Der Sporttrend mit den Stöcken: Fit dank Nordic Walking

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Das Phänomen des Walkens kennen wir mittlerweile aus fast jedem Park. Meist sind es kleine Frauengrüppchen, die mit ihren Stöcken durch die Grünflächen ziehen und sich dabei ganz wunderbar unterhalten. Aber was steckt eigentlich hinter dem Trend? Und macht uns das Laufen wirklich fit?

Diese Fragen können wir ganz klar mit „Ja!“ beantworten. Wichtig dabei ist nur, dass Ihr einen Plan habt und nicht einfach draufloslauft. Nur mit der richtigen Technik und einem Konzept tut Ihr Eurer Fitness wirklich etwas Gutes. Ihr solltet die Sportart dabei ernst nehmen und das Training nicht zur Plauderstunde mit der besten Freundin werden lassen. Dafür nutzen wir lieber die schönen Sonntags-Spaziergänge!

Grundsätzlich gilt, wie bei fast allen Sportarten, dass man es langsam angehen sollte. Plant die Walking-Einheiten lieber regelmäßig und dafür etwas kürzer ein, als Euch einmal die Woche völlig auszupowern und zu überanstrengen. Immer im Blick haben solltet Ihr Eure Pulsfrequenz, die am besten mit Hilfe einer entsprechenden Pulsuhr gemessen wird.

Zu Beginn eignen sich vor allem gerade Strecken, um mit dem Walking zu beginnen. Schon nach einigen Trainingseinheiten werdet Ihr merken, wie Eure Ausdauer sich verbessert. Dann kann auch die Geschwindigkeit und das Terrain angepasst werden. Mehr Abwechslung und Änderungen der Steigung, also mal bergauf, mal bergab, bringen Spaß und fordern Euch immer wieder aufs Neue.

Unversichtbar sind die richtigen Schuhe

Aber was braucht es nun, um mit dem Walking zu starten? Das Wichtigste ist ein passender Schuh, der auf Eure individuellen Bewegungen angepasst ist. Lauft ihr zum Beispiel nach innen, gleicht ein Schuh mit einer besonderen Verstärkung diese kleine Fehlstellung aus. Um den richtigen Schuh für eure Bedürfnisse zu finden, empfiehlt sich eine Laufanalyse machen zu lassen. Auch Blasen und Gelenkschmerzen können so am besten verhindert werden.

Für die richtige Kleidung empfehlen sich wasserabweisende und atmungsaktive Materialien, die schnell trocknen. Mit dieser Funktionskleidung seid Ihr für alle Wetterlagen gewappnet.

Ob es nun Laufstöcke braucht oder nicht, könnt Ihr ganz alleine entscheiden. Was den Unterschied ausmacht? Lauft Ihr mit Stöcken nennt sich die Sportart Nordic Walking, die durch den Einsatz der Stöcke ein effektives Ganzkörpertraining ist – entscheidet Ihr Euch auf die Stöcke zu verzichten betreibt Ihr Power Walking.

Beim Nordic Walking werden die Stöcke dicht am Körper geführt, die Arme sind angewinkelt und werden bewusst entgegengesetzt zum Bein bewegt – also wird der linke Arm vorgeschoben, wenn sich das rechte Bein nach vorn bewegt. Den Stock vor dem Körper schräg aufsetzen und dann wieder nach hinten führen. Bei korrekter Anwendung trainiert Ihr so auch noch den Rücken und die Bauchmuskulatur mit. Für den Anfang solltet Ihr mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche von etwa 30 Minuten einplanen.

trendsport walking_04Wem der Umgang mit den Stöcken zu schwierig oder zu lästig ist, der kann diese einfach weglassen und sich dem Power Walking widmen. Bei dieser Version des Walkings ist der Armschwung stärker als bei der Nordic Walking Variante mit Stöcken. Die Arme werden im 90 Grad Winkel gebeugt und beim Gehen von weit hinten bis nach vorne vors Gesicht geschwungen. Um den Puls nach oben zu treiben und einen Trainingseffekt zu erreichen, empfiehlt es sich beim Power Walking vor allem bergauf zu gehen. Manschetten mit Gewichten, die an Armen und Beinen befestigt werden können sowie gesteigerte Geschwindigkeit können den Schwierigkeitsgrad zusätzlich erhöhen.

Das Beste daran ist aber, dass Ihr die ganze Zeit an der frischen Luft seid und die Natur genießen könnt.

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