Tag der Freundschaft: Einfach mal „danke“ sagen!

Tag der Freundschaft: Einfach mal „danke“ sagen!

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„Du bist nicht mehr meine Freundin“, schleudert mir meine Tochter derzeit mehrmals täglich entgegen und es ist mit Sicherheit die schlimmste Strafe, die ihr mit ihren drei Jahren für mich einfällt. „Na, wenigstens bin ich noch deine Mama“, antworte ich dann und bestehe weiterhin darauf, dass sie nicht ohne Hose in den Kindergarten gehen kann, ein Handstand auf der Sofalehne zu gefährlich ist und sie das extragroße Badehandtuch nicht in der Dusche einweichen darf, um es danach einmal durch die ganze Wohnung zu ziehen.

Zum Tag der Freundschaft besinnen wir uns der schönen Zeit mit Freunden. „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“, sangen die Comedian Harmonists in den 30ern und meinten damit sicher auch die FreundIN oder BFF (best friend forever). Nicht umsonst sind viele beliebte Hollywoodserien auf diesem Thema aufgebaut, ob jetzt „Sex and the City“, „How I met your mother“ oder die Urmutter aller Cliquenserien mit dem sprechenden Titel „Friends“. Umso schöner, dass seit 2011 weltweit am 30. Juli der Tag der Freundschaft begangen wird.

Freundschaften sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst. Da gibt es die Wir-haben-uns-schon-im-Sandkasten-die-Schaufel-auf-den-Kopf-gehauen-Freundschaft, die nach 30 Jahren am selben Ort noch genauso vertraut ist, wie damals, und immer noch die ein oder andere deftige Auseinandersetzung abkönnen muss. Oder die Einmal-im-Jahr-aber-dann-intensiv-Fernbeziehung, die durch Skype, Whatsapp und billige Vorwahlen überlebt. Treffen sich die beiden wieder, ist alles wie immer.

Gerade das Internet baut viele Schranken ab und überwindet weiteste Entfernungen, so dass eine Mailfreundschaft zwischen Bangkok und Travemünde inniger sein kann, als zwischen Wanne-Eikel-Nord und Wanne-Eikel-West. Gab es früher tränenreiche Abschiede, wenn die beste Freundin zum Studieren von Bonn nach Berlin ging, steigt man heute einfach in so einen Easy-Wings oder German-Jet und schon ist man da und macht gemeinsam die Hauptstadt unsicher.

Je älter man wird, desto schwerer ist es, echte Freunde zu finden, heißt es. Und das liegt sicher an der Zeitnot im Alltag, an den vielen beruflichen oder familiären Verpflichtungen und auch an Enttäuschungen, die man im Laufe seines Lebens so erlebt. Denn die Freundschaft auf Lebenszeit, die man sich Anfang der 90er nach dem ersten Disco-Abend leicht angesäuselt und tränenrührig mit Katrin geschworen hat, hatte wider Erwarten ein Verfallsdatum und nahm unter dem Stichwort „Jonas“ ein unerfreuliches Ende…

Einfach mal „danke“ sagen am Tag der Freundschaft

Umso wichtiger ist es, funktionierende Freundschaften zu pflegen, sich Zeit zu nehmen, zuzuhören, füreinander da zu sein, in guten wie in schlechten Zeiten… äh, ja! Was ich eigentlich sagen will: Gute Freunde sind keine Selbstverständlichkeit, es gibt sie nicht wie Sand am Meer und deshalb brauchen sie Pflege. Warum nicht den Tag der Freundschaft als Anlass nehmen, um „danke“ zu sagen.

„Danke“ sagen geht am Telefon oder noch schöner in einem Brief. „Danke“ sagen geht mit Blumen und Pralinen oder noch kreativer und persönlicher mit einem Fotoalbum voller Schnappschüsse. Ich habe kürzlich den Beitrag meiner Blogger-Kollegin Saskia über Armcandy gelesen und beschlossen, den alten Freundschaftsbändchen-Brauch wiederzubeleben. Ob selbstgeklöppelt oder selbstgekauft ist es doch wirklich eine liebe Geste fürs Handgelenk. Und damit mein Töchterchen wieder meine BFF wird, werde ich mit ihr zusammen Armbändchen knüpfen. Hier die wirklich kinderleichte Anleitung:

Freundschaftsbänder zum Tag der Freundschaft

Ihr braucht Pappe, Wollfäden oder Schnüre in einer oder mehreren Farben, Stift, Schere, Klebeband, ein wenig Zeit. So geht’s:

Einen handtellergroßen Kreis auf die Pappe malen, Mittelpunkt suchen und acht Kuchenteile aufmalen. Kreis aus der Pappe ausschneiden. Jede Linie ca. 2 cm vom Rand aus einschneiden. Mit der Schere ein Loch in den Mittelpunkt stechen

Sieben Fäden von ca. 50 cm Länge durch das Loch steckenHinten verknoten und den Knoten mit einem Stück Klebeband fixieren. Jetzt jeden einzelnen Faden durch eine Kerbe führen. Dabei bleibt eine frei. Die freie Kerbe zeigt zu Euch (2). Dann den Faden, der auf etwa zehn Uhr liegt (1) lösen und von oben durch die freie Kerbe (2) ziehen. Danach die Scheibe so drehen, dass die neu entstandene freie Kerbe wieder zu Euch zeigt. Erneut den 10 Uhr-Faden lösen und durch die freie Kerbe ziehen. So macht ihr weiter, bis ein geflochtenes Band in der gewünschten Länge entstanden ist. Klebestreifen lösen und Pappe einreißen. Fertig ist ein hübsches ArmbandLose Enden verknoten

Keine Zeit zu basteln? Im GALERIA Kaufhof Onlineshop findet ihr Armbänder für jeden Geschmack.

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