9 Dinge, die Du über Strumpfhosen wissen solltest

9 Dinge, die Du über Strumpfhosen wissen solltest

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| Jana W. Tags: , |
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Das 15. Jahrhundert war der Startpunkt für die Strumpfhosen. Waren die halterlosen Kniestrümpfe damals nur Männern vorbehalten, sind sie spätestens seit den 60er Jahren ein Kleidungsstück, das keiner Frau mehr fehlen darf. Ob Nylon, Strick oder Netz: Neun wichtige Punkte über die Strumpfhose!

1. Wie halten Strumpfhosen länger?

Kaum hat man die feine Nylonstrumpfhose angezogen, schon hat man eine Laufmasche. Strumpfhosen können länger halten, als man denkt: Je feiner die Strumpfhose, umso empfindlicher ist sie. Beim Anziehen solltet Ihr darauf achten, dass Ihr keine rissigen Fersen oder Fingernägel habt. Waschen solltet Ihr die halterlosen Strümpfe am besten per Hand. Übrigens: Ein alter Tipp aus Omis Haushalt lautet: Die Nylonstrumpfhose vor dem ersten Mal tragen ins Gefrierfach legen.

2. Wenn doch mal eine Laufmasche drin ist, wie kann man diese flicken?

Eine raue Tischkante, zu nah an der Gartenhecke vorbeigegangen oder doch der zu lange Fingernagel: Eine Laufmasche ist schnell entstanden. Es gibt aber einen Trick, die Strumpfhose doch noch zu retten. Dafür pinselt Ihr über die Laufmasche mit durchsichtigen Nagellack. Dies gelingt aber nur, wenn die Laufmasche „frisch“ ist und sich noch nicht das ganze Bein herunter gefressen hat. Die Technik aus den Anfängen der Feinstrumpfhose nennt man übrigens Repassieren. Das ist allerdings sehr aufwändig, da man jede verlorene Masche wieder zurückhäkeln muss.

3. Wie wäscht man eine Strumpfhose?

Beim Waschen kommt es auf die Strumpfhose an. Feinstrumpfhosen, zum Beispiel von Falke, können in der Waschmaschine bei 30 Grad nach jedem Tragen gewaschen werden. Es empfehlen sich ein Wäschenetz und der niedrigste Schleudergang. Ein vorheriges Einweichen sollte vermieden werden. Verwendet am besten flüssige Feinwaschmittel und kein Pulver, da sich dieses nicht so gut dosieren lässt. Nach dem Waschen sollten die Strumpfhosen weder ausgewrungen noch im Trockner getrocknet werden.

4. Was bedeutet DEN bei Strumpfhosen?

Jede Strumpfhose hat eine Bezeichnung: DEN. Die Abkürzung DEN bedeutet: Gewicht des Garns pro 9000 Meter in Gramm. Je höher der DEN-Wert ist, umso schwerer ist das Garn, umso dichter ist das Maschenbild der Strumpfhose. Die meisten Strümpfe starten bei 10 DEN und sind sehr dünn und für den Sommer geeignet. Ab 40 DEN werden die Maschen so dicht, dass die Strumpfhose blickdicht ist. Alles, was über 70 DEN geht sind blickdichte Baumwollstrumpfhosen oder Strickstrumpfhosen für den Winter. Übrigens gibt es auch Strumpfhosen mit Stützklassen, der anhand des Fersendrucks bestimmt wird. Es gibt vier verschiedene Klassen, von gering stützend (Klasse 1) bis stark stützend mit vorbeugender Wirkung ähnlich wie bei Kompressionsstrümpfen (Klasse 4).

5. Welche Strumpfhose macht schlank?

Grundsätzlich gilt: Matt macht schlank. Auf glänzende Stoffe solltet Ihr verzichten, wenn Ihr schlankere Beine erzielen wollt. Auch auf den Farbton kommt es an. Schlank machen Ton-in-Ton-Styles, also eine schwarze Strumpfhose zu schwarzen Schuhen. Übrigens sorgen schwarze Strumpfhosen eher für einen schlanken Look als Nude-farbene Exemplare. Sogenannte Body-Shape-Strumpfhosen kaschieren optimal kleine Problemzonen an Oberschenkel oder Po. Und auch mit den richtigen Mustern kann frau das Beste aus ihren Beinen herausholen: Bei nicht sehr dünnen oder langen Beinen können dezent dunkel gemusterte Strumpfhosen Wunder bewirken. So zum Beispiel eine Strumpfhose mit kleinen Punkten oder mit dezenter Netzoptik. Verzichten solltet Ihr auf auffällige Netzmuster und Streifen. Diese Muster lassen das Bein stämmiger erscheinen.

6. Welche Strumpfhosengröße habe ich?

Oft steht Frau vorm Strumpfhosenregal: S, M oder doch lieber L? Wie finde ich die richtige Größe für meine Strumpfhose? Die angegebene Größe orientiert sich an der Länge der Strumpfhose, nicht aber an der Breite. Die passende Größe findet man nur durch Austesten. Denn die verschiedenen Hersteller verwenden auch unterschiedliche Größenangaben. Im Zweifel sollte man immer eine Größe größer nehmen, allerdings sollte die Strumpfhose am Bein nicht zu locker sitzen. Achtet beim Kauf darauf, dass ausreichend Elastan verarbeitet ist. Das gibt ein wenig mehr Spielraum. Wie testet man, ob die Größe stimmt? Zieht am Oberschenkel vorsichtig ein bisschen am Stoff. Fünf bis sechs Zentimeter sollte man die Strumpfhose von der Haut wegziehen können. Zehn Zentimeter sind zu viel, zwei Zentimeter sind zu wenig.

7. Wie rum zieht man Strumpfhosen an?

Wie oft fragt man sich bei einer Strumpfhose: Wo ist denn jetzt eigentlich vorne? Das ist bei einer Feinstrumpfhose nicht gekennzeichnet. Oft artet es in Raten aus, wenn kein Schildchen am Bund eingearbeitet ist. Ein Hinweis gibt der Zwickel im Schritt der Strumpfhose. Dort, wo zwei Nähte vernäht sind, ist der hintere Teil der Strumpfhose. Bei manchen Strumpfhosen ist eine Ferse bereits eingearbeitet. Diese muss nach hinten zeigen. Bei vielen Strumpfhosen ist es aber auch egal, wie rum man sie anzieht.

8. Wie bewahrt man Strumpfhosen am besten auf?

Vor allem Feinstrümpfe sollten nicht wahllos im Kleiderschrank aufbewahrt werden. Die einfachste Möglichkeit ist, die Strumpfhosen in einem Plastikbeutel zu verpacken und sie so zu schützen. Praktisch sind übrigens alte Pappkartons, in denen Christbaumkugeln einzeln verpackt waren. Dort könnt Ihr eure Strumpfhosen einfach in jedes einzelne Fach legen.

9. Welches sind die aktuellen Strumpfhosen-Trends?

Strumpfhosen sind in diesem Jahr ein bunter Trend. In allen erdenklichen Farben sind die blickdichten Beinwärmer salonfähig. Auch sogenannte Tights oder Leggins eignen sich wunderbar. Kombiniert mit Sneakern und einer Short sorgen sie für einen sportlichen Look. Aber auch die transparenten, hauchdünnen Strumpfhosen mit Netzoptik wie Elbeo sie anbietet sind absolut angesagt und dürfen auf keiner Party fehlen. Der absolute Renner sind übrigens schwarze transparente Feinstrumpfhosen mit kleinen draufgestickten Elementen, wie zum Beispiel Punkte oder Herzchen.

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