Tipps für einen entspannten Umzug

Tipps für einen entspannten Umzug

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| Jana W.
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Braune Kartons soweit die Wohnung reicht, abgebaute Möbel, über die man stolpert und kein Parkplatz vor der Wohnung für den Transporter – so ein Umzug kann mitunter ganz schön stressig werden. Hier gibt es eine kleine Checkliste, mit der der Weg ins neue Heim schlaglochfrei wird.

Ein Umzug ist stressig. Egal, wie gut man ihn organisiert. Es herrscht Chaos in der Bude, man hat tausend Dinge im Kopf, die erledigt werden müssen, ein Nachmieter ist meist nicht in Sicht und man sorgt sich um die doppelte Miete, die man tragen muss. Aber: Letztendlich ist es kein Hexenwerk. Mit ein bisschen Planung und Struktur kann ein Umzug auch entspannt von statten gehen.

Für Listenschreiber und Abhakfans

Klar, Listen sind irgendwie altmodisch aber sie sind auch extrem praktisch. Denn was man nicht im Kopf hat, weil selbiger mit Amtsbesuchen und Co. überfüllt ist, hat man auf der Liste. Eine To-Do-Liste vor dem Umzug zu erstellen sorgt dafür, den Überblick zu behalten, auch wenn es dann mal turbulent wird. Besonders sinnvoll ist es, Kalenderblätter zu beschriften mit den wichtigen To-Dos. Dazu gehören:

  • Ausmisten: Alles, was ein Jahr nicht mehr angefasst wurde, kann weg. Dabei muss man ruhig mal streng zu sich sein und sich überwinden, auch mal ein Festival-T-Shirt wegzuwerfen, wenn man denn 20 davon hat.
  • Umzugskisten besorgen: Kartons sind teuer, daher lohnt es sich, diese von Freunden gebraucht zu bekommen. Wichtig: Kartons, die sich unten zustecken lassen. Nichts ist nerviger als Kartons, die man mühselig mit Klebeband verschließen muss.
  • Kisten packen: Hier heißt das Motto „Alles rein“. Natürlich lohnt es sich je nach Größe der Wohnung und Hausrat, strukturiert voranzugehen und nicht wie wild drauf los zu packen. In jedem Fall sollten die Kisten beschriftet und das Zimmer in der Wohnung angegeben werden. So landen die Küchenutensilien nicht plötzlich im Schlafzimmer.
  • Möbel abbauen: Entscheidet, welche Möbel wirklich mit in die neue Wohnung kommen und bestellt euch notfalls Sperrmüll noch vor dem Umzugstag. Kleiner Tipp: Bewahrt die Schrauben der Möbel in einem Tütchen auf und klebt es an das jeweilige Möbelstück. So vermeidet Ihr ein langes Suchen.
  • Transporter mieten: Hier gilt es natürlich, Preise zu vergleichen. Übrigens: Bei der Stadt kann man eine Halteverbotszone beantragen. Das ist sehr praktisch und erspart einem vor allem in den großen Städten die Suche nach dem Parkplatz.
  • Vermieter kündigen: Ist das Verhältnis gut, ist die Kündigung schwer, weil es dann Abschied nehmen heißt. In den meisten Fällen sind Vermieter einsichtig und legen keine Steine in den Weg. Es muss dabei unbedingt auch geklärt werden, wer sich auf die Suche nach einem Nachmieter macht.
  • Übergabe mit dem neuen Vermieter: Oft sind bei diesem Termin auch die Vormieter mit dabei und man macht ein sogenanntes Übergabeprotokoll. Letzte Fragen, wie Übernahme der Küche etc., können geklärt werden.
  • Zählerstände ablesen: Um Strom und Gas umzumelden, benötigt man die Zählerstände vom Tag des Auszugs, sowohl von der alten als auch von der neuen Wohnung. Die Ummeldung kann man meist ganz unproblematisch online erledigen.

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Am Umzugstag selbst sollte alles fertig gepackt sein, sodass die Kisten und Möbel nur noch getragen werden müssen. Auch dieser Tag bedarf einer guten Planung. Holt euch lieber ein paar mehr Helfer als zu wenig, je mehr Leute es sind, umso schneller seid Ihr fertig. Sorgt dafür, dass Wasser bereit steht und die Helfer sich stärken können, entweder mit belegten Brötchen oder einer Party-Pizza.

Auch nach dem Tag X ist man meist noch Wochen mit dem Umzug beschäftigt. Dazu gehört natürlich das ewig währende Auspacken der Kisten (wer von euch hat nicht noch befüllte Kartons im Keller stehen?) und das Aufbauen der Möbel. Jetzt lohnt sich erneut eine To-Do-Liste, denn es sind vor allem die bürokratischen Dinge, die auf einen zukommen:

  • Adresse ändern: Das ist wohl mit das nervigste an einem Umzug. Bank, Versicherung, Abos etc. müssen alle geändert werden. Macht dafür am besten eine Liste und arbeitet diese nach und nach ab.
  • Postnachsendeauftrag: Sehr praktisch, denn so könnt Ihr euch sicher sein, dass euch die Post trotzdem noch erreicht, auch wenn eure Adresse noch nicht überall eingetragen ist. Den Auftrag kann man für mehrere Monate abschließen.
  • Einwohnermeldeamt: Innerhalb einer Woche solltet Ihr zum Einwohnermeldeamt gehen und eure neue Adresse auf eurem Ausweis eintragen lassen. Achtung: Ein zu spätes Ummelden kann ein Bußgeld nach sich ziehen.
  • Internet und Telefon umstellen: Die Anbieter sind meist sehr zügig. Wer nicht einen Tag auf Internet verzichten kann, sollte sich schon vor dem Umzug darum kümmern.
  • Klingelschilder ändern, falls der Vermieter das nicht übernimmt.

Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber damit habt Ihr schon mal an die wichtigsten Dinge gedacht. Und nach so einem entspannten Umzug steht einer spaßigen Einweihungsfeier mit allen Helfern nichts mehr im Weg.

 

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