte Hannah erstaunt. „Na die da!“ und zeigte auf eine grüne Stelle im Gras. Die Blume war verschwunden, sie lag nicht mehr dort wo Bruno sie hingelegt hatte. Verwundert blicken sich Bär und Eichhörnchen an. Eben war sie doch noch da? Hannah lachte und meinte: „ Ihr habt doch auch geträumt!“ Das konnten beide nicht auf sich sitzen lassen. „Doch, komm wir zeigen dir das Blumenfeld. Es ist wunderschön mit Blumen, die nach Honig duften“, sagte Bruno. Zu dritt liefen sie durch den Wald auf die andere Seite. Angekommen an der großen, grünen Wiese, machten Bruno und Lenni weite Augen. Wo waren den die Blumen hin? Kein Blumenfeld mehr zu sehen. Einzig der süßliche Honigduft lag noch in der Luft. Hannah musste wieder lachen und gluckste: „Wisst ihr was ich an euch so mag? Dass ihr so kleine Träumer seid!“ Bruno und Lenni konnten nur mit den Schultern zucken. Hauptsache sie sind zusammen, denn Freunde sind etwas Wunderbares! So tollen sie vergnügt auf der Wiese herum – und bis heute weiß nur Mama Bär, dass die Blumen immer nur dann auftauchen, wenn man sich ganz feste etwas wünscht.

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