Silberschmuck: Das begehrte Edelmetall im Porträt

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Silber gehört neben Gold zu den beliebtesten und am häufigsten verarbeiteten Edelmetallen der Welt.

Kunstvoll gearbeitete Preziosen aus dem weiß glänzenden Metall finden sich in jeder wohlsortierten Geschmeide-Sammlung.

Aber wusstet Ihr schon, wofür der Begriff „Sterling“ steht und was die eingravierten Nummern auf eurem liebsten Silberschmuck zu bedeuten haben?

Erfahrt jetzt – im ersten Teil dieser neuen Serie über die beliebtesten Schmuck-Materialien – alles Wissenswerte über dieses wunderbare Edelmetall im ausführlichen Porträt!

Silberschmuck: Vielseitig einsetzbar und begehrt

Ob Ring, Kettenanhänger oder Armreif – Silber begeistert seit Jahrhunderten in unterschiedlichsten Formen Frauen und Männer gleichermaßen. Der Name dieses legendären Edelmetalls stammt aus dem altnordischen Sprachraum und bedeutet passend zum charakteristischen kühlen Silber-Schimmer in etwa „licht“ oder „weiß“.

Feiner Silberschmuck im Galeria Kaufhof Online Shop Während das Edelmetall viele Jahrhunderte primär für Schmuckstücke und Münzen verarbeitet wurde, findet es mittlerweile in einer großen Vielzahl unterschiedlichster Bereiche Anwendung.

So ist es heutzutage aufgrund seiner einzigartig hohen elektrischen und thermischen Leitfähigkeit für die Elektronikindustrie ein unersetzlicher Rohstoff, der beispielsweise bei der Herstellung von Handys oder Computern eine große Rolle spielt.

Tatsächlich wird über die Hälfte der jährlichen Silberproduktion mittlerweile für industrielle Zwecke verwertet. Ein weiterer Zweig, für den das Edelmetall eine zentrale Rolle spielt, ist die Medizin. Dank seiner bakterienabtötenden Wirkung werden feine chirurgische Instrumente häufig aus dem kühl funkelnden Metall gefertigt.

Nichtsdestotrotz entfaltet der legendäre Rohstoff in Schmuckform bis heute natürlich seine schönste Wirkung. Dabei ist Silberschmuck nicht nur aus ästhetischer Hinsicht eine gute Wahl. Da das Edelmetall zu den knappsten Rohstoffen der Welt gehört, ist die Investition in silberne Schmuckstücke definitiv lohnenswert.

Der Grund: Der Silber-Preis ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen und gewinnt ständig an Wert. Kunstvoll gearbeitete Silber-Schätze lohnen sich also gleich doppelt. Ich selbst begründe neu hinzukommende, silberne Kostbarkeiten in jedem Fall immer gerne damit, eine langfristig, gute Investition zu tätigen. Das macht Silberschmuck auch gleich zu einem nicht nur schönem, sondern auch noch sinnvollem Weihnachtsgeschenk. 😉

Silber in Schmuck-Form

Glänzender Silberschmuck passt mit seinem mystisch kühlen Schimmer zu jedem Look und schenkt jedem Outfit das gewisse Etwas. Ich selbst verlasse nur selten ohne einen feinen Ring oder feminine Silber-Ohrringe das Haus. Der Reinheitsgrad von Silberschmuck wird als sogenannte „Feinheit“ angegeben. Diese Feinheit findet sich in Form der bekannten eingravierten Nummern – auch als Feinheitsstempel bekannt –  auf euren silberne Schmuckstücken.

Feiner Silberschmuck im Galeria Kaufhof Online ShopDa das von Natur aus sehr weiche Silber bei der Verarbeitung mit anderen Metallen gemischt wird, um es härter und widerstandsfähiger zu machen, finden sich in euren silberne Preziosen neben reinem Silber immer noch Anteile anderer Rohstoffe.

Diese Material-Mischungen bezeichnet man auch als Legierung.

Wie hoch diese Anteile sind könnt Ihr an den eingravierten Nummern ablesen. Dabei gilt: Jedes Schmuckstück verfügt über 1000 Anteile.

Wenn Ihr die häufig gesehene Nummer 925 auf einem eurer Schätze findet bedeutet dies, dass von diesen 1000 Anteilen 925 aus reinem Silber bestehen und die restlichen 75 aus einem anderen Rohstoff. Die Nummer 925 findet sich dabei tatsächlich besonders häufig, weil sie das bekannte „Sterling Silber“ beschreibt. Sterling ist eine Silber-Legierung, bei der das Edelmetall mit Kupfer gemischt wird. Der Name dieser Legierung stammt vom britischen Pfund Sterling. Die frühen englischen Silberpennies, die sogenannten „Sterlinge“ wurden lange aus dieser Silber-Legierung gefertigt.

Weitere häufige Feinheitszahlen sind die 935, 835 und 800 – je höher der Silber-Anteil, desto hochwertiger das Schmuckstück. Falls Ihr, wie ich, ein Faible für antiken Schmuck habt, lohnt es sich übrigens Folgendes zu wissen: Auf sehr alten silbernen Preziosen finden sich heute nicht mehr gängige Feinheitsstempel zwischen 8 und 15. Bei diesen veralteten Feinheitsangaben wurden Silberstücke in nur 16 Anteile aufgeteilt. Ein antikes Stück, das eine eingravierte 8 ziert, besteht also zu genau 50 % aus reinem Silber.

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