Superfood Kürbis – leckere Rezepte von herzhaft bis süß

Superfood Kürbis – leckere Rezepte von herzhaft bis süß

Dir gefällt dieser Artikel31
| Sabrina Tags: |
Dir gefällt der Beitrag? Dann teile ihn mit Freunden, Familie und Bekannten! Mit dem Klick auf den Social Media Button wirst du zu dem jeweiligen Netzwerk weitergeleitet und gestattest die Datenübermittlung an die Betreiber der sozialen Netzwerke.

Der Herbst hat offiziell begonnen und damit auch die Kürbissaison. Viele denken dabei zuerst an den Kürbis für die Halloween-Deko, dabei ist er vor allem eine sehr gesunde Zutat in der Küche. Und er ist ganz vielseitig einsetzbar – ganz gleich ob für herzhafte oder süße Speisen, Suppen oder Getränke. Wir stellen euch das Superfood vor und zeigen euch tolle Rezepte zur Inspiration.

Reich an gesunden Inhaltsstoffen

Der Kürbis ist nicht nur ausgesprochen lecker, sondern auch reich an Vital-, Nähr- und Ballaststoffen, die der Körper braucht. Die Vitamine A, C und E wirken teilweise antioxidativ und sind wichtig für eine gesunde Haut, einen ausgeglichenen Cholesterinspiegel und ein starkes Immunsystem. Neben diesen wichtigen Vitaminen enthält der Kürbis unter anderem auch noch Magnesium für gesunde Zähne und Knochen, Kalium gegen Bluthochdruck, Zink für eine gute Abwehr, essentielle Aminosäuren und einen hohen Proteinanteil. Nicht umsonst wird das Herbstgemüse also als Superfood bezeichnet, denn dank seiner Inhaltsstoffe kann der Kürbis auch bei Krankheiten wie Entzündungen, Hautirritationen, Herz-Kreislauf-Problemen und Krebs eine unterstützende heilende Wirkung haben.

Herzhafte Kürbissuppe und gebackener Kürbis

Die Kürbissuppe gehört wohl zu den bekanntesten und beliebtesten Kürbisgerichten. Kein Wunder: Sie geht nicht nur ganz einfach und schnell sondern ist auch noch super lecker.

Kürbissuppe

Ihr braucht:

  • 800g Hokkaidokürbis
  • 600g geschälte Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 5cm Ingwer
  • 2 EL Butter oder Margarine
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 500 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer und Sojasauce

Und so geht’s:

  1. Zwiebeln, Kürbis, Möhren und Ingwer kleinschneiden und in der Butter andünsten. Achtung: Den Hokkaido müsst ihr nicht schälen. Wenn ihr ihn vorher gut putzt, kann die Schale mit verwendet werden.
  2. Die Gemüsebrühe darüber gießen und alles in ca. 15-20 Minuten weich kochen.
  3. Wenn die Zutaten weich genug sind, werden sie mit einem Pürierstab sehr fein püriert.
  4. Nun noch die Kokosmilch unterrühren, die Suppe mit Salz, Pfeffer und Sojasauce würzen und noch einmal erwärmen.

Dazu könnt ihr beispielsweise Brot servieren.

Wenn ihr den Kürbis nicht in pürierter Form essen möchtet, könnt ihr ihn zum Beispiel auch im Backofen zubereiten und als Beilage essen. Dabei ist der Kürbis sowohl für die Fleischliebhaber als auch für die vegetarischen oder veganen Genießer geeignet. So passt er beispielsweise zu Hähnchen, Lammbraten oder Rindfleisch ebenso gut wie zu gebratenem Tofu oder anderem Gemüse wie Paprika, Lauchzwiebeln oder Süßkartoffeln. Dafür einfach den Kürbis in Streifen oder Würfel schneiden, alles mit den Gewürzen, die ihr gerne mögt, und mit etwas Olivenöl bestreichen und dann für 15-20 Minuten bei 200° in den Backofen stellen bis das Fruchtfleisch weich und außen etwas gebräunt ist.

Süße Kürbis-Pfannkuchen

Ihr seid bisher davon ausgegangen, dass der Kürbis nur für herzhafte Gerichte eine tolle Zutat ist? Auf keinen Fall! Auch süße Speisen wie Pfannkuchen könnt ihr mit dem herbstlichen Gemüse zubereiten. Und das funktioniert folgendermaßen:

Zutaten:

  • 250 g Kürbisfruchtfleisch (Butternut oder Hokkaido)
  • 250 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Vanillezucker
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 300 ml Milch
  • Pflanzenöl zum Ausbacken und Zucker zum Bestreuen

Die einzelnen Schritte:

  1. Kürbis schälen und würfeln und im Backofen bei 180° Umluft ca. 25 Minuten weich garen.
  2. Nun die Würfel pürieren und das Kürbispüree abkühlen lassen.
  3. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker, Zimt, Ei und Salz in einer Schüssel gut verrühren und das Püree unterheben.
  4. Nach und nach die Milch hinzugeben bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Diesen für ungefähr 10 Minuten quellen lassen.
  5. Öl in der Pfanne erhitzen und nun wie gewohnt für jeden Pfannkuchen etwas Teig in die Pfanne geben und von jeder Seite 1-2 Minuten braten.
  6. Vor dem Servieren mit Zucker bestreuen.

Neben Pfannkuchen könnt ihr auch Waffeln, Muffins oder Kuchen aus Kürbis machen. Ihr seht – es gibt viele süße Geschmackshighlights, die auch noch gesund sind.

Kalte und warme Kürbis-Getränke

Wenn Gemüse und vor allem Superfoods zu einem Getränk verarbeitet werden, dann entweder zu einem klaren Saft oder aber zum beliebten Smoothie. Und das funktioniert natürlich auch mit dem Kürbis. Wie wäre es beispielsweise mit einem Karotte-Kürbis-Smoothie? Dafür benötigt ihr 150 g Fruchtfleisch von einem Hokkaido, 2 große Möhren und eine Birne. Schneidet das Kürbisfleisch zunächst in kleine Stücke. Idealerweise sollten diese für ca. 10 Minuten gedünstet werden, damit sie etwas weicher werden. Nun werden die Möhren und die Birne entsaftet. Zum Schluss den Saft und den Kürbis im Mixer oder mit dem Pürierstab bearbeiten und schon habt ihr einen gesunden Smoothie. Sollte er noch zu dickflüssig sein, einfach Wasser nach Belieben hinzugeben.

Kürbissmoothie

Aber auch als warmes Getränk kann der Kürbis überzeugen. Aktuell gibt es in einigen Cafés den „Pumpkin Spice Latte“, ein absolutes Trend-Getränk aus den USA, das sich nun auch hier großer Beliebtheit erfreut. Das würzige Heißgetränk kann man allerdings auch Zuhause ganz einfach selber machen und mit etwas weniger Kalorien als in den Produkten der beliebten Coffeeshops.

Folgende Zutaten benötigt ihr dafür:

  • Für die Gewürzmischung: 4 EL Zimtpulver, 4 TL Muskatpulver, 4 TL Ingwerpulver, 3 TL Nelkenpulver/ Nelkenpfeffer
  • Für den Spice Latte: Agavensirup, 1 EL feines Kürbispüree, Milch nach Wahl und 1 Espresso (frisch oder Instant)

In einem ersten Schritt werden die Zutaten für die Gewürzmischung mit einander vermengt. Davon einen Esslöffel nehmen und mit dem Agavensirup vermischen bis eine Art Sirup entsteht. Dann wärmt ihr die Milch, schäumt sie auf und gebt den Espresso hinzu. Zum Schluss noch einen Esslöffel Kürbispüree hinzugeben und den zuvor hergestellten Sirup. Für das Kürbispüree wird das Fruchtfleisch einfach gar gekocht und anschließend püriert. Besonders gut geeignet sind wegen ihres nussigen Aromas der Butternuss- oder der Muskatkürbis. Zum Schluss und während des Trinkens alles gut verrühren und fertig ist der Pumpkin Spice Latte.

Verarbeitung der Kürbiskerne

Viele werfen die Kürbiskerne einfach weg und verarbeiten nur das Fruchtfleisch. Dabei sind vor allem die Kerne besonders lecker und gesund! Sie sind reich an ungesättigten Fetten, Eisen, Zink und weiteren wichtigen Nährstoffen. Ihr könnt ein Brot damit backen, sie in den Salat oder das Müsli am Morgen geben oder sie einfach als Snack zwischendurch knabbern. Ihr möchtet wissen, wie ihr leckere geröstete Kürbiskerne zaubert? Löst zunächst die Kerne aus dem Kürbis und legt sie, idealerweise über Nacht, in Salzwasser ein. So lässt sich das restliche Fruchtfleisch leichter lösen. Am nächsten Tag über einem Sieb abgießen und die Kerne einige Stunden trocknen lassen. Wenn sie trocken sind, legt ihr die Kerne auf einem mit Backpapier belegtem Backblech aus, besprüht sie mit etwas Olivenöl und Salz nach Belieben. Das Ganze kommt dann für 20-30 Minuten bei 200° in den Ofen – fertig! Wenn ihr es etwas würziger mögt, könnt ihr auch noch Zutaten wie Knoblauch, Curry oder andere Gewürze zum Olivenöl hinzugeben. Hier sind euren Vorlieben keine Grenzen gesetzt.

Ich hoffe, die Rezepte konnten euch ein wenig inspirieren. Schließlich sind sie nur eine kleine Auswahl aus den vielfältigen Gerichten, die ihr mit dem Kürbis zubereiten könnt.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Kommentar(e) verbergen

Kommentar(e) anzeigen

Ein Kommentar

  1. Es war sehr gut!
    Vielen dank.

    Mit Freundlichen Grüsse
    Isabella
    Horoskop

Schreibe einen Kommentar