Slackline und Co.: Outdoor-Sportarten für den Sommer

Slackline und Co.: Outdoor-Sportarten für den Sommer

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Der Sommer ist die beste Jahreszeit für: Eis essen, Sonnen baden, am See entspannen. Aber der Sommer lockt auch jedes Jahr sowohl Sportmuffel als auch Bewegungsjunkies nach draußen. Denn die warme Jahreszeit ist bestens geeignet für sportliche Aktivitäten. Ob Slackline, Bouldern oder Wasserski: Hier sind meine sechs liebsten Outdoor-Sportarten für den Sommer.

Normalerweise quäle ich mich an kalten und verregneten Tagen ins Fitnessstudio und schwinge mich an die Geräte, nur um ein bisschen Bewegung zu bekommen. Im Sommer sieht das aber ganz anders aus. Die warmen Tage schreien förmlich nach sportlichen Outdoor-Aktivitäten. Doch was kann man abgesehen von Schwimmen und Wandern eigentlich noch so unternehmen?

Slacklinen: Seiltanz im Park

Slackline bedeutet Spannung pur. Im wahrsten Sinne des Wortes. Bei dieser Sportart spannt Ihr ein Gurtband zwischen zwei Bäume im Park und versucht euch als Seiltänzer. Was ziemlich einfach aussieht, ist in Wahrheit ein Kunststück, das einem viel Körperbeherrschung abverlangt. Nicht nur ein guter Gleichgewichtssinn ist von Nöten. Slacklinen ist ein Zusammenspiel von Balance und Konzentration. Denn der Gurt ist nicht wie bei einem Seiltänzer straff gespannt, sondern biegt sich unter der Last des Sportlers nach unten und schwingt mit jeder Bewegung auf und ab. So gilt es mit jedem Move die Bewegung der Slackline auszugleichen.

Das Gute daran: Auch wenn es anfangs aussichtslos erscheint, auch nur zwei Schritte auf der Slackline gehen zu können, so hat man nach einigen Versuchen doch schon etwas Übung und kann sich galant von Baum zu Baum bewegen. Alle Muskeln des Körpers werden angespannt, um die Balance zu halten. Das perfekte Sommer-Workout mit Freunden beim Picknick.

Trekking SchuheBouldern: Hoch hinaus an der bunten Wand

Wer sich lieber hoch hinaus anstatt von Baum zu Baum bewegen möchte, der ist beim Bouldern genau richtig. Das Klettern ohne Sicherung ist in den letzten Jahren ein richtiger Trend geworden. Kein Wunder, sorgt es doch für den besonderen Adrenalinkick und für schnelle Erfolgserlebnisse. Das Gute am Bouldern: Man braucht keine langen Einweisungen oder Anfängerkurse mitzumachen, da auf Seil und Sicherung verzichtet wird. Mit den passenden Kletterschuhen kann man einfach loslegen und die farblich gekennzeichneten Strecken klettern.

Viele Kletterhallen haben einen Outdoor-Bereich für Boulderer, sodass unter der Sonne nach Herzenslust geklettert werden kann. Auch in der Natur gibt es mittlerweile viele ausgezeichnete Boulderstrecken, zum Beispiel der Wald von Fontainebleau, der als ältestes Bouldergebiet der Welt gilt. Aber Achtung: Sturzmatte nicht vergessen! Dann ist Bouldern die spannendste Sommer-Sportart mit Nervenkitzel.

Wasserski: Alpine Kunst im BadeseeBadeanzug

Für die Wasserratten unter uns, die im See nicht nur schwimmen möchten, empfehle ich eine Runde Wasserski in der nächsten Wasserskianlage. Wasserski ist für den Anfänger eine körperliche Herausforderung. Denn hier wird man wahrhaftig ins kalte Wasser geworfen. Eine Art Skilift zieht den Sportler über das Wasser. Der Start ist hierbei am schwierigsten, denn mit einem plötzlichen Ruck wird man von einem Steg aus ins Wasser gezogen. Nicht selten passiert es, dass der Sportler ohne seine Wasserski ins Wasser fliegt. Hierbei gilt: Es ist noch kein Wasserskimeister vom Himmel gefallen.

Inlineskaten: 200 Jahre alte Sporttradition

Rollschuhe gibt es schon seit dem 18. Jahrhundert. Und noch heute zählen Inlineskates zu den beliebtesten Outdoor-Sportaktivitäten im Sommer. Sie sind schnell anzuziehen und man kann direkt von Zuhause aus starten. Daher nutzen viele die rollenden Schuhe auch als ständiges Fortbewegungsmittel. Es gibt mittlerweile zahlreiche ausgezeichnete Inlinestrecken, denn nicht jede Straße ist für diese Sportart auch geeignet. Sucht euch am besten eine nicht befahrene und gut asphaltierte Strecke, etwa an einem Fluss entlang.

Speed BadmintonSpeed Badminton: Federball bei Wind und Wetter

Jeder kennt Federball. Und auch die meisten wissen, was Badminton ist. Speed Badminton ist wie Badminton, nur ohne Netz und sehr schnell. Die Regeln sind sehr einfach:  man muss einfach den Federball, den sogenannten Speeder, zurückschlagen. Dadurch, dass kein Netz und keine Begrenzung erforderlich sind, kann man Speed Badminton im Park oder am Strand spielen. Das Gute: Der Speeder ist gegenüber den normalen Federbällen viel schwerer und meistens auch im Dunkeln oder im Dämmerlicht noch zu erkennen. Speed Badminton ist die perfekte Outdoor-Sportart für gemütliche Grillabende im Park.

Stand Up Paddeling: Vom Fischerkanu zum Surfbrett

Stand Up PaddleEine weitere Wassersportart für den Sommer ist Stand Up Paddeling, kurz SUP. SUP wird auch häufig Stehpaddeln genannt und genau das ist es auch: Man steht auf einem Surfbrett und paddelt auf einem See oder im Meer herum. Ursprünglich geht das SUP auf die Fischer in den Gewässern vor Tahiti zurück, die stehend in ihren Kanus auf den nächsten Fang warteten. Heute kann man auf vielen Flüssen und Seen stehend paddeln. Auch diese Sportart verlangt dem Sportler ähnlich wie beim Slacklinen viel Körperbeherrschung ab. Man muss lernen, das Gleichgewicht zu halten, sich gleichzeitig aber mit den Paddeln so zu bewegen, dass man von A nach B kommt. Eine entspannte Wassersportart mit viel Muskel- und Gleichgewichtstraining.

Eure Jana

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