Trendig an die frische Luft: Standup Paddle & Co.

Trendig an die frische Luft: Standup Paddle & Co.

Dir gefällt dieser Artikel00
| gastblogger Tags: , , |
Dir gefällt der Beitrag? Dann teile ihn mit Freunden, Familie und Bekannten! Mit dem Klick auf den Social Media Button wirst du zu dem jeweiligen Netzwerk weitergeleitet und gestattest die Datenübermittlung an die Betreiber der sozialen Netzwerke.

Wie oft wart ihr diese Woche schon draußen? Die nächste Portion Frischluft lässt sich hervorragend mit neuen Erfahrungen, schönen Eindrücken oder auch einer kräftigen Dosis Adrenalin verbinden! Lasst euch auf neue Ideen bringen: Hier findet ihr coole, frische Trends für Outdoor Aktivitäten, die ihr sicher noch nicht alle ausprobiert habt.

Kennt ihr irgendwen, der noch nicht laufen geht? Running ist seit einigen Jahren der Trendsport schlechthin. Wir wollen euch das also nicht als neuen Trend verkaufen. Was aber noch nicht jeder für sich entdeckt hat, ist das Laufen auf abseitigen, wilden Wegen. Trailrunning macht aus Jogging ein vielseitiges Landschaftserlebnis, das auch läuferisch nochmal neue Akzente setzt.

Schon auf einer Strecke zwischen zehn und fünfzehn Kilometern lassen sich toll die wilden und unerforschten Ecken der näheren Umgebung auskundschaften. Das hat auch den Vorteil, dass ihr euch nicht mit dem Rest der gefühlt zehntausend Läufer plus Radfahrer und Hundebesitzer die beliebten Park-Magistralen teilen müsst.

Im Urlaub erkundet ihr beim Trailrunning zu Fuß sonnige Inseln oder nordische Wälder. Auf weiten Strecken über Berg und Tal liegt euch die Welt zu Füßen. Und auch der Trainingseffekt profitiert vom vielfältigen Profil der Wege, die über Stock und Stein und auf unebenen Wegen bergauf und bergab führen. So entwickelt ihr einen vielseitigen, natürlichen und stabilen Laufstil.

Wichtig sind dabei die richtigen Schuhe. Trailrunningschuhe sind weniger stark gedämpft, weil euch keine Asphaltstrecken erwarten. Dafür bietet das ausgeprägte Profil Halt und Traktion auf Erde, Kies und Sand.

Slackline: Der Balanceakt im Stadtpark

Powerslide_SlacklineAls nächstes folgt Easy Going: Dieser Trend lässt sich perfekt mit dem Grillen im Park verbinden. Das einzige, was ihr braucht, sind zwei Bäume. Für den Anfang etwa fünf bis zehn Meter voneinander entfernt. Und eine Slackline.

Wer mit dem Begriff noch nichts anfangen kann, hat sie sicherlich trotzdem schonmal gesehen. Mitterweile gehören die schmalen, straff gespannten Bänder zum typischen Sommerbild in jedem größeren Park. Das Balancieren auf der Slackline ist die etwas entschärfte Version der bekannten Zirkusnummer mit dem Akrobaten, der über das Seil läuft. Die Slackline ist je nach Ausführung einige Zentimeter breit und bietet dadurch mehr Auflagefläche für den Fuß, als ein Seil. Zu einem Set gehört auch eine Schlinge mit einer „Ratsche“ – der Spannvorrichtung – womit das Band innerhalb von fünf Minuten montiert ist.

Das Balancieren erfordert Konzentration und Körperbeherrschung. Es ist ein Riesenspaß für große und kleine Nachwuchsartisten. Und während ihr versucht, die Füße unter dem Schwerpunkt zu halten und euch Schritt für Schritt vorwärts tastet, trainiert ihr mehr, als nur das Gleichgewicht. Körperkontrolle, Entspannung, Atmung, gerade Haltung, viele sportliche Aspekte entwickelt die Slackline spielerisch und intensiv.

Wenn ihr es dann ein paar Mal von einem Baum zu nächsten geschafft habt, könnt ihr mit einfachen Tricks weiter machen: Setzen und wieder aufstehen oder eine elegante Drehung in der Mitte sind schon alles andere als banal. Das Schöne daran: Wenn es zu anstrengend wird, ist die Decke auf der Liegewiese nur drei Schritte entfernt.

Übers Wasser laufen mit dem Standup Paddle

Standup-PaddleHabt ihr letzten Sommer am See auch mal den Eindruck gehabt, das dort jemand mit einem Stock in der Hand übers Wasser geht? Wahrscheinlich war das kein Messias, sondern ein Wassersportler auf dem Standup-Paddle-Board. Stehpaddeln oder Standup Paddle Boarding ist ein junger und sehr entspannter Outdoor Trend. Ihr steht dabei auf einem Brett, das einem breiten Surfboard nicht unähnlich ist. Zur Fortbewegung ohne Wellen und Strömung dient ein langes Stechpaddel.

Es ist wirklich ein sehr cooles Gefühl, so entspannt stehend übers Wasser zu gleiten. Standup Paddling verschafft euch überraschende Einblicke und macht es möglich, mit leichtem Gerät die Welt aus der Wasservogel-Perspektive zu entdecken. Und der Spaziergang über Seen und Flüsse ist zugleich ein intensives Workout.

Wem das nicht reicht, der fährt raus auf den See und macht in der Mitte auf dem breiten Brett seine tägliche Yogasession. Ja, auch das Standup Paddle-Board gehört zu den Sportgeräten, die sich überraschend gut mit Yoga kombinieren lassen. Die Wirkung des Sonnengrußes wird auch für Fortgeschrittene intensiviert, wenn sie in der Kriegerposition das Gleichgewicht halten müssen, um nicht vom sanft schaukelnden Brett zu kippen. Die angenehme Erfrischung gibt es danach auch gleich inklusive.

Outdoor-Trend zum abheben: Kitelandboarding

Der letzte Outdoor-Activity-Trend ist viel zu spannend, um einen einfachen Namen zu tragen. Kitelandboarding heißt deswegen auch Landkiteboarding oder Flyboarding. Egal wie ihr es nennt: Hauptsache, es ist ein großer Mattendrachen und das All-Terrain-Board mit dabei. Mit einer Ausrüstung, die sich die Sportler vom Kitesurfing und Kitesnowboarding abgeschaut haben, lässt sich nämlich auch prima über eine mehr oder weniger eben Fläche ziehen. Vorausgesetzt, ihr habt große Rollen unter den Füßen.

Mit dem All-Terrain-Board und dem großen Sport-Kite ist dieser Activity-Trend ziemlich ausrüstungsintensiv. Es lohnt sich daher, die Sache erstmal mit Leihausrüstung auszuprobieren. Auch deshalb, weil der Kite bei entsprechender Windstärke eine unerwartete Kraft entwickeln kann. Zusammen mit der Leihausrüstung ist eine fachkundige Anleitung für Anfänger dringend zu empfehlen.

Dann macht die Sache auch schnell enormen Spaß. Mit den großen Rollen läuft das Board auch über unebene Flächen, während ihr vom Kite kraftvoll nach vorn und nach oben gezogen werdet. Flyboarding ist nicht übertrieben. Aus Sprüngen werden bei erfahrenen Kitern schnell kurze Flugeinlagen. Das sorgt für heftige Adrenalinschübe.

Vorraussetzung ist neben dem richtigen Wind auch ein passender Spielplatz. Die großen Kites erlauben Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h! Große Flächen ohne Hindernisse wie Häuser, Bäume, Zäune oder Spaziergänger mit Hund sind für das Kitelandboarding unverzichtbar. Klasse geht das auch an einem breiten, harten Sandstrand, wenn ihr mal Lust auf eine Alternative zum Kitesurfing habt.

Kommentar(e) verbergen

Kommentar(e) anzeigen

Schreibe einen Kommentar