Raus ins Grüne: Sport an der frischen Luft

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An die frische Luft gehen ist laut meiner Oma das Wundermittel gegen eigentlich alle Wehwehchen: ob Kopfschmerzen, Müdigkeit oder einfach schlechte Laune, eine frische Brise um die Nase löst laut Oma jedes Problem im Nu auf. Und so ganz Unrecht hat sie damit ja nicht. Nach den langen Bürotagen, die die meisten von uns unter der Woche hinter sich bringen, kann ein bisschen Abwechslung gar nicht schaden. Aber was tun, draußen im Grünen? Spazieren gehen? Oder joggen? Ich wüsste, dass ich ohne Plan nach etwa 10 Minuten wieder gemütlich auf der heimischen Couch liegen würde.

Zum Glück gibt es mittlerweile etliche Angebote für sportliche Aktivitäten im Freien. Für jeden Fitnesstyp und für alle Bedürfnisse gibt es etwas Passendes. Vor allem Großstädter können aus einem breiten Angebot wählen – hier sprießen die Vereine, die Outdoor-Sport anbieten, nur so aus dem Boden. Einige davon möchte ich euch heute gerne vorstellen.

Zuerst aber zu den Dingen, die ihr dringend benötigt, bevor das Sportprogramm startet. Funktionskleidung ist vor allem beim Sporteln an der frischen Luft ein enormer Vorteil. Wieso? Die Stoffe sind atmungsaktiv und leiten Feuchtigkeit nach außen ab – so bannen sie die Erkältungsgefahr und eure Haut bleibt weitestgehend trocken. Außerdem isolieren die Kleidungsstücke gut und schützen so bei Wind und Wetter. Ein weiterer Vorteil ist das Gewicht. Durch die speziellen Stoffe ist die Trainingskleidung nicht nur funktional, sondern auch besonders leicht. Also legt euch am besten ein paar Tights und die passenden Oberteile zu. Zudem werden häufig eine Yogamatte oder kleine Hanteln benötigt. Was genau ihr an zusätzlichen Utensilien braucht, verrät der Veranstalter natürlich vorab. Zusammen mit einem Handtuch und der Wasserflasche habt ihr die Sporttasche schnell gepackt. Bevor wir zu den einzelnen Trainingsprogrammen kommen, noch ein paar Worte der Motivation. Sport im Grünen ist gut! Statt der stickigen Luft im Fitnessstudio kann man hier die frische Brise einatmen. Ergebnisse sind mehr Energie und eine positive Einstellung zum Sport. Also los!

Neben dem Klassiker des Outdoor-Sports, dem Joggen, gibt es noch jede Menge weiterer Möglichkeiten sich draußen fit zu halten. Im Sommer ist vor allem Beachvolleyball eine tolle Alternative. In den meisten Städten gibt es angeschlossen an Fitnessstudios oder auch Freibäder einen Beachplatz, auf dem der Ball über das Netz geschlagen werden kann. Wasserski ist eine weitere top Sportmöglichkeit für die heiße Jahreszeit – Abkühlung inbegriffen. In Langenfeld gibt es zum Beispiel eine Anlage, auf der man sowohl Wasserski als auch Wakeboarden ausprobieren kann.

Wer Gleichgesinnte sucht, kann sich einem der vielen Outdoor Bootcamps anschließen, die es mittlerweile in fast jeder deutschen Stadt gibt. Das hört sich jetzt erstmal schlimmer an als es wirklich ist. Bei dem Wort Bootcamp muss ich unweigerlich an Männer in Tarnkleidung denken, die sich durch den Schlamm robben, während der Drill Sergeant ihnen Beine macht. Aber auch in diesem Fall ist in Wirklichkeit selten etwas so, wie es in Hollywood-Filmen dargestellt wird. Bei den Bootcamps von denen wir sprechen gibt es weder Schlamm, noch Schikane oder Gebrüll. Versprochen!

In Gruppen von ca. zwölf Personen wird gemeinsam draußen trainiert. Die Treffen finden in öffentlichen Parks der einzelnen Städte statt. Da meist keine Fitnessgeräte benötigt werden, kann das Training eigentlich überall stattfinden. Die Methoden, die zum Beispiel das Original Bootcamp aus Köln nutzt, bringen auch die Stars unserer Nationalmannschaft oder der NBA in Form. Ich finde das klingt ziemlich vielversprechend. Dabei braucht man keine Angst haben das Pensum nicht zu schaffen. Die Trainer, die die ganze Zeit dabei sind und das Training überwachen (übrigens ein eindeutiger Vorteil im Vergleich zum Fitnessstudio) zeigen, wie man die Übungen an sein Fitnessniveau anpassen kann. Übrigens gibt es das Original Bootcamp auch in vielen anderen deutschen Städten.

Bei „Stadtsport München“ gibt es individuelle Trainingsstunden mit Personal Trainer, die genau auf eure Bedürfnisse zugeschnitten werden – je nachdem ob ihr abnehmen, mehr Muskeln aufbauen oder einfach etwas fitter werden möchtet.

Besonders toll ist, dass es auch Outdoor Programme gibt, die sich auf Mütter spezialisiert haben. „Lauf Mama! Lauf!“ bietet Outdoor-Fitness für Mamas an und wird in vielen verschiedenen Städten angeboten. Ähnlich zum Bootcamp gibt es eine Art Zirkelkreis, den die Teilnehmerinnen durchlaufen müssen. Dabei werden vor allem in den Ausdauerphasen auch Kind und Kinderwagen mit eingebunden. Neben dem Fitnessaspekt eine wirklich tolle Möglichkeit, um neue Kontakte zu anderen Müttern und Kindern zu knüpfen.

Also: Programm raussuchen, Tasche packen und ab nach draußen!

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