Sporttrends: Warum die Kniebeuge wieder hip ist

Sporttrends: Warum die Kniebeuge wieder hip ist

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| Jana W. Tags: , |
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Neues Jahr, neuer Sport: Alljährlich verändern sich die Trends in der Sport- und Fitnessbranche. Wer heute noch zum Zumba geht oder im Fitnessstudio Gewichte stemmt, hat eindeutig den Trend verpasst. Erfahrt hier, warum Kniebeuge, Situps und Co. wieder voll im Rennen sind und was es eigentlich mit Bodyweight, EMS und Wearables auf sich hat!

Es ist gar nicht lange her, da waren die sozialen Netzwerke überschwemmt mit Videos von flotten Zumbatänzern. Doch dieser Trend kann schon lange nicht mehr als solcher bezeichnet werden. Im Jahr 2016 haben neue Sport- und Fitnessarten den Markt überrollt. Die Überraschung: jeglicher Schnickschnack ist überflüssig. Die Devise: Mit seinem eigenen Gewicht kann man am meisten erreichen.

Das eigene Körpergewicht nutzen

Der wohl am meisten genutzte Sporttrend in diesem Jahr ist die Übung mit dem eigenen Körper. Wer braucht schon ein Fitnessgerät, für das man monatlich Gebühren zahlen muss, wenn man mit seinem eigenen Gewicht arbeiten kann? Niemand. Und genau deswegen sind Kniebeugen, Situps und Liegestütze wieder so modern und beliebt. Allerdings heißen die Übungen heute nicht mehr so. Stattdessen hat man ihnen coole Namen wie Squats, Push-Ups, Dips oder Plank gegeben und fasst das Training mit dem eigenen Körper unter dem Namen „Bodyweight Training“ zusammen.

Auch der Slogan „Strong is the new skinny“ kommt in Hashtag-Form momentan oft bei Instagram vor. Mit Hanteln für Zuhause kann man seine Arme trainieren, ohne direkt in einen Bodybuilder-Modus zu verfallen. Der Vorteil: Man spart Geld, Zeit und kann nebenbei sogar seine Lieblingsserie im Fernsehen verfolgen. Na wenn das mal nicht ein berechtigter Trend ist!

Wearables für Glücksmomente

Fitness TrackerAuch im Trend sind in diesem Jahr alle möglichen Fitnesstracker. Das Smartphone, ein Fitnesstracker-Armband oder auch mit Sensoren ausgestattete Funktionskleidung sind absolut angesagt. Diese sogenannten „Wearable Sport“-Gimmicks sind der ideale Begleiter für das individuelle Training. Und sie motivieren: Denn sie zeichnen genau auf, wie viele Kalorien man bei welcher Bewegung verbrannt hat – perfekt geeignet, um sich für den Schokoladenverzehr am Abend zu rechtfertigen. Studien haben sogar erwiesen, dass es glücklich macht, wenn man sieht, wie viele Kalorien man verbrannt hat. Ein Fitness-Zubehör für Glücksgefühle, ein super Trend!

Joggen, Sprinten, Joggen, Sprinten

1552676Langweiliges Joggen im Park ist übrigens auch Schnee von gestern. Heute nennt man das HIIT, kurz für High-Intensity Intervall Training. Dabei joggt man nicht nur im gemütlichen Tempo einmal um den Teich im Stadtgarten. Vielmehr läuft man kurze Intervalle. Man startet mit einem lockeren Lauf von fünf Minuten, sprintet dann für eine halbe Minute und läuft dann wieder entspannt fünf Minuten weiter. Das wiederholt man so lange, bis man
den Teich ein paar Mal umrundet hat. Das Coole hier dran: Schon 30 Minuten reichen aus, um sich völlig auszupowern. Und wem das alles zu eintönig und ungesellig ist, der gönnt sich einfach einen Personal Trainer, der in diesem Jahr besonders gefragt ist.

Gedrillt im Park

Gedrillt statt gegrillt: Im Park sieht man immer wieder vermehrt kleine Gruppen, die Fitnessübungen gemeinsam absolvieren. Das sogenannte Bootcamp ist zum absoluten Trend geworden. Ein Drill Instructor gibt Anweisungen und man absolviert seine Übungen an verschiedenen Stationen. Positiver Nebeneffekt: Man ist die ganze Zeit an der frischen Luft und hat auch bei schlechtem Wetter keine Ausrede. Für ein Bootcamp kann man meistens eine 10er-Karten erwerben, sodass man sich seine Zeit frei einteilen kann.

Yoga zum Entspannen

Yoga matteEs gibt aber auch einen Klassiker, der von der Bestenliste der Sportarten nicht zu verdrängen ist: Yoga in all seinen Formen. Yoga ist schon seit vielen Jahren eine beliebte Sportart. Mittlerweile gibt es nicht nur die klassischen Yoga-Stunden, es haben sich viele Sonderformen entwickelt: Power Yoga, Bikram, Ashtanga, Vinyasa und so weiter. Das Schöne am Yoga: Es dient nicht nur der körperlichen Ertüchtigung, sondern auch der geistigen. Eine Yoga-Stunde trägt wunderbar zur Entspannung bei.

Muskeln aus der Steckdose

Sie sprießen wie die Pilze aus dem Boden: Sportstudios, in denen man per Stromschlag Muskeln aufbauen kann. Das Ganze nennt sich dann Elektrische Muskelstimulation, kurz EMS. Kleine Stromimpulse werden in den Muskel abgegeben. Allein das reicht jedoch noch nicht, um einen schlanken Bauch zu bekommen. Wie bei allen Sporttrends ist die Mischung entscheidend: Regelmäßiger Ausdauersport, Kraftübungen zum Muskelaufbau und eine gesunde Ernährung sind das A und O für ein Rundum-Wohlgefühl.

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