Aufgedeckt: Die größten Wein-Mythen

Aufgedeckt: Die größten Wein-Mythen

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Klassische Cuvée aus Bordeaux, langlebige Pinot Blanc aus dem Elsass oder doch ein fruchtig, frischer Chenin Blanc aus Südafrika – die Welt der spannenden Weine ist riesig. Doch nicht nur die große Vielzahl an Rebsorten, Jahrgängen und Anbaugebieten erschwert die Wahl des richtigen Weins. Auch zahlreiche Gerüchte und vermeintliche Ratschläge für den besten Trinkgenuss sorgen immer wieder für Verwirrung. Die größten Irrtümer und Halbwahrheiten der Wein-Mythen möchte ich jetzt aus der Welt schaffen.

Schraubverschluss = Billigwein

Absolut falsch – immer mehr Prädikatsweine werden mittlerweile mit Schraubverschluss verkauft. Der Vorteil: Die Flasche lässt sich leicht öffnen und erhält die lebendige Frische. Viele Winzer möchten hingegen mit dem klassischen Korken die Tradition wahren. Die Korken sind heutzutage in der Regel so hochwertig, dass Weine kaum mehr nach Kork schmecken. Welchen Verschluss man letztlich wählt, entscheidet der persönliche Geschmack – da gibt es kein besser oder schlechter.

Rosé ist eine Mischung und Rot- und Weißwein

Dass Roséwein ein Gemisch aus Rot- und Weißwein ist, ist ein weit verbreiteten Irrglaube. Die helle, rötliche Farbe des Rosé rührt nicht aus einem Wein-Mix, sondern ist ein Resultat des speziellen Gärverfahrens. Dabei wird das Fruchtfleisch roter Trauben vergoren, ihre Schalen jedoch frühzeitig entfernt. Da in der Schale die meisten Farbstoffe sitzen, bleibt die Färbung blass.

Zu Fisch und hellem Fleisch gehört ein Weißwein

Diese Ansicht gilt als längst überholt. Denn für unserer internationale Küche mit einer großen Vielfalt an Gewürzen und Verarbeitungs-Variationen lassen sich keine Weinstandards festlegen. Auch hier sollten Sie danach gehen, was Ihnen schmeckt. Mein Tipp: Zu sehr würzigen Gerichten – zum Beispiel aus der Asiatischen-Küche – schmeckt ein Wein mit einer leichten Restsüße besonders gut.

Je älter, desto besser: Rotwein sollte lange lagern

Die perfekte Lagerzeit eines Rotweins kann nicht pauschal angegeben werden. Es kommt ganz auf die Region, die Rebsorte und den Jahrgang an. Keineswegs gilt es bei allen Rotweinen allzu lange auf den vollen Trinkgenuss zu warten.

Guter Wein muss teuer sein

Für einen guten Wein muss nicht unbedingt viel Geld ausgeben werden. Für fünf bis zehn Euro gibt es schon gute Alltagsweine, auch Brot-und Butterweine genannt. Falls Sie einen lagerfähigen Wein mit Reifepotential suchen, sollten Sie mindestens fünfzehn Euro investieren. Nach oben sind preislich keine Grenzen gesetzt. Mein Tipp: Beim Kauf sollten Sie auf den Jahrgang achten! Denn daran lässt sich das Potential des Weins erkennen– manche Weinjahrgänge fallen besser aus, andere schlechter.

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