Der große Pfannen-Guide

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Neben Töpfen sind Pfannen so ziemlich das Essenziellste, was man in der Küche braucht, um ein leckeres Gericht zuzubereiten. Egal, ob es sich um ein saftig angebratenes Stück Fleisch handelt, leckere Bratkartoffeln oder eine süße Kleinigkeit wie köstliche Pfannkuchen – die passende Pfanne darf hierbei nicht fehlen. Welche Pfannenarten es gibt und welche sich für was am besten eignet, erfahrt Ihr hier.

Welche Pfannen gibt es eigentlich? Und brauche ich für was?

Zunächst einmal unterscheidet man zwischen beschichteten von unbeschichteten Pfannen. Diese werden dann jeweils noch aus verschiedenen Materialien hergestellt. Denn nicht jedes Gericht sollte in der gleichen Pfanne zubereitet werden. Jedes Modell bietet mit seiner Bauart unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Beschichtete Pfannen

Edelstahl-PfanneBei beschichteten Pfannen stechen zwei sehr beliebte Modelle heraus: Die Teflon- und die Keramik-Pfanne. Bereits der Name der Antihaftbeschichtung verrät, was ihre Aufgabe ist: Sie sorgt dafür, dass die Lebensmittel beim Zubereiten nicht am Boden kleben bleiben und dadurch Schaden nehmen.

Teflon-Pfanne

Teflon-Pfannen sind meist beschichtete Aluguss-Pfannen und werden auch als PTFE-Pfannen bezeichnet. Dabei steht PFTE für Polytetrafluorethylen und ist nichts anderes als die Zusammensetzung der Antihaftbeschichtung. Die Beschichtung der Pfanne hat den großen Vorteil, dass sich Lebensmittel hierin ohne viel Fett anbraten lassen. Dies ist gerade bei der Zubereitung panierter Dinge von Vorteil. Auch Pfannkuchen, Rührei und Bratkartoffeln gelingen im Handumdrehen, ohne großes „Ankleben“. Außerdem lassen sich Teflon-Pfannen mühelos reinigen. Allerdings solltet Ihr darauf achten, immer einen weichen Schwamm und niemals Stahlwolle zu benutzen.

Keramikpfanne

Keramik-Pfanne

Eine weitere beliebte Variante ist die Keramik-Pfanne. Die außergewöhnliche Beschichtung begeistert Hobbyköche immer wieder aufs Neue. Auch sie bietet den angenehmen Komfort, dass Gemüse & Co. nicht so leicht anbrennen. Außerdem biete sie eine hohe Kratzfestigkeit. Und selbst bei ständiger Nutzung hat sie eine enorme Langlebigkeit. Ein weiterer Vorteil: Sie ist extrem hitzebeständig. Auch bei Temperaturen über 400 Grad Celsius macht sie nicht schlapp. Außerdem kann sie problemlos auch in den Ofen geschoben werden (hier allerdings auf das Material des Griffs achten).

Unbeschichtete Pfannen

Neben den praktischen Antihaft-Pfannen gibt es auch Modelle ohne Beschichtung. Sie haben einen unschlagbaren Vorteil: Das Anbraten ist weitaus aromatischer als in einer Teflon- oder Kermik-Pfanne. Allerdings ist das Braten hierin auch etwas anspruchsvoller. Was Ihr beachten müsst und welche Arten es gibt, erfahrt Ihr hier:

Pfannen aus Edelstahl

Unbeschichtete Edestahl-Pfannen eigenen sich besonders gut zum scharfen Anbraten bei hohen Temperaturen. Wichtig hierbei ist, dass die Pfanne im Boden einen Kupfer- oder Aluminium-Anteil besitzt, da sich Edelstahl alleine nicht schnell genug erhitzt. Bei einer unbeschichteten Edelstahl-Pfanne ist es wichtig, dass Ihr sie erst erhitzt und dann das Fett dazugebt. Erst wenn das Öl heiß ist, solltet Ihr das Bratgut hineingeben. Auch hier solltet ihr bei der Reinigung auf sanfte Scheuermilch zurückgreifen und auf kratzende Stahlwolle verzichten.

Pfannen aus Gusseisen

Gusspfanne Le CreusetPfannen aus Gusseisen zeichnen sich im ersten Moment durch ihre Schwere aus. Doch genau diese Tatsache, dass die komplette Pfannen aus einem Guss aus Eisen ist, führt dazu, dass Wärme und Hitze optimal gespeichert werden. Außerdem verteilt sie sich besonders gleichmäßig. Im Gusseisen entsteht darüberhinaus eine Patina. Diese sorgt beim Braten für einen intensiven Geschmack. Hobbyköche und auch Profis verwenden sie auch gerne zum Schmoren. Daher sollte man gerade beim Zubereiten von Fleisch eher zur Gusspfanne greifen.

Kupferpfanne

Hochwertige Kupferpfannen bestehen meist aus ca. 80% Kupfer und sind daher der Ferrari unter den Pfannen. Dieses Metall hat die beste Wärmeleitfähigkeit. Das führt dazu, dass mit relativ wenig Energie schnell eine starke Hitze erzeugt werden kann. Schnelles Anbraten gelingt in einer Kupferpfanne daher ohne Probleme. Eine Kupferpfanne eignet sich z.B. wunderbar zum Falmbieren. Allerdings benötigt diese Pfanne auch ein intensives Pflegeprogramm. Daher sollte sie nach Verwendung gründlich gereinigt und anschließend poliert werden.

Pfannen für Induktion

Mittlerweile eigenen sich fast alle Pfannen auch für den Induktionsherd. Dennoch solltet Ihr beim Kauf immer auf das Etikett achten und nur Pfannen, die ausdrücklich gekennzeichnet sind, auf einem Induktionsherd nutzen.

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