Obstkuchen für den Spätsommer

Obstkuchen für den Spätsommer

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Auch wenn es mir zum Herbstbeginn immer etwas schwer um’s Herz wird, eigentlich gehört der Herbst doch zu meinen Lieblingsjahreszeiten! Die Tage werden wieder länger und die Nächte kühler, der Wind wird etwas frischer, das Sonnenlicht noch etwas gelber und die Luft riecht klar.

Genau die richtige Zeit, um zu backen! Während es den Sommer über viel zu heiß war und wir lieber Eis statt Kuchen geschlemmt haben, bekommen wir so langsam wieder Lust auf ein Stückchen Obstkuchen und einer Tasse Kaffee. Und wenn man Glück hat, kann man ein Stück frisch gebackenen Kuchen draußen in der goldenen Herbstsonne genießen. So lässt sich der Abschied vom Sommer doch sehr gut ertragen, findet ihr nicht auch? Ich habe euch meine Lieblingsrezepte für fruchtige Spätsommer- Obstkuchen mitgebracht, um euch den Abschied vom Sommer etwas zu versüßen.

Für mich gehört zum Spätsommer ein Kuchenklassiker unbedingt dazu: Pflaumenkuchen vom Blech. Ich habe das bewährte Rezept unserer Großmütter ein bißchen verfeinert. Zu den Pflaumen gesellen sich saftige Brombeeren und in die Streusel kommt noch etwas Mohn. Eine tolle Abwechslung!

Genauso wenig darf ein Apfelkuchen fehlen! Jetzt wird es Zeit für frische knackige Äpfel aus der Region. Den ganzen Sommer über haben sie Sonne getankt, aber auch genug Wasser abbekommen um nun reif und süß geerntet zu werden. Ich liebe es, einfach in einen knackigen Apfel zu beißen. Genauso gerne koche und backe ich aber auch mit Äpfeln. Die Möglichkeiten, aus Äpfeln in der Küche etwas Leckeres zu zaubern, sind schlicht unendlich. Ich habe mich für eine feine französische Apfeltarte mit einer süßen Marzipancreme entschieden.

Mein Tipp für den Spätsommer: sucht euch euer Lieblings-Kuchenrezept aus und legt in der Küche los. Während der Duft von frisch gebackenem Kuchen in eure Nase steigt macht ihr euch fertig für einen langen Spaziergang. Verbringt Zeit draußen, genießt die warmen Tage und die Sonne. Und wenn ihr nach Hause kommt, wartet ein frisch gebackener Obstkuchen auf euch. Besser kann man die letzten Sommertage nicht verbringen.

Eure Denise von Foodlovin’

Versunkener Birnenkuchen

Ich verrate euch das Rezept für einen meiner absoluten Lieblingskuchen. Jeden Herbst gehört mein versunkener Birnenkuchen einfach dazu. Seit über 10 Jahren backe ich diesen Kuchen und er schmeckt mir immer noch fantastisch. Saftige Birnen, ein lockerer buttriger Teig und kleine Schokostückchen passen einfach perfekt zusammen. Ein bißchen Aprikosenmarmelade sorgt für den letzten Schliff und extra schönen Glanz.

©foodlovin' -obstkuchen - birnen-schoko-kuchen

1 kg kleine Birnen
1 Zitrone
125 g Butter
100 g Zucker
1/2 TL Zimt
3 Eier
60 g Mehl
60 g Semmelbrösel
100 g gemahlene Mandeln
1 1/2 TL Backpulver
100 g backfeste Schokotropfen
3 EL brauner Zucker
4 EL Aprikosenmarmelade ohne Stücke
50 g Zartbitterkuvertüre

Den Ofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (24 cm Durchmesser) mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Hälften gut mit Zitronensaft einreiben, damit sie sich nicht braun färben.

Butter, Zucker, Zimt und Zitronenschale mit dem Handrührgerät in einer Rührschüssel cremig schlagen. Die Eier trennen und das Eigelb nach und nach in die Buttermasse rühren. Mehl, Semmelbrösel, Mandeln und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen. Die Mehlmischung portionsweise unter den Teig rühren. Dann das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig ziehen. Zum Schluss die Schokotropfen unterrühren.

Den Teig in die Springform füllen. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten darauf setzen und etwas in den Teig hineindrücken. Den Kuchen mit braunem Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun und die Birnen weich sind. Die Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf erhitzen und den warmen Kuchen damit bestreichen. Auskühlen lassen. Dann die Kuvertüre schmelzen und in einem Gittermuster auf dem Kuchen verteilen.

Apfel-Marzipantarte

Es gibt unzählige Apfelkuchenrezepte. Ich zeige euch eine elegante Tarte, die auch wunderbar als Dessert zu einem Menü passt. Die Äpfel werden auf einem knusprigen Mandel-Mürbeteig und einer süßen Marzipancreme gebettet. Wer mag, reicht noch ein bißchen selbst gemachte Vanillesauce zu der Tarte – ganz besonders fein und einfach unwiderstehlich!

©foodlovin' - Obstkuchen - franzoesische-apfeltarte-marzipan

Für den Mürbeteig:
125 g Mehl
125 g gemahlene Mandeln
40 g Zucker
125 g kalte Butter
1 Ei

Für den Belag:
200 g Marzipan
100 ml Sahne
2 EL Amaretto
2 Eier
40 g Zucker
750 g Äpfel
1 Zitrone

Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Zucker in eine Schüssel geben. Die Butter in kleinen Stücken dazu geben und mit den Händen oder den Knethaken zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Das Ei dazugeben und weiter kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Zu einer Kugel formen und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Marzipanfüllung das Marzipan klein würfen und mit der Sahne, dem Amaretto und dem Zucker in einen Topf geben. Unter Rühren erwärmen, bis das Marzipan sich aufgelöst hat. Beiseite stellen und leicht auskühlen lassen, dann die Eier unterrühren. Die Füllung kühl stellen.

Den Ofen auf 180 °C (Ober und Unterhitze) vorheizen. Eine längliche Tarteform (12 x 35 cm) einfetten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (etwas größer als die Tarteform). In die Form legen und am Rand festdrücken. Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten vorbacken. Währenddessen die Äpfel waschen und in dünne Scheiben hobeln. Die Scheiben halbieren und mit Zitronensaft beträufeln. Die Marzipanfüllung auf den Mürbeteig geben und die Tarte nochmals 10 Minuten backen. Dann die Apfelscheiben darauf legen und ein letzten Mal für 10 – 15 Minuten in den Ofen schieben, bis die Äpfel weich sind und die Tartefüllung fest geworden ist.

Vor dem Servieren auskühlen lassen und auf Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Zwetschgen-Brombeerkuchen mit Mohnstreuseln

Pflaumenkuchen vom Blech ist ein Kuchen-Klassiker, den schon unsere Oma gebacken hat. Das Rezept peppen wir aber ein wenig auf. Zu den Pflaumen gesellen sich saftige Brombeeren, darüber kommen knusprige Mohnstreusel. Traut euch und probiert den Obstkuchen-Klassiker mal auf neue Weise. Noch warm, mit einem Löffel frisch geschlagener Sahne schmeckt er einfach unwiderstehlich!

©foodlovin' - obstkuchen - pflaumenkuchen-vom-blech

Für den Hefeteig:
250 ml Milch
30 g Hefe
100 g Zucker
500 g Mehl
2 Eier
½ TL Salz
100 g weiche Butter

Für den Belag:
1 kg Zwetschgen
200 g Brombeeren
250 g Mehl
50 g geriebener Mohn
125 g Zucker
125 g kalte Butter
Etwas Butter zum Beträufeln

Für den Hefeteig die Milch erwärmen, aber nicht kochen. Die Hefe in der warmen Milch auflösen, und 2 EL Zucker unterrühren. Etwa 10 Minuten stehen lassen.

Das Mehl, den restlichen Zucker, das Salz, die Eier und die weiche Butter in eine große Rührschüssel geben. Die  Hefemilch dazugeben und alles mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. An einem warmen Ort zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Währenddessen die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Die Brombeeren waschen und trocken tupfen. Aus dem restlichen Mehl, Mohn, Zucker und der Butter Streusel kneten.

Den Hefeteig mit den Händen nochmal gut durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 20 x 40 cm groß und 2 – 3 cm dick ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Die Zwetschgen und Brombeeren auf dem Teig verteilen. Mit geschmolzener Butter beträufeln, mit den Streuseln bestreuen und nochmals ca. 15 Min. gehen lassen. Dann im vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen, bis der Hefeteig knusprig ist. Mit frisch geschlagener Sahne servieren.

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