Moleskine – Notizbuch mit Geschichte

Moleskine – Notizbuch mit Geschichte

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Gedanken notieren, Skizzen festhalten und Geschichten einen Raum geben – das geht am besten mit einem Notizbuch, das man immer bei sich hat. Das wir rausholen können, wenn wir Momentaufnahmen festhalten wollen oder einfach eine Denkstütze für Listen, Adressen und vieles mehr benötigen. Mein absoluter Favorit: Moleskine-Bücher.

MoleskineWas mich an diesen kleinen schwarzen Büchern so fasziniert? In erster Linie die schlichte Eleganz. Unaufdringlich in Schwarz und Creme gehalten und mit einem kleinen Gummiband zu schließen. Das Aquarellpapier, das von einem spezialisierten Hersteller aus Frankreich geliefert wird, ist in schwarzen, beschichteten Karton gehüllt, mit abgerundeten Ecken und einem Leseband versehen und besitzt am Buchende die typische Moleskine-Falttasche.

Das Buch der intellektuellen Avantgarde

Doch nicht nur in seinem Aussehen ist es ein bewährtes Unikat. Wesentlich interessanter ist die Geschichte hinter dem kleinen schwarzen Buch. Denn nicht umsonst gilt es als das Notizbuch der Intellektuellen. Moleskine-Liebhaber (damals noch nicht als „Moleskine“ bekannt) waren zum Beispiel die Künstler Vicent van Gogh und Pablo Picasso. Aber auch Ernest Hemingway hat sich damals in einem schwarzen Notizbuch seine Gedanken und Ideen notiert – vielleicht sogar zu meiner Lieblingsgeschichte „Old Man at the Bridge“…

So reicht die Geschichte des kleinen schwarzen Buches mehr als 100 Jahre zurück. Damals wurde es in einer kleinen, französischen Buchhandlung produziert und in den Buchläden des 19. Jahrhunderts von internationalen Avantgardisten gekauft und geliebt. Im Jahr 1997 hat sich ein Mailänder Verlag des praktischen Büchleins angenommen und es unter dem Namen Moleskine wieder aufleben lassen.

Doch wofür steht eigentlich der Name Moleskine?

Das schwarze Notizbuch wurde durch die Beschreibungen der Bücher, die der britische moleskine2Schriftsteller Bruce Chatwin auf seinen Reisen nutzte, ergänzt. In einer von Chatwins fiktiven Geschichten ist „Moleskine“ der Spitzname eines Schreibwarenhändlers. Dieser produziert ebenfalls Notizbücher. Nach dessen Tod fällt im Buch der Satz: „Le vrai Moleskine n’est plus“ – „Das wahre Moleskine gibt es nicht mehr“. Der Mailänder Verlag, der die Bücher in einer Auflage von 5000 Stück produzieren ließ, trug „Moleskine“ als Markenname ein – seitdem sind die beliebten Büchlein unter diesem Namen bekannt. Heute werden sie in 95 Ländern in 22.000 Geschäften vertrieben, u.a. bei GALERIA Kaufhof.

Neben den heißgeliebten Notizbüchern gehören zum Sortiment auch Kalender, Skizzenbücher und Folianten. Und für die Reisebegeisterten unter euch gibt es spezielle Reise-Journale. Diese sind im vorderen Teil mit Checklisten, Kalendern und Infos zu Zeitzonen und Klimabedingungen ausgestattet. Im hinteren Teil ist genügend Platz für Fotos, Notizen und andere Erinnerungen.

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