Prickelnde Champagner-Kunst auf der Art Cologne

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Im April öffnete in Köln die große Kunstmesse Art Cologne zum 48. Mal ihre Türen und zog mit 200 ausstellenden Galerien Kunstliebhaber aus aller Welt an den Rhein.

Moet Hennessys Prestige-Champagner Dom Pérignon kooperiert seit der Vintage 2000 (dem Jahrgangswein im Jahr 2000) mit verschiedenen Künstlern und nahm die Kunstmesse als Anlass, um zu einem „Limited Edition Dinner“ einzuladen. Da durfte Goldstück natürlich nicht fehlen. Wir haben uns für euch unter die Gäste gemischt.
Als Location hatte man das Kölner Traditionshotel Exelsior Ernst gewählt, in dem ich, obwohl ich schon seit vielen Jahren in Köln lebe, bisher noch nie gewesen bin. Es liegt direkt neben dem Dom und ist eines der wenigen Gebäude, die in dieser Gegend nach dem Krieg noch halbwegs erhalten waren. So versprüht es auch heute noch den Charme eines Luxushotels aus der Zeit der Palast- und Grandhotels.
Nach einem Aperitif im Wintergarten verwöhnte uns Küchenchef Tobias Koch mit kulinarischen Besonderheiten, zu denen Kräuterrührei im Seeigel, bretonischer Hummer, pochierter Steinbutt, Rinderfilet und Champagner-Macarons gehörten. Das schmeckte wunderbar.
Unter der Anleitung des französischen Önologen Vincent Chaperon, der eigens aus Reims angereist war, wurden die Vintages 1996, 2000, 2003 und 2004 sowie die Rosé Vintages 2003 und 2000 verkostet. Er erklärte uns die Einflüsse, die vor allem das Wetter auf die einzelnen Jahrgänge nimmt. So ist der Jahrgang 2003 zum Beispiel einer der außergewöhnlichsten Jahrgänge überhaupt Einem außergewöhnlich kaltem Monat April, in dem ein dreitägiger Frost die Ernte bereits zu ¾ zerstörte, folgte der heißeste Monat August seit Jahrzehnten, der den Trauben ein Extra an Reife und Intensität verlieh. Die relativ kleine Ernte brachte Weine und Champagner hervor, die über viele Jahre herausstechen werden. Grundsätzlich ist es für die Önologen von Dom Pérignon jedes Mal wieder eine neue Entscheidung, in welchem Anteil sie die roten Pinot Noir und  weißen Chardonnay Trauben vergären, die die Basis der Dom Pérignon Cuvées bilden. Die Franzosen sprechen hier von einer „Table blanche“, einer weißen Tafel, die mit jeder Ernte neu beschrieben wird.
Ich trinke zwar gerne Wein und Champagner und kenne mich auch mittlerweile ganz gut mit den verschiedenen Weingütern aus, aber ich bin weit davon entfernt eine Weinexpertin zu sein. So war mir nicht bewusst, dass Dom Pérignon ausschließlich als Vintage, also als Jahrgangs-Champagner, auf den Markt kommt. Anders als ein herkömmlicher Champagner, der eine Reifezeit von mindestens 15 Monaten haben muss, werden die Dom Pérignon Vintages erst nach sieben Jahren präsentiert. Gefällt das Ergebnis der jeweiligen Jahresernte nicht, so gibt es in diesem Jahr eben keinen Dom Pérignon – so wie zum Beispiel im Jahr 2001 . Es handelt sich also um wirklich ganz erlesene Champagner, für deren limitierte Editionen die Maison Dom Pérignon seit einigen Jahren mit verschiedenen Künstlern kooperiert. Dazu werden die Flaschen mit besonderen Etiketten und speziell angefertigten Verpackungen, für die der Künstler Pate steht, versehen.

Den Auftakt machte für die Vintage 2000 eine Kooperation mit dem verstorbenen Andy Warhol.Es folgten der amerikanische Künstler Jeff Koons und der geniale Allrounder David Lynch, um nur einige der kreativen Geister zu nennen

Nach sechs verschiedenen Vintages, die im Rahmen des fünfgängien Menüs als Begleitweine ausgeschenkt wurden, kann ich sagen, dass ich Marylin Monroe durchaus verstehen kann: sie war dafür bekannt, ausschließlich Dom Pérignon zu trinken. Dom Pérignon ist ein absolutes Luxusprodukt: man schmeckt schon beim ersten Schluck, dass es sich hier um etwas ganz besonderes handelt – und das gilt für jede Sorte.

 

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