Mein Filmtipp: Das kleine Gespenst

Mein Filmtipp: Das kleine Gespenst

Dir gefällt dieser Artikel00
| gastblogger
Dir gefällt der Beitrag? Dann teile ihn mit Freunden, Familie und Bekannten! Mit dem Klick auf den Social Media Button wirst du zu dem jeweiligen Netzwerk weitergeleitet und gestattest die Datenübermittlung an die Betreiber der sozialen Netzwerke.

Seit Urzeiten haust auf Burg Eulenstein ein kleines Nachtgespenst. Tagsüber schlummert es auf dem Dachboden in seiner schweren, eisenbeschlagenen Truhe, Punkt Mitternacht erwacht es und macht seinen nächtlichen Rundgang. Seit Ewigkeiten träumt das kleine Gespenst davon, die Welt bei Tageslicht zu sehen. Doch auch sein bester Freund, der Uhu Schuhu, weiß keinen Rat.

Als das kleine Gespenst eines Tages zum zwölften Schlage der Rathausuhr erwacht, ist es ungewöhnlich hell. Ausgelassen geistert das Gespenst drauflos. Doch als der erste grelle Sonnenstrahl das Nachtgeschöpf trifft, wird es schlagartig tiefschwarz. Damit es wieder ein Nachtgespenst werden und zurück zur Burg Eulenstein kann, braucht das kleine Wesen die Hilfe von den Schulkindern Karl, Marie und Hannes, die eine halsbrecherische Aktion starten…

Wer kennt die Geschichte nicht? Das fantasievolle Abenteuer des kleinen Gespenstes stand bestimmt nicht nur im Bücherregal meines Kinderzimmers. Abend für Abend saßen meine Schwester und ich gespannt auf dem Bett und lauschten ehrfürchtig den Erzählungen über das schneeweiße Gespenst, welches plötzlich pechschwarz wurde.

Nun erscheint der Kinderbuchklassiker „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler endlich als Realfilmadaption im Kino. Die unverwechselbare Lebendigkeit des kleinen Gespenstes, die urige Burg Eulenstein sowie liebevoll gestaltete Filmszenen machen den Streifen zu einem Muss für alle Kinderfilm-Liebhaber. Regisseur Alain Gsponer verrät, dass die größte Herausforderung während den Dreharbeiten das Nicht-Vorhandensein des Hauptdarstellers gewesen sei. Ein digitales Gespenst erst am Ende des Filmes zu integrieren erfordere enorm viel Fantasie und Zeit für alle Beteiligten.

Alle, die das Kinderbuch genauso gerne mögen wie ich, sollten sich den liebevoll animierten Kinofilm auf keinen Fall entgehen lassen. „Das kleine Gespenst“ ist der perfekte Film für einen verregneten, grauen Sonntag mit der ganzen Familie.

Kommentar(e) verbergen

Kommentar(e) anzeigen

Schreibe einen Kommentar