Querstreifen machen dick?

Querstreifen machen dick?

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„Querstreifen machen dick“ – diese Mode-Regel kennt nun beinahe jede Frau. Doch trifft sie auch wirklich zu? Vielmehr geht es bei der Wahl von gestreiften Kleidungsstücken um die Passform und die Breite der Streifen. Auch diese Saison sind gestreifte Outfits aus unseren Kleiderschränken nicht wegzudenken – neben dem klassischen Ringel-Shirt und dem Pullover im Marine-Look gibt es nun auch Blazer, Hosen, Mäntel und Kleider in vertikaler, horizontaler oder auch diagonaler Streifen-Optik. Bei GALERIA Kaufhof finden Sie die angesagten Streifen-Looks im Onlineshop auf GALERIA-Kaufhof.de im Bereich „Damenmode“. Doch wie können wir die Streifenmode für unsere jeweilige Figur einsetzen?

Querstreifen machen dick? Vielmehr machen Längsstreifen schlank. Das ist zumindest wissenschaftlich bewiesen: Man nennt dieses Phänomen die Horizontal-Vertikal-Täuschung. Denn der Mensch überschätzt vertikale Linien, er hält sie stets für länger als sie eigentlich sind. Längsstreifen lassen ihren Träger also auch länger erscheinen und strecken optisch, was die Proportionen des Körpers positiv beeinflusst – wir wirken schlanker.

Im Umkehrschluss heißt das allerdings nicht, dass Querstreifen auch wirklich immer dick machen. Hierzu gibt es jedenfalls keine eindeutigen Studien. Generell gilt: Streifen ziehen im Allgemeinen die Aufmerksamkeit auf sich – man sollte sich also vor dem Kauf gestreifter Mode Gedanken machen, welches Körperteil man betonen möchte.

Unser Auge empfindet Querstreifen als angenehm, vor allem wenn sie zwischen 1,5 und 4 Zentimetern breit und regelmäßig angeordnet sind – Designer wie Jean Paul Gaultier oder Sonia Rykiel beweisen uns mit ihren Kollektionen jedes Jahr aufs Neue, wie toll Gestreiftes in den aktuellen Schnitten und Farben aussieht. Letztlich hängt es vom Zuschnitt, den Farben und der Streifenbreite ab, ob Längs- oder Querstreifen den Körper strecken oder verbreitern.

Daher können auch etwas fülligere Menschen trendige Ringelpullover anziehen. Vor allem auf dunklem Grund oder Ton-in-Ton tragen dünne Querstreifen wenig bis gar nicht auf. Extrem breite Streifen – fast schon flächige Streifen – teilen ein Kleidungsstück zum Beispiel auch in verschiedene Partien auf und können so von Problemzonen ablenken. An fülligeren Körperstellen sollte Frau aber eher feine horizontale Streifen tragen. Darüber eignen sich am besten Blazer, Jacken und Westen in Unifarben – dazu noch Ketten und Schals, die die Querstreifen mit horizontalen Linien durchbrechen. Das gilt vor allem für Frauen mit Y-Figuren (breiterem Oberkörper) und O-Figuren. Ein Rock mit Blockstreifen setzt dagegen ein schönes Gegengewicht am Unterkörper.

Für schlankere Körperregionen eignen sich dann auch breitere Streifen: Zum Beispiel könnte man mit ruhigen, waagrechten Streifen auf eine schlanke Taille aufmerksam machen. Ein gekonnter Farbakzent – zum Beispiel in Form eines andersfarbigen Streifens – setzt einen zusätzlichen Hingucker an der richtigen Stelle. Wer sich optisch einen etwas breiteren Oberkörper machen möchte (A-Figur und H-Figur), liegt mit breiten horizontalen Streifen im Schulterbereich richtig.

Je kontrastreicher und breiter die Streifen, umso dominanter wirken sie auch. Vor allem zwei starke, gleichbreite Streifenmuster mit unterschiedlicher Laufrichtung ziehen die komplette Aufmerksamkeit auf sich. Zierliche und kleine Frauen aber auch Frauen mit hellen Hauttypen haben mit solchen Mustern zu kämpfen. Um die Spannung hier etwas heraus zu nehmen, sollte man unterschiedliche Blockstreifen-Muster mit einfarbigen Flächen kombinieren.

Generell gilt: Oberteile mit Querstreifen sollten eine ausreichende Länge haben, damit sie einen Bauchansatz geschickt umspielen können. Außerdem sollten die Shirts nicht zu eng sitzen – das lenkt den Blick am meisten auf die Problemzonen. Röcke und Kleider sollten zudem in ihrer Länge an der schmalsten Stelle Ihres Beines enden – das macht sie optisch schlanker. Außerdem wirken große Frauen mit breiten, horizontalen Streifen kleiner. Kleine Frauen können dagegen eher mit Längsstreifen Oberkörper und/oder Beine verlängern und insgesamt etwas größer erscheinen.

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